{"id":1689,"date":"2013-10-10T21:03:26","date_gmt":"2013-10-10T21:03:26","guid":{"rendered":"http:\/\/cyclotourers.de\/?p=1689"},"modified":"2020-03-07T00:01:36","modified_gmt":"2020-03-07T00:01:36","slug":"erster-duathlon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cyclotourer.de\/?p=1689","title":{"rendered":"Erster Duathlon"},"content":{"rendered":"<h1>The first time\u2026<\/h1>\n<p>Heute war der Tag gekommen wo um 6:00 Uhr der Wecker klingeln sollte um die ersten Erfahrungen mit einem Cross-Duathlon zu sammeln. Dann auch nicht ein ganz gew\u00f6hnlicher Duathlon wie man ihn kennt..<\/p>\n<p>1km Laufen &gt; 9km Rad &gt; 1,5km Laufen &gt; 9km Rad &gt; 2km Laufen<\/p>\n<p>Also machte ich mich auf den Weg um mich in Darmstadt mit 2 Bekannten zu treffen und gemeinsam die Prozedur hinter uns zu bringen. Wir fuhren uns zun\u00e4chst auf dem Bike ein wenig warm, nur ein wenig, weil mit Temperaturen um die 0\u00b0C wird der Oberk\u00f6rper eher ausgek\u00fchlt als aufgew\u00e4rmt. Zumindest lies die Sonne sich rasch sehen und lies auf ein paar w\u00e4rmende Strahlen hoffen. Also wurde der erste Schuhwechsel durchgef\u00fchrt um noch ein Runde zu laufen.<\/p>\n<p>9:45 Uhr Rennbesprechung, p\u00fcnktlich um 10:00 Uhr fiel der Startschuss.<\/p>\n<p>Im Mittelfeld des Massenstarts trabte ich los und wollte das Vergn\u00fcgen zwar nicht gem\u00fctlich, aber auch nicht mit Vollgas angehen. Da ein junges M\u00e4del so ziemlich das gleiche Tempo drauf hatte, schloss ich mich ihr an und absolvierte den ersten Kilometer.<\/p>\n<p>Der Wechsel lief Reibungslos, die Schuhe bekam ich schnell an, setzte den Helm auf und schob mein Bike zum Startpunkt nach der Wechselzone. Da sich das Feld noch nicht allzu weit auseinandergezogen hatte, schl\u00e4ngelte ich mich durch die voranfahrende Truppe und konnte bereits auf den ersten Kilometern einige Pl\u00e4tze gut machen.<\/p>\n<p>Schnell merkte ich auf den Schotterwegen das ich mit meinen Reifen die beste Wahl getroffen hatte. Gegen der \u00dcberlegung mit den Tourenreifen k\u00f6nnte ich ein Tick schneller sein, lies ich den ohnehin flotten Racer Conti RaceKing 2.2 auf den Felgen und konnte auf dem Schotter und unwegsameren St\u00fccken gegen\u00fcber den Crossern punkten und immer wieder Pl\u00e4tze gewinnen.<\/p>\n<p>Kraft raubten die unz\u00e4hligen 90\u00b0 Abbiegungen an den Kreuzungen weil man immer wieder das Tempo von unten raus beschleunigen musste.<\/p>\n<p>Nach ungef\u00e4hr 7,5km wurde von den Streckenposten die Treppenstufen vorangek\u00fcndigt. Ich \u00fcberlegt ob ich ein Mountainbiker und ein Crosser noch vor der Treppe \u00fcberholen sollte, blieb jedoch hinter den beiden. Das sollte fast zum Verh\u00e4ngnis werden.<\/p>\n<p>Die Treppe, mit ca. 10 Stufen in einem Abstand von einem Meter war nicht komplett einzusehen, man konnte aber die einzelnen Stufen auf der linken Seite auf einer schmalen Spur meiden (die Stufen waren fast zu hoch um \u00fcber diese zu fahren). Der Crosser und der Mountainbiker fuhren die Steigung auch auf den ersten Blick sch\u00f6n an, jedoch st\u00fcrzte der Crosser fast und es zischte verd\u00e4chtig laut\u2026 da hatte er einen Plattfu\u00df.<\/p>\n<p>Dem MTBler und mir blieben nichts anderes \u00fcbrig als eine Vollbremsung hinzulegen und ein Auffahren konnte nur knapp verhindert werden. Also runter vom Rad und das Velo die Stufen hoch tragen.<\/p>\n<p>Nach der Treppe kamen ein paar Stufen die man wieder runter fahren musste, ein wenig Geschl\u00e4ngel, unter einer Br\u00fccke durch und man war schon fast in der Wechselzone.<\/p>\n<p>Die erste MTB-Etappe lief f\u00fcr meinen Geschmack super und merkte das ich mein Laufdefizit ein St\u00fcck weit mit dem Rad gutmachen konnte.<\/p>\n<p>Auch der n\u00e4chste Wechsel lief wieder ganz gut, die Schuhe lies ich liegen wie sie mir aus den H\u00e4nden bzw von den F\u00fc\u00dfen gefallen waren und lief los. Ich hatte ganz vergessen meinen Helm abzusetzen, sah aber das ich nicht der einzige war der mit dem Helm los lief und machte mir dar\u00fcber nicht weiter Gedanken. Gest\u00f6rt hat er auch nicht wirklich beim laufen.<\/p>\n<p>Bei dieser 1,5km langen Runde kam mein mangelndes Training und Desinteresse am Laufen wieder zum Vorschein und wurde von einigen Teilnehmern die zuvor beim Biken \u00fcberholt wurden wieder eingeholt. Da es aber bei weitem nicht so viele waren wie ich \u00fcberholt hatte gab ich mich zufrieden und nahm mir vor, bei der n\u00e4chsten Bikerunde noch mal richtig reinzutreten um den Vorsprung entsprechend zu vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Wechsel kam, verlief ebenfalls gut und ich nahm die n\u00e4chsten 9km in Angriff. Da sich die gesamte Gruppe mittlerweile schon auseinandergezogen hatte, sah ich nicht mehr allzu viele Konkurrenten auf den Bikes, konnte jedoch wieder den einen und anderen Platz gut machen. Vor der Treppe \u00fcberholte ich noch MTBler damit diesmal niemand im weg sein konnte und meisterte den Aufstieg mit bravur.<\/p>\n<p>So kam der n\u00e4chste Wechsel, ich lies mir zwecks Erholung ein wenig mehr Zeit, die Schuhe wurden getauscht und diesmal den Helm weggefeuert. Voller Euphorie lief in die letzte 2km lange Laufrunde.<\/p>\n<p>Es sollte nicht lange dauern da wurde ich von dem MTBler den ich an der Treppe \u00fcberholt hatte wieder eingeholt. Ich fragte ihn ob er zuf\u00e4llig Traubenzucker einstecken hatte, da ich mich etwas unterzuckert f\u00fchlte. Er fragte schnippig zur\u00fcck N\u00f6, hast du welches? Und trabte davon. Ich dachte was ein A\u2026loch, konzentrierte mich auf mein Atmen und den verbleibenden Kilometer und lief nicht weit von ihm hinterher.<\/p>\n<p>Als ich dann einen kurz vorm Ziel um eine Hecke gebogen kam, lief er im Schneckentempo. Ich fragte ihm ob er den Atem verloren hatte und grinste mir ein. Seitenstechen jammerte er und ich erfreute mich an seiner Gangart. Auf den letzten hundert Metern wurde ich fast ein weiteres Mal \u00fcberholt, dachte aber diese Platzierung gibst du nicht kampflos her und zog die Geschwindigkeit an. Aber mit jedem Beschleunigen zog er mit und war schon auf meiner H\u00f6he als die Abbiegung in die Zielgerade kam, diese verpeilte er leider und ich konnte wieder sicheren Abstand gewinnen um vor ihm ins Ziel zu kommen, schade f\u00fcr ihn. Gab ihm anerkennend die Hand, weil w\u00e4re die Kurve nicht gewesen h\u00e4tte er mich auf den letzten Metern noch \u201cnass\u201c gemacht.<\/p>\n<p>Es war zwar kalt und der Moment wo man sich fragt warum man nicht zuhause auf dem warmen Sofa liegt und sich diese Prozedur schon wieder gibt war da, jedoch war nach dem Zieleinlauf die Welt wieder v\u00f6lligst in Ordnung und ich bin froh meinen ersten Duathlon hinter mich gebracht zu haben. Es war eine neue und eine sch\u00f6ne Erfahrung, so sch\u00f6n das der n\u00e4chste im April schon im Kalender markiert wurde.<\/p>\n<p>Bis dahin werde ich auch bestimmt das eine oder andere Mal laufen gehen und auch diese Disziplin ein wenig trainieren. Schlie\u00dflich ist die Zeit mit 40:15Minuten f\u00fcr gut 18km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,70km\/h auf dem Bike vorzeigbar. Die restliche Zeit ging leider mit meinem Schneckentempo drauf. Als Laufmuffel bin ich dennoch vollstens zufrieden mit der Leistung und lasse einen sch\u00f6nen sonnigen aber kalten Tag zu Ende gehen<\/p>\n<p><strong>Gesamtzeit 1:07:57h<\/strong><br \/>\n<strong>Gesamtwertung Platz 61<\/strong><br \/>\n<strong>Altersklasse Platz 6<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The first time\u2026 Heute war der Tag gekommen wo um 6:00 Uhr der Wecker klingeln sollte um die ersten Erfahrungen mit einem Cross-Duathlon zu sammeln. 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