Der Erste von 20 Orte Hessens… Bad Nauheim

Sonnenschein, freier Tag, Luftdruck passt… also los! Auf in die erste Stadt von 22, die man in Hessen unbedingt gesehen haben sollte!

Also wurde mein ältestes Bike mit über 20.000km auf dem Tacho fertig gemacht, mein Focus Mares, ein treuer Begleiter auf kurzen Wegen zur Arbeit oder auch lange Touren über die Alpen u.s.w.. Ich habe kurz überlegt was die beste Klamottenwahl an dem sonnigen aber dennoch frischen Tag war. Meist neigt man ja dazu, zu viel anzuziehen. Aber heute war es perfekt. Lange Hose, Unterhemd, Trikot, Armlänge und Weste waren vollkommen ausreichend.

Die Touren in Hessen hatte ich gerade am Vortag geplant.

Heute war es mal eine ganz neue Variante zu den Hungener „Drei Teichen“ zu kommen. Diese war tatsächlich sogar kürzer als über den Fahrradweg. (s. Komoot)

Es war kaum eine Wolke am Himmel, so macht es gleich doppelt so viel Spaß und nach dem langen Winter wird es wieder Zeit in die Natur zu kommen.

Bei Kommot habe ich eine Gravel-Bike-Route geplant, die hab ich auch bekommen. Wer Gravel oder MTB liebt, der ist auf dieser Route genau richtig. Nur der ungeplante Rückweg, der war sehr Asphaltlastig.

Nach den Hungener drei Teichen ging es gleich wieder rechts in einen gut fahrbaren Weg rein. Der Weg führte direkt nach Langsdorf. Von dort über den Radweg nach Muschenheim. Nun war es vorbei mit Asphalt! Man hatte ein reines Gravelverknügen bis zur Rosenstadt Steinfuhrt.

Auch eine „Rückegasse“ von den Waldarbeitern wurde mit eingeplant. Es zeichnete sich trotz dem Laub noch ein Trampelpfad ab, der sich gut fahren ließ. So war es kein Ärgernis und es ging immer weiter voran.

Den Zustand der übrigen Waldwege würden wir uns glaube alle in unserer Gemarkung wünschen. Es gibt keinen groben Schotter, alle Wege sind mit feinem Naturbelag glatt gewalzt und selbst nach dem Schneereichen Winter in einem sehr guten Zustand.

Auch das „Wetterauer Tintenfass“ war aus der Ferne zu sehen…

Der nächste Weg entwickelte sich zu einem Wiesenweg. Dieser war so gut abgetrocknet, dass man ihn ohne Probleme „Graveln“ konnte. Nach einer rasanten Abfahrt war ich schon in der Rosenstadt Steinfurth. Nur noch über einen Berg, auf einem Radweg parallel zur Landstraße direkt nach Bad Nauheim… Das Ziel war nach rund 39km erreicht!

Ich bin kreuz und quer in der Stadt rum gefahren und hab mich etwas umgesehen. Ist Bad Nauheim wirklich so sehenswert?

Mit dem großen Kurpark, der Altstadt, der Geschichte… definitiv! Wer es nicht kennt und sich dafür interessiert, sollte sich auf jeden Fall einen ganzen Tag Zeit nehmen! Dazu packt er auch gleich ein paar Scheinchen ein, weil für ein Stück Käsekuchen, ein Mandelhörnchen und einem Cappuccino aufgerundet 19,-€…. Naja!

Den Rückweg habe ich spontan über Friedberg, durch die Wetterau und letztendlich durch das Horlofftal gewählt. Ich suchte mir nicht den kürzesten Weg und hab mir immer spontan einen guten Weg in die grobe Richtung meiner Heimat gesucht.

Am Ende waren es rund 74km in 4,5 Std. Ich darf aber dazu sagen, dass der Zickzack-Kurs in Bad Nauheim mit aufgezeichnet wurde.

Nun will ich euch aber nicht länger warten lassen:

Hier der Link zu Komoot

Und hier die Bilder von Bad Nauheim, eine kleine Auswahl…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert