Desert Dash 2021

Wo gibt es heute noch “mehr“ für sein Geld außer beim Desert Dash….

Mehr Kilometer für die gleiche Startgebühr! In diesem Jahr wurde die Strecke von bisher 374 auf 393km verlängert!

Das Desert-Dash ist das längste und das härteste Nonstop-MTB Rennen der Welt. In 5 Etappen aufgeteilt, startet das Rennen in Windhoek und geht durch die älteste und trockenste Wüste der Erde.

Gestartet wird auf 1.716 ü.NN, die Strecke führt über den Kupferbergpass mit einer Höhe auf 2.050 ü.NN und endet auf einer Zielhöhe von 7 ü.NN. Hierbei muss man 2.572 HM bewältigen und darf sich auf eine Abfahrt von insgesamt 4.273 HM freuen. Dennoch ist es mit einem Zeitlimit von 24 Std eine besondere Herausforderung. Temperaturen mit bis zu 40°C und einer extrem niedrigen Luftfeuchtigkeit und mit bis zu einstelligen Temperaturen in der Nacht, macht das Ganze ebenfalls nicht leichter.

Die Planungen für das Desert-Dash 2021 sind abgeschlossen.

Fehlende Sachen wie eine Fahrradtasche wurden besorgt. Verschlissene Teile für das Fahrrad mühselig gesucht, organisiert, bestellt… und zum Tausch bereitgelegt. Wer hätte es denn Mal gedacht das eine Beschaffung von einem einfachen Ritzelpaket zu einem größeren Problem werden könnte.

Den Einbau wird natürlich wie immer Bernd vom Fahrrad-Desch in Laubach übernehmen. Vielen Dank jetzt schon für diesen Support!
Am 2.12.2021 wird es endlich so weit sein und werde in Frankfurt in das Flugzeug einsteigen. Leider werde ich nicht wieder nach Okahandja fahren und meine Zeit in gewohnter Umgebung verbringen., Mein mir lieb gewonnener Freund ist vor etwa einem Jahr gestorben. Aber ich werde zu seinem Haus fahren und mich mit seinen Freunden und meinen Bekannten treffen.

In diesem Jahr werde ich ein paar Tage zu dem Onkel eines Freundes fahren, um mich dort an das Klima zu gewöhnen. Ich habe bereits heute schon viel von seiner Guest-Farm mit seinen zahlreichen Wildtieren gehört und freue mich bereits riesig auf neue Erlebnisse.

https://www.etendero.com .

Mittelpunkt ist und bleibt natürlich die Teilnahme am Desert-Dash. Ich denke ich habe mich dieses Jahr gut vorbereiten können. Im Großen und Ganzen habe ich zwar noch nicht “so viele“ Trainingskilometer in den Beinen, aber bei einem 24Std-Rennen hängt das Erreichen der Ziellinie ja doch zum größten Teil von der mentalen Stärke ab.
In diesem Jahr habe ich mir ein persönliches Zeitlimit gesetzt. Hier werde ich es jedoch noch nicht nennen und es erst im Nachhinein sagen ob ich es erreichen konnte.

Gebucht habe ich das den Support wieder über das Hubert-Schwarz-Zentrum (https://www.hubert-schwarz.com/) und weiß, dass ich mir während dem Rennen um nichts Gedanken machen brauche und bestens betreut werde. Klar, Pannen auf der Strecke muss ich selbst beheben, aber den ganzen Support rund um das Rennen wird professionell erledigt.

Um während dem rennen auf dem richtigen Pfad zu bleiben, bekomme ich wieder vom befreundeten Unternehmen „Transalp-Shuttle.com“ das nötige Equipment zur Verfügung gestellt. Ich bin echt dankbar, denn nachts zieht sich das Teilnehmerfeld so weit auseinander, dass man zeitweise alleine auf der Strecke unterwegs ist. 2019 war es zwar fast unmöglich sich zu verfahren. dennoch sah ich an zwei Stellen in der Wüste, das Fahrer aus einer falsche Straße zurückkamen und laut fluchten.

Eigentlich war eine komplette Liveübertragung über Komoot geplant. Doch kann ich es heute, der Kosten wegen, nicht versprechen. Falls ja, werde ich auf dieser Seite sowie auf Facebook und Instagram die nötigen Verlinkungen bereitstellen.
Aufgrund der Corona-Pandemie kann ich von meinen ursprünglichen Gönnern keine großartige Unterstützung erwarten. Zuviel Einbußen mussten sie während des Lock-Downs hinnehmen um jetzt mit meinen Bedürfnissen an die Tür zu klopfen. Aber auch das Klinkenputzen war in diesem Jahr nicht meins.

Ich gönnte mir dieses Jahr eine GoPro. Ich versuche mich neben den Rennen etwas mit der doch einfachen und simplen Technik zu beschäftigen. Vielleicht bekomme ich brauchbares Material aufgenommen um im Nachhinein ein schönes und persönliches Event-Video hinzubekommen.

Einblick in das Knowhow vom Hubert-Schwarz-Zentrum

Das Team vom HSZ wird in diesem Jahr folgende Teilnehmer Betreuen:

11x Einzelfahrer
1x 2er-Team
1x 4er-Team

Damit alles reibungslos klappt, werden 6 Betreuer und 2 Begleitpersonen mit 4 Geländewagen/Pickups unterwegs sein. Gefahren werden die Fahrzeuge von einheimischen Fahrern.

Sie teilen sich entsprechend auf und sehen, dass jeder Einzelne seine vorgepackten Taschen mit Kleidung/Essen/Equipment usw. an den Checkpoints bekommen und sich entsprechend eindecken können. Darüber hinaus kümmern sie sich an den CP um eine einfache Fahrradpflege. Reinigen die sensiblen Teile und Ölen entsprechend die Kette.

Außerdem wird der Gepäcktransport nach Swapokmund organsiert, damit wir bei Ankunft im Hotel alles Gepäck vor Ort haben werden.

Hier mein erster Zeitungsbericht über dieses neue Abenteuer:

Vielen Dank an Herr Weissenborn für diesen schönen Bericht!

Und es kam doch alles anders als geplant…

Die Planung war soweit abgeschlossen. Der Tag der Reise rückte immer näher und die Corona-Nachrichten immer negativer.

Eine neue Variante wurde in Südafrika gefunden und keiner wusste damit umzugehen. Kurzerhand wurde der südliche afrikanische Kontinent zum Variantengebiet erklärt. Die ganze Reise geriet ins Wanken und es wusste keiner wie es weitergehen würde.

Mein Plan stand dennoch fest und ich hielt, solange die Flüge nicht gecancelt werden würden, an der Reise fest. Im Laufe der Tage wurden die Teilnehmer die über Hubert gebucht hatten immer weniger. Es war ein ewiges hin und her. Eins war aber klar, Hubert würde bis auf einen einheimischen Guide keinen Support stellen können.

Mein Bike war sicher verstaut, mein Koffer gepackt…

15 Kg Kinderkleidung hatte ich im Gepäck. Mein freund Horst hatte auch noch eine kleine Liste mit Bedarfsartikel geschickt. Mir blieb nicht mehr viel und ich musste mein nötigstes im Handgepäck unterbringen. Aber erfahrungsgemäß braucht man nicht viel in Afrika :-).

Das ganze Hin und her mit dem Variantengebiet mit dem der Omikrongeschicht nervte mich soweit, dass ich letztendlich meinen Startplatz auf eine Teilnahme in 2022 verschob.

Da ich trotzdem nach Namibia reiste, fragte mich Hubert ob ich den Support übernehmen könnte. Zu diesem Angebot konnte ich natürlich nicht nein sagen.

Also hatte ich mit der der Abreise mit dem einheimischen Guide 2 Fahrer zu betreuen. Dies sollte sich aber im Laufe der Woche noch ändern.

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