Die 20 Orte Hessens…. Marburg
Morgens hatte ich zu tun und der Nachmittag sah nach Regen aus. Also schnappte ich mir ein Ziel aus meiner Liste der „20 Orte Hessens, die du sehen musst…“, das nicht zu weit entfernt war, und landete schließlich in Marburg. 50 Kilometer sollten am Nachmittag noch gut machbar sein und falls der Himmel überraschend aufmachen würde, wäre ich nicht allzu weit von zu Hause entfernt.
Außerdem hatte ich noch 20 Orte auf meiner Liste und eine einfache Runde um die Haustür war mir heute irgendwie zu langweilig.
Laut Komoot sollte ich für die 50km lange Strecke 4 Stunden brauchen. Da ich wusste das ich nur die einfache Fahrt bei Tageslicht schaffte, plante ich die Rückfahrt gleich mit dem Zug ein.
Ich plante mit Komoot die Route mit der Option „Gravel Bike“. Mit meinem Crosser hätte ich die Tour auch gut hin bekommen, aber ich denke das MTB war am Ende doch die bessere Wahl.
Wer die Strecke von Ruppertsburg nach Marburg etwas gemütlicher angehen möchte, plant sich die Route über Grünberg und nutzt den Lumdatal-Radweg bis an die Lahn und fährt den Rest durchs schöne Lahntal.

Meine Strecke führte mich bis Nieder-Bessingen über die vertrauten Wege über Röthges und das Wettertal. Unglücklicherweise bog ich eine Kreuzung zu früh ab und landete in einer Sackgasse. Dafür durfte ich ein Werk vom Biber beobachten – er hatte ganz schön was vor.

Nach N.-Bessingen war mir die Strecke neu. Es ging fast schnurstracks durch den Wald. Mal nasser, mal etwas trockener aber stets über ein guten Forstweg. Der Graveler hätte hier bestimmt Spaß gehabt und hätte es von der Geschwindigkeit her schön knacken lassen können.

Bis Kilometer 22 ging es leicht bergauf, insgesamt 220 Höhenmeter. Es warteten noch rund 450 Höhenmeter, plus drei spürbare Ausschläge nach oben im Höhenprofil, die mir in Erinnerung blieben.

Die Autobahnbrücke zwischen Großen-Buseck und Beuern kannte ich bisher nur von der Überfahrt; heute sah ich sie mal von unten und staunte, wie schnell ich mit dem Rad dorthin gelangte.

Ab da war das gemütliche Flachlandradeln vorbei. Die ersten Steigungen, die den Puls nach oben trieben, ließen nicht lange auf sich warten. Die Aussicht war zwischendurch wieder gut, doch ich verzichtete auf zu viele Landschaftsfotos, denn mein Ziel sollte schnell greifbar werden.

Wieder führten schöne Forstwege durchs Land, auch wenn Steigungen bis zu 7 % das Tempo deutlich dämpften. Zwischendurch gab es Abschnitte, die Rückegassen für die Holzernte ähnelten – eine Strecke, die ich mit Touren- oder Straßenrad niemandem empfehlen würde. Für ein Gravel Bike ist die Route gut geeignet, auch wenn ein oder zwei Abschnitte gute Fahrtechnik verlangen.

Zwischendurch trifft man nichtsahnend auch mal Bekannte.

Nach 44 km hatte ich die Höhenmeter gestemmt und es ging durch das Lahntal flach nach Marburg.
Wenn man die Strecke geschafft ist, dann MUSS man noch die letzte gewaltige Steigung hoch zum Schloss auch noch mitnehmen.

Marburg erreichte ich nach 51 Kilometer in gut 3Std und 20 Minuten. Da ich meine Aufzeichnung nicht gleich stoppte, lief die Uhr noch ca. 20 Minuten mit.
Ich nahm die Regionalbahn nach Gießen und weiter nach Grünberg. Hier warteten noch mal 12 Kilometer um nach Hause zu kommen.
Nun war es geschafft, die zweite Tour von 22 habe ich hinter mir und ich bin bereit die nächste unter die Räder zu nehmen…

Marburg erreichte ich nach 51 Kilometer in gut 3Std und 20 Minuten. Da ich meine Aufzeichnung nicht gleich stoppte, lief die Uhr noch ca. 20 Minuten mit.
Ich nahm die Regionalbahn nach Gießen und weiter nach Grünberg. Hier warteten noch mal 12 Kilometer um nach Hause zu kommen.
Nun war es geschafft, die zweite Tour von 22 habe ich hinter mir und ich bin bereit die nächste unter die Räder zu nehmen…
















































