Keine Gnade für die Wade

Im Rahmen von dem Jubiläum „50Jahre Gemeinde Gründau“ wurde eine neue Veranstaltung ins Leben gerufen: „Keine Gnade für die Wade“

Eine Veranstaltung vor der Haustür der Schwiegereltern konnte man sich natürlich nicht entgehen lassen. Dazu war der Startpreis mehr als angemessen. Der Veranstalter ist dazu ein cooler Typ und man kann sagen, dass der Einstieg in das Event ein voller Erfolg war. Hoffen wir mal auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

Morgens, mit dem Klingeln des Weckers, schüttete es draußen als wollte die Welt unter gehen. Da wollte ich am liebsten im Bett liegen bleiben.

In Gründau angekommen war es jedoch trocken. Teils dichte Wolken ließen immer mal den strahlend blauen Himmel durchblicken.

Meine Frau und Schwiegervater starteten mit einem Arbeitskollegen auf der 30km-Strecke. Ich entschied mich für die extreme Variante und startete eine Stunde früher auf der 50km-Runde.

Mit einer etwas älteren Frau fand ich das Tempo und wir brachten zusammen die komplette Strecke hinter uns. Da wir immer wieder neue Themen zu erzählen hatten, verging die Zeit auch viel schneller.

Bis auf zwei kleine Schauer hielt das Wetter. In der Sonne war es fast zu warm, aber wenn sich die Wolken vor die Sonne geschoben hatte, war es angenehm für diesen Marsch.

Da meine Tochter und meine Frau kurz vom Ende dazukamen, konnte ich mit meiner kleinen Tochter nach rund 10 Std über die Ziellinie laufen.

Wenn die Frau, deren Namen mir entfallen ist, nicht gewesen wäre, hätte ich mir auf den letzten Kilometern wohl mehr Zeit genommen. So zog sie mich mit und hielt vom ersten bis zum letzten Schritt ihr Tempo von etwa 10 Min/KM.

Eine Blase zog ich mir zu und das Laufen fällt ein Tag nach dieser Strecke generell etwas schwerer. Trotz allem bin ich zufrieden und würde mich über eine Fortsetzung der Veranstaltung freuen!

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