{"id":1875,"date":"2017-07-14T14:52:06","date_gmt":"2017-07-14T14:52:06","guid":{"rendered":"http:\/\/cyclotourers.de\/?p=1875"},"modified":"2017-07-14T14:56:10","modified_gmt":"2017-07-14T14:56:10","slug":"kaffeefahrt-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cyclotourer.de\/?p=1875","title":{"rendered":"Kaffeefahrt Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>01.07.2017<\/p>\n<p>Am Rennwochenende der Cyclassics 2015 in Hamburg, machten mein Kollege und ich einen Spaziergang durch die Speicherstadt. Als wir an der Kaffeer\u00f6sterei vorbei gekommen waren, kamen wir \u00a0bereits die glorreiche Idee eine Kaffeefahrt zu veranstalten. Jedoch nicht eine Kaffeefahrt die man von \u00e4lteren Damen und Herren im gehobenen Alter kennt, sondern eher eine Botenfahrt von einem P\u00e4ckchen Kaffee aus der R\u00f6sterei zur\u00fcck in meinen Heimatort. Die Herausforderung hierbei sollte sein, die Distanz von rund 450km innerhalb von 24 Std mit dem Rennrad zur\u00fcckzulegen.<\/p>\n<p>Da die Idee abends in gem\u00fctlicher Runde noch einmal aufkam, brannte sich die Tour ein.<\/p>\n<p>Obwohl ich bereits eine Strecke mit etwa 300km (\u201cHessen an einem Tag\u201c) an einem Tag schaffte, zweifelte ich doch ein wenig an diesem Unterfangen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Geburtstagsfeier unterhielt ich mich mit dem Jochen W. Die Faselei wurde ernst und es entstand letztendlich die Wette.<\/p>\n<p>Verschiedene Faktoren sollten bei der Wette nat\u00fcrlich ber\u00fccksichtigt werden. Da das Ganze weit \u00fcber den Tag hinausgehen sollte, wollte ich die l\u00e4ngsten Tage vom Jahr nutzen. Die Wetterbedingungen sollten in der Planung nat\u00fcrlich auch ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Eher spontan wurde der 01.07.2017 kurzfristig festgelegt. Trotz einer verregneten Woche mit teils starken Unwettern im Norden Deutschlands, versprach die Wettervorhersage zum Wochenende eine deutliche Besserung. Das Einzige was sich zwischenzeitlich ge\u00e4ndert hatte war die Richtung. \u00a0Die Herausforderung musste ich aus verschiedenen Gr\u00fcnden in umgekehrter Richtung angehen. Das hie\u00df, nicht von Hamburg in Richtung S\u00fcden, sondern umgedreht von mir in n\u00f6rdlicher Richtung nach Hamburg musste gefahren werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1907 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/unnamed-169x300.jpg\" alt=\"unnamed\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/unnamed-169x300.jpg 169w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/unnamed.jpg 252w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/p>\n<p>Mit der Morgend\u00e4mmerung verabschiedete ich mich gegen 4:30 Uhr und machte mich mit dem n\u00f6tigsten Gep\u00e4ck (3,2kg Wechselkleidung, Technik, Werkzeug) auf dem Weg. Der Himmel war zwar bew\u00f6lkt, aber es sah nicht so aus als wenn es in den n\u00e4chsten Stunden in str\u00f6men regnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die ersten Kilometer liefen sehr gut. Ich f\u00fchlte mich zwar noch m\u00fcde, aber um diese Uhrzeit darf man das ja auch noch sein. Da der Tag immer heller wurde, konnte ich mir die Akkus der Beleuchtung sparen.<\/p>\n<p>Bereits 15 Minuten fr\u00fcher als erwartet konnte ich Alsfeld erreichen. Da es pl\u00f6tzlich regnete, musste ich in einer Tankstelle Schutz suchen. \u00a0Es regnete so heftig, dass ich vorerst nicht an eine Weiterfahrt denken musste. Nach zwei Kaffee und einer gef\u00fchlten Ewigkeit, konnte ich meine Tour endlich fortsetzen. Diese Unterbrechungen f\u00f6rdern nat\u00fcrlich nicht gerade die Mentale St\u00e4rke.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1878 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5246-225x300.jpg\" alt=\"img_5246\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5246-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5246.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem der Himmel aufklarte setzte ich meine Tour fort. Das aufgeschleuderte Wasser durchn\u00e4sste nach kurzer Zeit meine Schuhe. Nur auf was sollte ich warten? Sollte weiterhin kostbare Zeit verstreichen? Immerhin hatte ich noch rund 400km vor mir!<\/p>\n<p>Ich fand mich einfach mit der Situation ab und konnte dadurch gut mit den n\u00e4chsten vereinzelten Schauern leben. Die Schuhe waren eh nass. Meine Jacke hielt den Regen ab und die k\u00fchlen Temperaturen mit etwa 13-15\u00b0C wurden auch vom Oberk\u00f6rper fern gehalten.<\/p>\n<p>Die Tour hatte ich eigentlich in Etappen eingeteilt. Die Erste h\u00e4tte in Fritzlar geendet. Dort wollte ich mir Zeit zum Fr\u00fchst\u00fccken nehmen. Durch den Verzug in Alsfeld, beschr\u00e4nkte ich mich jedoch auf zwei frische Nussecken vom Markt und setzte meine Tour ohne gro\u00dfe Unterbrechung fort.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1879 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5247-300x225.jpg\" alt=\"img_5247\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5247-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5247.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1880 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5249-300x225.jpg\" alt=\"img_5249\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5249-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5249.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Von der flachen Schwalm verw\u00f6hnt, musste ich mich jetzt mit etwas h\u00fcgeligerem Gel\u00e4nde zufrieden geben. Da jedoch nach jeder Steigung auch eine Abfahrt folgt, gab es sich unterm Strich zeitlich nicht viel.<\/p>\n<p>Vielleicht h\u00e4tte ich \u00fcber die kleine Ortschaften den Einen oder Anderen Kilometer sparen k\u00f6nnen. Aber die Bundesstra\u00dfe war relativ eben gebaut und es\u00a0 gab zumindest zeitlich keine gravierenden Unterschiede.<\/p>\n<p>Der einzige Nachteil dabei ist, dass sich durch die mangelnde Abwechslung jedoch schnell \u00a0die Langeweile breit macht. Um dem entgegen zu wirken,\u00a0 setzte ich mir immer wieder kleine Punkte als Ziel und konnte diese als Motivation nutzen.<\/p>\n<p>Von Beverungen nach H\u00f6xter wurde die Bundesstra\u00dfe [64] zur Autostra\u00dfe. F\u00fcr mich verboten, musste ich zun\u00e4chst auf einen Radweg ausweichen.<\/p>\n<p>Dieser f\u00fchrte mich an der Weser entlang. F\u00fcr das Auge war es nat\u00fcrlich eine sch\u00f6ne Abwechslung und der Trott auf den \u00f6den Bundesstra\u00dfen hatte zun\u00e4chst ein Ende.<\/p>\n<p>In H\u00f6xter meldete mein IPhone Strommangel an. Ich h\u00e4tte in diesem Fall zwar eine PowerBank als Energiegeber nutzen k\u00f6nnen, aber mein K\u00f6rper meldete sich ebenfalls und wollte die Akkus aufgef\u00fcllt haben.<\/p>\n<p>In einem Restaurant hatte ich die M\u00f6glichkeit zu den n\u00f6tigen Kalorien auch den Akku aufzuladen. W\u00e4hrend der Pause setzte wieder Starkregen, h\u00f6rte aber gl\u00fccklicherweise p\u00fcnktlich zum Ende der Rast wieder auf.<\/p>\n<p>Auf der Bundesstra\u00dfe [64] folgte ich meiner geplanten Route \u00fcber Holzminden. Vor Negenborn wurde die Bundesstra\u00dfe wieder zur Autostra\u00dfe. So musste ich wieder auf den komplizierteren Radweg ausweichen.<\/p>\n<p>Nicht ganz auf einer Anh\u00f6he angekommen, endete der Radweg urpl\u00f6tzlich vor einem bewaldeten St\u00fcck. Ich musste nicht lange \u00fcberlegen, ein Zur\u00fcck kam nicht in Frage. Also schob ich mein Rad \u00fcber einen Gr\u00fcnstreifen, wechselte die Stra\u00dfenseite und setzte meinen Weg fort.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1881 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5253-225x300.jpg\" alt=\"img_5253\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5253-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5253.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Als ich den h\u00f6chsten Punkt \u00fcberwunden hatte, freute ich mich auf eine l\u00e4ngere Abfahrt nach Negenborn. Doch mein Rad f\u00fchlte sich immer schwammiger an. Ich brauchte nicht lange \u00fcberlegen\u2026 mein Hinterrad war bereits fast platt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1882 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5254-225x300.jpg\" alt=\"img_5254\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5254-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5254.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Und wie das mit dem Timing immer so ist, fing es in dem Moment auch wieder an zu regnen. Begossen wie ein Pudel stand ich nun an einem Feldweg und wechselte den Schlauch. Da ich anstatt einer Luftpumpe eine 200mg C0\u00b2-Kartusche dabei hatte, war der Reifen innerhalb von Sekunden gef\u00fcllt und ich hatte das Luftpumpen gespart. Trotz allem war \u00a0wieder wertvolle Zeit verronnen.<\/p>\n<p>Nachdem das Rad wieder eingebaut war, erreichte ich ziemlich schnell Negenbor. Nach Negenborn fuhr ich weiter \u00a0\u00fcber Amelungsborn und Eschershausen.<\/p>\n<p>Wie in der Vorplanung bereits festgestellt, folgte nun der\u00a0 l\u00e4ngste Anstieg mit den meisten H\u00f6henmetern. Bei str\u00f6menden Regen kurbelte ich mich h\u00f6her und h\u00f6her den Berg hinauf. Meine Jacke hielt den Regen sehr gut\u00a0 ab und ich war am Oberk\u00f6rper warm. So war das ganze ertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Wenn man sich einfach mit der Situation abfindet, f\u00e4llt es meiner Meinung nach sowieso viel leichter. Das einzige was mich wirklich immer wieder nervte, war die Langeweile auf den Bundesstra\u00dfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1883 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5255-300x225.jpg\" alt=\"img_5255\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5255-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5255.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Manche Autofahrer rasten trotz der Wetterlage den Berg hinauf, als g\u00e4be es kein Morgen mehr. Es kam mir aber tats\u00e4chlich keiner zu nah und jeder hielt bisher immer gen\u00fcgend Abstand. Das kennt man als Rennradfahrer auch anders.<\/p>\n<p>Dichter Nebel machte sich breit. So dicht, dass man nicht mal mehr sehen konnte ob das Ende des Anstiegs in greifbare N\u00e4he war.<\/p>\n<p>Mit dem starkem Regen kostete der Anstieg einige K\u00f6rner. Dennoch war ich optimistisch, dass ich mein Ziel in der vorgegebenen Zeit erreichen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1884 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5256-300x225.jpg\" alt=\"img_5256\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5256-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5256.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Oben angekommen, lag ein breites Tal vor mir. Die Wolken waren wie abgeschnitten und die Sonne strahlte in das Tal. Die Wiesen und Felder erschienen in einem satten Gr\u00fcn. Wesentlich zufriedener raste ich in die Abfahrt. \u00a0Weiter sollte es \u00fcber die Duinger Seenplatte gehen, also folgte wieder ein Anstieg. Der Himmel klarte langsam auf und mir blieb die Hoffnung, dass der Tag zumindest Wettertechnisch besser ausgeht, als er angefangen hat.<\/p>\n<p>Da die [B3] auch wieder als Autostra\u00dfe ausgewiesen war, musste ich auf den parallel verlaufenden Radweg ausweichen. Dieser Radweg war sehr gut ausgebaut und ausgeschildert und nahm nicht mehr Zeit in Anspruch, als wenn ich auf der Stra\u00dfe gefahren w\u00e4re.<\/p>\n<p>Schnell konnte ich Hannover erreichen. Um mir unn\u00f6tiges Suchen und damit verbundene Umwege zu sparen, schaltete ich zum ersten Mal mein Fahrrad-Navi von Teasi ein. Das st\u00e4ndige \u201cStop &amp; Go\u201c durch die Stadt kostete zwar Kraft und Zeit, aber dank dem Navi konnte ich die Stadt schnell hinter mir lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1887 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5258-300x225.jpg\" alt=\"img_5258\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5258-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5258.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Mein Magen meldete sich und verlangte wieder etwas Nachschub. Da ich keine gro\u00dfe Pause einlegen wollte, steuerte ich kurzentschlossen eine Tankstelle an. Zwei Kaffee und ein paar Kalorien sollten mir hier erst einmal reichen. Viel wichtiger war es, die Pause zu nutzen um nochmals die Akkus aufzuladen.<\/p>\n<p>Da mit dem Navi das Routing durch die Stadt gut funktionierte, gab ich als n\u00e4chstes Ziel Hamburg ein. Das Navi berechnete mir eine andere Strecke als ich im Vorfeld geplant hatte. So f\u00fchrte mich der Weg erst einmal in Richtung Celle. Im groben sah die Strecke auf der Karte auch ganz gut aus. Die verbleibenden Kilometer waren mit meiner Vorplanung ebenfalls \u00e4hnlich. So entschied ich mich dem Navi zu folgen.<\/p>\n<p>Ich dachte ja nicht, dass ich trotz der Navigation gro\u00dfe Umwege in Kauf nehmen sollte. Dies hat sich im Verlauf der Strecke aber leider nicht best\u00e4tigt. Auf dem Weg nach Celle rechnete das Navi die Strecke erneut. Am Ende war ich einen Umweg von rund zehn Kilometer nach Soltau gefahren.<\/p>\n<p>Da es mittlerweile keine relevanten Steigungen mehr gab, kam ich gut voran. Die H\u00f6henmeter wurden \u00fcber lange Strecken mit maximal zwei Prozent \u00fcberwunden, man konnte so immer ein gutes Tempo halten.<\/p>\n<p>Kurz vor Soltau fuhr ein Auto langsam an mich heran.\u00a0 Da ich es erst gar nicht bemerkte, war ich fast erschrocken als dieses auch meiner H\u00f6he war. Ein Polizist sprach mich an und wie\u00df auf den parallel verlaufenden Fahrradweg hin. Ich erkl\u00e4rte ihm, dass ich noch eine l\u00e4ngere Strecke vor mir habe. Fahrradwege bremsen nun mal aus und sind, in diesem Fall war es auch so, meist nicht im besten Zustand. Der Polizist w\u00fcnschte mir eine gute Weiterfahrt und verabschiedete mit den Worten: \u201eEs wird nicht gejammert wenn man nachher im Stra\u00dfengraben liegt\u2026\u201c.<\/p>\n<p>In Soltau angekommen, entschied ich mich nochmals f\u00fcr eine kurze Rast. Noch ein letztes Mal die Energiespeicher f\u00fcllen um die letzten 70 bis 80 Kilometer abzuspulen! In den Beinen merkte ich zwar deutlich die lange Distanz, f\u00fchlte mich aber noch fit genug f\u00fcr die letzten Kilometer.<\/p>\n<p>Voller Euphorie war ich mir sogar sicher, dass ich Hamburg in einer Zeit von unter 20 Stunden erreichen werde! Mein neues pers\u00f6nliches Ziel war somit gesetzt! Was sollte mich denn jetzt auch noch aufhalten???<\/p>\n<p>Nachdem ich Soltau hinter mir gelassen hatte, w\u00e4hlte ich von mir aus den Fahrradweg. Auch wenn der Fahrradweg nicht von bester Qualit\u00e4t war, wollte ich mit Eintritt der Abendd\u00e4mmerung die Akkus von den Lampen schonen. Mein Navi zeigte eine voraussichtliche Ankunftszeit gegen ein Uhr nachts an. So hatte ich noch etwa drei Std vor mir.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1888 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5259-300x225.jpg\" alt=\"img_5259\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5259-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5259.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Etwa f\u00fcnf Kilometer hinter Soltau kam dann das, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Nach insgesamt \u00fcber 5000 km pannenfreier Fahrt (Continental Grand Prix 4Saison), verlor mein Vorderrad die Luft. Nun w\u00fcrde wohl mein zweiter Ersatzschlauch drauf gehen.<\/p>\n<p>Nun musste ich mich beeilen! Es wurde immer dunkler und ich musste teils schon mit meiner Lampe leuchten um den Schlauch vern\u00fcnftig in die schmalen treifen zu bekommen.<\/p>\n<p>Einen Reifen Luft hatte ich bereits verbraucht aus der Kartusche schon verbraucht. Der Rest sollte f\u00fcr den Rennradreifen noch auf jeden Fall noch ausreichen\u2026<\/p>\n<p>Es kam jedoch ganz anders als ich mir es h\u00e4tte je ertr\u00e4umen lassen. So wie die Luft in den Schlauch str\u00f6mte, zischte sie aus einem Loch wieder raus. Der dritte Platten ohne einem weiteren Meter gefahren zu sein!<\/p>\n<p>Doch was nun? Ich stand mitten in der Heide. Soltau lag etwa 5km hinter mir, der n\u00e4chste Ort weit \u00fcber 5 km vor mir!? Wie bereits erw\u00e4hnt, hatte ich mit diesen Reifen nur gute Erfahrungen. Da geht man nicht unbedingt davon aus, dass gleich zwei Ersatzschl\u00e4uche nicht ausreichen w\u00fcrden! Flickzeug? Hatte ich aufgrund der zwei Schl\u00e4uche zuhause gelassen! Einen Knoten in den Schlauch zu machen w\u00e4re die absolute Notl\u00f6sung. Aber bei einem Rennradschlauch? Wie soll man denn den Knoten in den Rennradreifen bekommen? Bei einem MTb als absolute Notl\u00f6sung sicher machbar. Und wenn, ich hatte sowieso keine Luft mehr in der Kartusche?!<\/p>\n<p>Ich atmete tief durch und \u00fcberlegte welche Richtung ich einschlagen sollte. Ich entschied mich weiter Richtung Hamburg zu laufen. Ich hatte einfach keine Idee was ich sonst machen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1889 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5260-300x225.jpg\" alt=\"img_5260\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5260-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5260.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Nach etwa einem Kilometer Rad schieben und lautem Fluchen, kam ich an einem einzelnen Haus vorbei. Ich \u00fcberlegte ob ich einfach Mal klingeln sollte. Aber sp\u00e4t abends? Vor dem Haus h\u00f6rte ich Musik aus dem Garten. Offensichtlich feierte dort jemand eine Party. Vielleicht hatten sie eine L\u00f6sung in Form eines Fahrradflickens f\u00fcr mich? Tats\u00e4chlich standen noch mehr vereinzelt H\u00e4user bzw. Bauernh\u00f6fe. Ich war in Huckenrieth gelandet.<\/p>\n<p>Ich machte mich mit lautem Rufen und Leuchten mit meiner Fahrradlampe bemerkbar. Ein junger Mann, etwa Anfang zwanzig Jahre jung, kam auf mich zu und fragte warum ich nicht einfach rein kommen w\u00fcrde, der Schl\u00fcssel w\u00fcrde doch im Schloss stecken. Erst als ich antwortete merkte er, dass ich nicht zu seinem Freundeskreis geh\u00f6rte. Ich schilderte ihm meine missliche Lage.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlte mir, dass er seinen Geburtstag feiern w\u00fcrde. Bat mich aber in den Garten und \u00f6ffnete mir seine Werkstatt. \u00a0Meine Hoffnung nahm er mir jedoch schon, als er sagte, dass die ganze Familie nicht wirklich Fahrrad f\u00e4hrt. Wenn \u00fcberhaupt, dann h\u00e4tten sie Flickzeug welches noch aus seiner Kindheit w\u00e4re.<\/p>\n<p>Mittlerweile schaute seiner Geburtstagsg\u00e4ste mal in die Werkstatt und wollte sich pers\u00f6nlich ein Bild von mir machen. Man sieht ja schlie\u00dflich nicht jeden Tag einen Verr\u00fcckten der so weite Strecken mit dem Fahrrad zur\u00fccklegen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1890 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5262-169x300.jpg\" alt=\"img_5262\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5262-169x300.jpg 169w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5262.jpg 252w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem ich mit Getr\u00e4nke versorgt war, versuchte ich den Reifen zu flicken. Aber die Flicken waren scheinbar wirklich zu alt. Keiner der rettenden Gummilappen wollte auf dem Schlauch halten. Egal wie lange man den Flicken nach der \u00fcblichen Verfahrensweise auf den Schlauch dr\u00fcckte, nach kurzer Zeit l\u00f6ste er sich wie ein billiger Aufkleber.<\/p>\n<p>Wirklich jeder der Partyg\u00e4ste machte sich Gedanken wie sie mir weiterhelfen k\u00f6nnten. Besser noch, sie fieberten f\u00f6rmlich nach einer L\u00f6sung! Die Zeit rannte nur so davon und es wurde immer unwahrscheinlicher das ich Hamburg noch unter 24 Stunden erreichen konnte.<\/p>\n<p>Einer rief in den Raum: \u201e Ich wei\u00df wo ein Kondom-Automat h\u00e4ngt wo es Schl\u00e4uche gibt!\u201c Da schon jeder der Jungs getrunken hatte, bot sich die Freundin des Gastgebers an uns zu fahren. Also alle ins Auto und los zu dem besagten Automaten. Das erste Problem: Der Automat war im 15km entfernten Ort namens Bruchdorf!<\/p>\n<p>An dem Automat angekommen stellten wir fest, dass keiner ausreichend Kleingeld zur Verf\u00fcgung hatte. Aber auch hier war eine L\u00f6sung schnell gefunden! Ein Freund hatte eine Kneipe in diesem Ort und er k\u00f6nnte mit Sicherheit Geld wechseln. Doch die Kneipe hatte zu! Im Ort lief eine Polterhochzeit, dort wurde der Freund vermutet.<\/p>\n<p>Nun ging es zur Hochzeit, doch keiner der G\u00e4ste hatte gen\u00fcgend Kleingeld in H\u00f6he um einen Schein zu wechseln!<\/p>\n<p>Ich musste meine Geschichte erz\u00e4hlen\u00a0 und aus welchem Grund ich auf der Suche nach dem Schlauch war. Auch hier war jeder schnell begeistert und wollten mir den Sieg noch erm\u00f6glichen! Jeder spendete \u00a0mir sein Kleingeld \u00a0bis ich den Betrag f\u00fcr zwei Schl\u00e4uche zusammen hatte.<\/p>\n<p>Wir warfen die angegebenen 6,50 Euro in den Automaten. Nur der Automat wollte einfach keinen Schlauch ausspucken! Hatten wir zu wenig eingeworfen? M\u00fcnzr\u00fcckgabe und nochmal versuchen\u2026! Genau 6,50 Euro\u2026 wieder nix! Wir erh\u00f6hten den Betrag immer um 0,50 Euro bis der Automat bei 8,50 Euro schlie\u00dflich den begehrten Schlauch hergab. Leider reichte jetzt das Kleingeld nicht mehr f\u00fcr einen zweiten Schlauch.<\/p>\n<p>Da ich die Radwege meiden wollte, sollte dieser ja auch reichen. Au\u00dferdem kann man doch nicht noch mehr Pech haben!<\/p>\n<p>Denkt man zumindest\u2026!<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Werkstatt angekommen, erz\u00e4hlten mir die anderen Jungs sie h\u00e4tten den Schlauch nochmals geflickt. Da wir ja nur einen Schlauch kaufen konnten, wollten wir den als Reserve behalten und versuchten unser Gl\u00fcck mit dem geflickten Schlauch. Aber? Nach schon wenigen Luftst\u00f6\u00dfen aus der Luftpumpe l\u00f6ste sich auch dieser Flicken!<\/p>\n<p>Nun packte ich den nagelneuen Schlauch aus. Den Typ Fahrradventil kannte ich bisher noch nicht, kam mir aber von vornherein komisch vor. Wir stellten schnell fest, dass das Ventilk\u00e4ppchen abgebrochen und somit der ganze Schlauch unbrauchbar war.<\/p>\n<p>Nun kam ich an den Punkt, wo f\u00fcr mich die Wette gelaufen war! Die Zeit war schon so weit vorger\u00fcckt, dass ich Hamburg gar nicht mehr in der vorgegeben Zeit h\u00e4tte erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch einer der Jungs wollte nicht aufgeben! Wir fuhren zu ihm heim und er schaute, ob er noch irgendein Schlauch, Ventil, Adapter\u2026 einfach irgendetwas finden k\u00f6nnte was mir helfen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Es war alles vergebens! Durchgefroren und sauer musste ich mich geschlagen geben!<\/p>\n<p>An dieser Stelle noch einmal ein riesen Dankesch\u00f6n! Ihr Jungs und M\u00e4dels vom Huckenrieth habt echt ein super Job gemacht! Mittlerweile ist es nicht selbstverst\u00e4ndlich das man sich f\u00fcr andere Personen so ins Zeugt legt! Au\u00dferdem vielen Dank f\u00fcr das Bier und\u00a0 Cola-Korn, das konnte ich nach diesen verlorenen Kampf gut gebrauchen!<\/p>\n<p>Ich rief letztendlich meine Bekannten in Hamburg an und lie\u00df mich abholen. Bis dahin hatte ich noch einen angenehmen und lustigen Abend auf der Geburtstagsfeier\u2026<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfem Respekt vor der Strecke, hatte ich die Tour begonnen. Trotz dem Regen bin ich viel weiter gekommen als je erwartet hatte. Es lief sogar so gut, dass ich Hamburg unter 20 Std erreicht h\u00e4tte!<\/p>\n<p>Das eine Plattenserie mir die Tour vermiesen und ich die Wette verlieren w\u00fcrde, dass h\u00e4tte ich nie gedacht. Vor allem das ganze Pech noch im Nachhinein\u2026 so viel Ungl\u00fcck kann man doch normal nicht haben!<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag besorgte ich mir in Hamburg einen passenden Schlauch. Der Reifen war schnell aufgepumpt und ich verabschiedete mich von meinen Gastgebern. Nachdem ich \u00fcber die die Landungsbr\u00fccken in die Speicherstadt gefahren bin, besorgte ich den Bestandteil der Wette. Gut duftenden Kaffee aus der R\u00f6sterei!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1896 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5268-300x225.jpg\" alt=\"img_5268\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5268-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5268.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1898 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5271-225x300.jpg\" alt=\"img_5271\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5271-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5271.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>Ein Ticket war schnell gel\u00f6st. Ich hatte sogar Gl\u00fcck das ich ohne Reservierung f\u00fcr das Fahrrad schon im n\u00e4chsten Zug mitfahren konnte. Ich hing das Fahrrad an den Haken und d\u00f6ste die komplette Zeit vor mich hin.<\/p>\n<p>In Gie\u00dfen angekommen, wollte ich mein Rad vom Haken nehmen\u2026 und was musste ich feststellen?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1904 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5274-300x169.jpg\" alt=\"img_5274\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5274-300x169.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5274.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Platt!!! Das Hinterrad hatte keine Luft mehr!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1892 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5263-300x225.jpg\" alt=\"img_5263\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5263-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5263.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1893 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5264-169x300.jpg\" alt=\"img_5264\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5264-169x300.jpg 169w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5264.jpg 252w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1894 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5266-300x225.jpg\" alt=\"img_5266\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5266-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5266.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1895 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5267-300x225.jpg\" alt=\"img_5267\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5267-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_5267.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>01.07.2017 Am Rennwochenende der Cyclassics 2015 in Hamburg, machten mein Kollege und ich einen Spaziergang durch die Speicherstadt. 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