{"id":1612,"date":"2013-09-20T19:52:54","date_gmt":"2013-09-20T19:52:54","guid":{"rendered":"http:\/\/cyclotourers.de\/?p=1612"},"modified":"2018-11-13T14:49:20","modified_gmt":"2018-11-13T14:49:20","slug":"winters-hotel-tour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cyclotourer.de\/?p=1612","title":{"rendered":"Winters-Hotel-Tour"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Winters &#8211; Hotel &#8211; Tour<\/h1>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Offenbach a.M. &gt; Berlin &gt; M\u00fcnchen &gt; Offenbach a.M.<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2075 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1152-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1152-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1152.jpg 335w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2076\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2077\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>1. Die Idee<\/strong><\/p>\n<p><strong>2. Planungsphase<\/strong><\/p>\n<p><strong>3. Routenplanung<\/strong><\/p>\n<p><strong>4. Gep\u00e4ck<\/strong><\/p>\n<p><strong>5. Sponsoren<\/strong><\/p>\n<p><strong>6. Start der Winters-Tour<\/strong><\/p>\n<p><strong>7. Tagesziel: Elbe<\/strong><\/p>\n<p><strong>8. Berlin<\/strong><\/p>\n<p><strong>9. Regen und Wind<\/strong><\/p>\n<p><strong>10. Das Fichtelgebirge<\/strong><\/p>\n<p><strong>11. M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n<p><strong>12. Pause<\/strong><\/p>\n<p><strong>13. Jugendherberge<\/strong><\/p>\n<p><strong>14. Endspurt<\/strong><\/p>\n<p><strong>15. R\u00fcckblick<\/strong><\/p>\n<p><strong>16. Das Fahrrad<\/strong><\/p>\n<p><strong>17. Die Hotels im Detail<\/strong><\/p>\n<h4>Die Idee<\/h4>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2078\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuerst war f\u00fcr dieses Jahr eine Tour entlang der Elbe geplant. Jedoch brachten mich die Mitarbeiter des Winters Hotel Offenbacher Hof auf die Idee, jedes Hotel, welches der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerhard Winter betreibt, anzufahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ging eine neue Tour in die Planung. Eine neue Herausforderung sollte beginnen und was ebenfalls neu war\u2026., es konnte der erste Sponsor gewonnen werden! Der Hauptsponsor und Schirmherr sollte auch der Namensgeber dieser Tour sein: \u201eDie Winters Hotel Company!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung hierbei lag darin, dass sich die Hotels nicht in unmittelbarer N\u00e4he befanden. Allein in Berlin werden 4 Hotels betrieben. Ein weiteres kommt in M\u00fcnchen hinzu und zwei weitere in Offenbach. Hier sollte auch der Start sein, im Herzen der Hotelkette, im Winters Hotel Offenbacher Hof.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wurden die Entfernungen von Offenbach nach Berlin, von Berlin nach M\u00fcnchen und wieder zum Ausgangsziel zur\u00fcck grob kalkuliert. Mit ca. 1600 km kam so eine \u00fcberschaubare Strecke zustande. Das zeitliche Ziel? 8-10 Tage! Die grobe Planung war somit schon zum gr\u00f6\u00dften Teil abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">G. Winter war zun\u00e4chst ein wenig \u00fcberrascht, konnte sich f\u00fcr diese Tour aber schnell begeistern und sprach seine volle Unterst\u00fctzung zu. Ein Satz Trikots, die speziell f\u00fcr diese Tour bedruckt werden sollten wurden zugesprochen und konnten ins Design. Die \u00dcbernachtungen in den einzelnen Hotels, sowie die Verpflegung, geh\u00f6rten ebenfalls zum Sponsoring von G. Winter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nebenbei liefen noch verschiedene Verhandlungen mit Fahrradherstellern. Dabei lag mein Augenmerk aber tendierend bei Focus. Ein Test-Fahrrad der Cyclo-Cross Gruppe wurde angestrebt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dieser Tour wollte ich mich weniger an ausgewiesene Radwege halten. Zu anstrengend w\u00e4re es bei so einer Distanz gewesen, wenn man immer wieder nach den Beschilderungen der Radrouten h\u00e4tte suchen m\u00fcssen. Ebenso kamen dieses Mal einige H\u00f6henmeter hinzu, die bew\u00e4ltigt werden mussten. Der Gegenwind? Ich wettete schon im Vorfeld, dass der Wind mir auch dieses Mal bei der einen oder anderen Etappe das Leben schwer machen w\u00fcrde\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zu den letzten Touren, wollte ich auch dieses Mal mein Gep\u00e4ck weiter minimieren. Bei der letzten Tour reduzierte ich das Gewicht bereits von 6 kg auf 5 kg. Nach dem Motto: Weniger ist mehr! So wollte ich versuchen, dieses Mal auf nur 4 kg zu kommen. Nur noch das Allern\u00f6tigste sollte in den Rucksack!<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Planungsphase<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Planungsphase geh\u00f6rte dieses Mal nicht nur die Routenplanung. Als erste Herausforderung kam der Druck der zugesicherten Trikots. Dann wollte ich mich auch um weitere Sponsoren bem\u00fchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich klemmte mich zun\u00e4chst hinter den Bildschirm und suchte im Internet nach einem Hersteller, der Trikots im Siebdruckverfahren nach den eigenen Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen herstellen und bedrucken konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ein Satz Trikots als \u201cMindermenge\u201c bei diesem aufw\u00e4ndigem Verfahren z\u00e4hlt, explodierten bei den meisten Anbietern mit einem satten Mindermengenaufschlag die Kosten. So r\u00fcckte ein Satz Trikot mit diesem Druckverfahren in weite Ferne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Alternative kam der Bedruck mit einer Flexfolie in Betracht. Ein Freizeitausr\u00fcster wurde mir empfohlen. Nach dem ersten Besuch der Filiale wurden mir zumindest schon mal dicke Prozente auf die Verkaufspreise zugesichert. Dann sagte mir der franz\u00f6siche Ausstatter zun\u00e4chst die Unterst\u00fctzung in Form von 2 Satz Trikots zu. Trat jedoch wenige Tage sp\u00e4ter wieder von seinem zugesagten Sponsoring zur\u00fcck. Seine Begr\u00fcndung war, dass seine Filiale von einer Tour mit diesem Umfang keinen Nutzen h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Zeit immer schneller verstrich, machte ich mich auf, um einen passenden Satz Trikots zu suchen. Das erste Problem bei Fahrradtrikots war, dass die meisten Shirts bereits mit Profiwerbung bedruckt waren, oder die einfarbigen, die in Frage kamen, einfach grottenh\u00e4sslich waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wurden einige Fahrradl\u00e4den abgeklappert. Ich fragte immer wieder nach Prozenten auf den Verkaufspreis; im Gegenzug sollte kostenlos die Werbung mit auf\u00b4s Trikot. Jedoch wurde man entweder bel\u00e4chelt, oder mit dem bitteren Unterton \u201ewenn man kein Geld h\u00e4tte, sollte man es einfach lassen\u201c abgewiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem wir es schon fast aufgeben wollten ein passendes Trikot zu finden, kamen wir zu BikeMax. Hier hing das Trikot von der Marke Mavic, was einfach wie geschaffen war, am B\u00fcgel. Von Farbe und Form war es nahezu perfekt. Hier w\u00fcrde das geplante Design drauf passen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schnell kam ich mit dem Verk\u00e4ufer ins Gespr\u00e4ch, redeten \u00fcber meine geplante Tour, erz\u00e4hlte von meinen bisherigen Touren und \u00fcbergab ihm meinen Tourenbericht vom Main-Radweg. Er versprach mir sein Bestes zu geben um zumindest ein paar Prozente f\u00fcr mich heraus zu holen und er w\u00fcrde sich sp\u00e4testen am Mittwoch melden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wochenende stand an, bis Mittwoch w\u00fcrden wieder weitere vier Tage vergehen und nach den ganzen Niederlagen im Vorfeld, machte ich mir keine gro\u00dfen Hoffnungen mehr \u00fcberhaupt eine Zusage zu bekommen. Also nutze ich meinen freien Sonntag um das Internet nochmals nach einem Hersteller f\u00fcr Siebdruckverfahren zu durchsuchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt sollte ich mehr Gl\u00fcck haben als an den Tagen zuvor! Ich fand die Seite von www.biehler.de. Man konnte das Trikot in verschiedenen Grundformen aussuchen, mit seinen gew\u00fcnschten Farben konfigurieren, seine Logos hochladen und in etwa so platzieren, wie man es sich w\u00fcnschte. Fragen kostet nix, also schickte ich das vorkonfigurierte Design mit einer Preisabfrage los.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt hie\u00df es wieder einmal abwarten und die kostbare Zeit verstreichen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viel schneller als gedacht kam eine E-Mail von S. Meinhold, einem Designer von Biehler. Er schickte mir eine \u00fcberarbeitete Version von meinem Design. Das sah richtig super aus! Es wurden nur noch kleine Ver\u00e4nderungen vorgenommen, im Gro\u00dfen und Ganzen stand das Design. Jetzt ging es nur noch um die Kosten. So wurde mir ein Angebot von insgesamt ca. 180,-\u20ac zugesichert. Der Preis beinhaltete eine Radhose, ein Shirt sowie eine Kostenpauschale f\u00fcr das Design bzw. die Druckeinrichtung. Ebenfalls von dem Design begeistert, sprach mir G. Winter die Kosten\u00fcbernahme zu und sollte mich sp\u00e4ter mit den Trikots \u00fcberraschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keine Stunde sp\u00e4ter sollte ich den n\u00e4chsten \u00fcberraschenden Anruf bekommen. Eine begeisterte junge weibliche Stimme meldete sich am anderen Ende der Leitung. Birgit von BikeMax. \u201eHallo Herr Schindler, sie sind so radsportbegeistert, das wollen wir doch unterst\u00fctzen\u2026\u201c waren ihre Worte. Sie versicherte mir das BikeMax zwei Satz Trikots plus eine Windweste sponsert und ich solle doch in die Filiale in der Hanauer Landstra\u00dfe kommen um die Details zu besprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcberw\u00e4ltigt an dem Tag machte ich mich auf den Weg. Mein Gott, man macht Tage lang rum um was Passendes zu finden und nun kommt alles auf einmal!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um Gewicht einzusparen machten wir aus zwei Hosen eine und tauschten sie gegen Arm- und Beinlinge. Meine Ausr\u00fcstung war bis auf die Transportm\u00f6glichkeit perfekt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es blieb nun die gro\u00dfe Frage: Rucksack oder Klemmgep\u00e4cktr\u00e4ger! Das wollte ich jedoch von dem Bike abh\u00e4ngig machen, schlie\u00dflich liefen parallel noch Verhandlungen mit diversen Radherstellern!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in Sachen Fahrrad wurden mittlerweile konkretere Verhandlungen gef\u00fchrt. \u00dcber meinen eigentlichen Fahrradh\u00e4ndler, Bernd Hisserich, der mit seinem Gesch\u00e4ft und seiner Werkstatt in Laubach sitzt, wurde der erste Kontakt mit dem Fahrradhersteller Focus hergestellt. Da ich bisher immer Focus-Fahrr\u00e4der gefahren hatte, wusste ich, dass ich mich auf diese Marke verlassen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Bernd wurde der Kontakt zum Generalvertreter A. Lang hergestellt. Ebenfalls begeistert von meinen vorangegangenen Touren vermittelte er mich an den Jr.Brandmanager Focus der Derby Cycle Werke GmbH A. Krajewski.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">A. versprach mir sich der Sache anzunehmen. Obwohl zu dieser Zeit die Hausmesse sowie die Bike-Messe in Hamburg statt fand, nahm er sich der Sache an und konnte mir ein super Angebot f\u00fcr ein gew\u00fcnschtes Cyclo-Cross, das Focus Mares CX 2.0 unterbreiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einem Fahrrad was einen Verkaufswert von rund 3000,-\u20ac hatte, hegte ich keinen Zweifel an der Qualit\u00e4t des Fahrrads. Das einzige was ich mit Skepsis sah, war die elektronische Schaltung von Shimano.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dem Tag wo das riesige Paket geliefert wurde, war ich unterwegs. Nachdem ich den Anruf bekam, konnte ich es kaum abwarten nach Hause zu kommen. An diesem Tag f\u00fchlte ich mich wie ein kleines Kind, welches zu Weihnachten unter dem Christbaum sitzt und wartet, dass es die Geschenke auspacken darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Langsam und vorsichtig schnitt ich den Karton auf, hob mit einer Hand das nicht mal acht Kilogramm leichte Bike aus dem Karton und staunte nicht schlecht. Auf dieser Rennmaschine werde ich einige Stunden an acht bis zehn Tagen verbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um mich schon mal mit dem neuem Bike, der Schaltung sowie der ungewohnten Sitzposition vertraut zu machen, fuhr ich die n\u00e4chsten Tage zum Dienst. Jeweils zwanzig Kilometer zum Dienst und zur\u00fcck nach Hause, konnte es bereits sehr gute Eindr\u00fccke vermitteln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierbei belud ich meinen Rucksack mit etwa vier Kilogramm. Bereits bei der ersten Fahrt merkte ich, dass die Fahrt mit einem Rucksack bei der deutlich gestreckteren Sitzhaltung als beispielsweise auf meinem 29er Mountainbike, nicht optimal war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also besuchte ich wieder BikeMax, um auf die Option mit dem Klemmgep\u00e4cktr\u00e4ger zur\u00fcckzukommen. Birgit zeigte mir verschiedene Modelle, empfahl mir jedoch eine Variante von Vaude. Da sie nach eigener Aussage selbst gute Erfahrungen mit diesem Modell machte, \u00fcberlegte ich auch nicht lange weiter, und lies mir dieses bestellen. Mehr dazu bei meiner Packliste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt mussten nur noch die Trikots bedruckt werden. Ich bekam in Frankfurt ein kleinen Laden empfohlen. Ich brachte die Trikots dort hin, gab ihm die gew\u00fcnschten Logos und schickte ihm per E-Mail das konfigurierte Trikot als Vorlage und gab den Bedruck mit einer Flexfolie in Auftrag. \u201eAlles kein Problem, n\u00e4chste Woche ist alles fertig\u201c war seine Aussage. Ich war gespannt! Die Woche drauf war nat\u00fcrlich noch nichts fertig. Er beklagte sich \u00fcber den Umfang und wie kompliziert das ja w\u00e4re und verschob den Termin noch mal um eine Woche. Die Zeit verstrich, der Tourenstart r\u00fcckte immer n\u00e4her. Alles war soweit fertig und organisiert, nur noch an dem Wichtigstem, den Trikots, hing es noch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem der Termin nochmals verschoben wurde, pr\u00e4sentierte er mir stolz das Trikot. Erstes Problem: Bixmax.de statt Bikemax.de auf dem Hosenbein! Zweites Problem: S\u00e4mtliche Logos wurden einfach auf einem wei\u00dfen Hintergrund gedruckt, anstatt die Vorlagen umzukehren und die einzelnen Buchstaben bzw. Logos auszuplotten. So war jeder Schriftzug auf einem wei\u00dfem Balken aufgedruckt und auf das Trikot gepresst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hose k\u00f6nnte er \u00e4ndern, alles kein Problem. Bis auf das nach der \u00c4nderung Bikmax.de auf dem Hosenbein stand, anstatt Bikemax.de. Jetzt platzte ich fast vor Wut! Mindestens 4 Mal hatte er das Logo von Bikemax auf das Shirt gepresst und bekam es nicht hin eine Internetadresse richtig zu schreiben? Also die n\u00e4chste \u00c4nderung!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dem Shirt war nichts mehr zu retten. Zum Gl\u00fcck hatte ich nicht gleich beide in Auftrag gegeben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun \u00fcberraschte mich G. Winter. Ich sollte doch mal im Hotel vorbei kommen, es w\u00e4re etwas f\u00fcr mich gekommen. Am besten w\u00fcrde ich das Bike auch mit bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu dem Druck der gesponserten Trikots von BikeMax wurde zus\u00e4tzlich der Satz Trikots im Siebdruck bestellt. Nun sollte die offizielle Trikot\u00fcbergabe statt finden. Da G. Winter an dem Tag meines Tourenstarts verhindert war, wollte er die \u00dcbergabe vorziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2079 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01236-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01236-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01236.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Da die Bikemax-Werbung auf dem Siebdruck-Shirt ebenfalls integriert war, nahm ich dieses und das verhunzte Shirt und machte mich auf dem Weg zu Birgit um zu beichten. Ich konnte ja nix f\u00fcr den Pfusch, es war aber trotzdem peinlich diese Arbeit auf einem hochwertigen Trikot zu pr\u00e4sentieren. Birgits Idee das Shirt zum schlafen anzuziehen, war da noch Milde ausgedr\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Gl\u00fcck blieb mir das zweite Shirt. Birgit nannte mir einen kleinen Laden in Offenbach. Dieser bedruckte dieses nach der Vorlage von dem Siebdruck. Jetzt kam das richtige Resultat zum Vorschein. Genau so hatte ich mir das vorgestellt! Auch hatte dieser im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger kein Problem damit, eine Windweste zu bedrucken. Dazu druckte er noch die n\u00f6tige Focus-Werbung auf alle Shirts.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2080 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01241-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01241-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01241.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2081 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01240-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01240-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01240.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Routenplanung<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach den ganzen organisatorischen Dingen fehlte jetzt noch das Wichtigste einer Tour, die Strecke, die man fahren wollte. Ich setzte mich hin und versuchte die k\u00fcrzesten Strecken \u00fcber einen Routenplaner zu ermitteln. Von Offenbach bis nach Schlitz sollte mich der \u201cBahnradweg Hessen\u201c f\u00fchren. Ab Schlitz wollte ich von den ausgewiesenen Radwegen ablassen und mich auf kleine, ruhige Landstrassen bewegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So konnte ich die folgenden Routen ermitteln:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Route 1<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Offenbach &gt; Berlin<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Start im Winters-Hotel Offenbacher Hof<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bahnradweg Hessen bis nach Schlitz<br \/>\nSchlitz &gt; Rhina &gt; Schenklensfeld &gt; Herleshausen &gt; M\u00fchlhausen (Th\u00fcringen) &gt; Gundersleben &gt; Lengefeld &gt; Coswig &gt; Berkau &gt; Berlin ca. 550 km<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits auf der Strecke bis Berlin werden \u00fcber 150 Ortschaften durchfahren!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Route 2<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berlin &gt; M\u00fcnchen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berlin &gt; Klein Machnow &gt; Michendorf &gt; Beelitz &gt; Dessau &gt; Halle &gt; Merseburg &gt; Naumburg &gt; Jena &gt; Orlam\u00fcnde &gt; Po\u00dfneck &gt; Ziegenr\u00fcck &gt; Lobenstein &gt; Kronach &gt; Burkunstadt &gt; Wei\u00dfmain &gt; Hollfeld &gt; Go\u00dfweinstein &gt; Gr\u00e4fenberg &gt; N\u00fcrnberg &gt; M\u00fcnchen ca. 625 km<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Alternativ:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berlin &gt; Riesa &gt; Chemnitz &gt; Cheb (Tschechische Republik) &gt; Marktredwitz &gt; Regensburg &gt; Freising &gt; M\u00fcnchen ca. 581 km<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Route 3<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00fcnchen &gt; Offenbach<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00fcnchen &gt; Aichbach &gt; Neuburg a.d.D. &gt; N\u00f6rdlingen &gt; Crailsbach &gt; Bad Megenstein &gt; Wertheim &gt; Aschaffenburg &gt; Offenbacher Hof ca. 366 km<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn alles gut gehen sollte, w\u00fcrde ich am Ende der Tour ca. 1600 km zur\u00fcckgelegt haben!<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Gep\u00e4ck<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Flensburg &gt; Z\u00fcrich Main-Radweg Winters Tour<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Radeln: Zum Radeln: Zum Radeln:<br \/>\n&#8211; 2x Trikot &#8211; 2x Trikot (zum wechseln) &#8211; 1x Satz Trikot<br \/>\n&#8211; 2x Funktionsunterhemden &#8211; 1x Funktionsunterhemden &#8211; 1x Funktionsunterhemd<br \/>\n&#8211; 2 Radhosen &#8211; 1x Radhose &#8211; 1x Armlinge \/ Beinlinge<br \/>\n&#8211; 1 lange Radhose &#8211; 1 lange Radhose &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; 1 w\u00e4rmere Windjacke &#8211; 1x Softshell-Jacke lang &#8211; 1x Windweste<br \/>\n&#8211; 1 Regenjacke &#8211; 1 Regenjacke &#8211; 1 Regenjacke<br \/>\n&#8211; 1P. Fahrradschuhe &#8211; 1P. Fahrradschuhe &#8211; 1P. Fahrradschuhe<br \/>\n&#8211; 2P Funktionssocken &#8211; 3P Funktionssocken &#8211; 2P. Funktionssocken<br \/>\n&#8211; 1 Funktionsshirt &#8211; &#8212; &#8211; &#8212;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr abends: F\u00fcr abends F\u00fcr abends<br \/>\n&#8211; 2 T-Shirts &#8211; &#8212; &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; 1 Outdoor-Hose &#8211; 1 Outdoor-Hose &#8211; 1 Outdoor-Hose<br \/>\n&#8211; 2P Socken &#8211; &#8212; &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; 3 U-Hosen &#8211; 3 U-Hosen &#8211; 2x U-Hosen<br \/>\n&#8211; 1 Langarmshirt &#8211; &#8212; &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; 2 kl Handt\u00fccher &#8211; 1 kl. Handtuch &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; Badelatschen &#8211; Badelatsche &#8211; &#8212;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werkzeug: Werkzeug: Werkzeug:<br \/>\n&#8211; Multitool &#8211; Multitool &#8211; Multitool<br \/>\n&#8211; 2x Ersatzschlauch &#8211; 1x Ersatzschlauch &#8211; 1x Ersatzschlauch<br \/>\n&#8211; 2x Kettenschl\u00f6sser &#8211; 2x Kettenschl\u00f6sser &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; Panzertape &#8211; Panzertape &#8211; Panzertape<br \/>\n&#8211; Kabelbinder &#8211; Kabelbinder &#8211; Kabelbinder<br \/>\n&#8211; Kl. Schraubendreher &#8211; &#8212; &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; 1 Dose Kettenspray &#8211; 1 Dose Kettspray &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; Luftpumpe &#8211; Luftpumpe &#8211; Luftpumpe<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Verpflegung: F\u00fcr die Verpflegung: F\u00fcr die Verpflegung:<br \/>\n&#8211; 8 P\u00e4ckchen Energygel &#8211; 5 Energiegel &#8211; 8 Energie-Gel<br \/>\n&#8211; 8 Riegel &#8211; 5 M\u00fcsliriegel &#8211; 5 M\u00fcsliriegel<br \/>\nErste Hilfe \/ K\u00f6rperpflege: Erste Hilfe \/ K\u00f6rperpflege: Erste Hilfe \/ K\u00f6rperpflege:<br \/>\n&#8211; Vaseline &#8211; &#8212; &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; Bephantenhol &#8211; &#8212; &#8211; &#8212;<br \/>\n&#8211; Mobilat &#8211; Voltaren &#8211; Voltaren<br \/>\n&#8211; Probep\u00e4ckchen Duschgel (Gewicht) &#8211; 3x Probep\u00e4ckchen Duschgel &#8211; 2x Probep\u00e4ckchen Duschgel<br \/>\n&#8211; Zahnb\u00fcrste u. co &#8211; Zahnb\u00fcrste u. co &#8211; Zahnb\u00fcrste u. co<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gewichtseinsparung ca. 1-1,5 kg Gewichtseinsparung von ca. 1kg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie im Vorfeld beschrieben, \u00fcberlegte ich bei dieser Winters-Hotel-Tour, ob ich von einem Rucksack auf einen Gep\u00e4cktr\u00e4ger, den man mit einer kleinen Tasche an die Sattelstange klemmt, umsteige. Gro\u00dfe Satteltaschen wie man sie von den Randwanderern kennt, w\u00e4ren f\u00fcr meine 4 kg Gep\u00e4ck etwas \u00fcbertrieben gewesen. So hatte ich mich nach einer kleinen Tasche umgesehen, die man auf den Tr\u00e4ger einhakt. Als ersten Test wollte ich mein s\u00e4mtliches Gep\u00e4ck mit zum BikeMax nehmen und eine Taschen f\u00fcllen. Falls der Platz ausreichen sollte, wollte ich mich f\u00fcr diese Variante entscheiden. Da diese Tour einige H\u00f6henmeter haben sollte, h\u00e4tte ich meinen R\u00fccken frei gehabt und versprach mir somit eine Erleichterung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch f\u00fcr diese Variante hatte Birgit von BikeMax die passende L\u00f6sung. Sie bestellte mir extra eine kleine Tasche, bei welcher das Befestigungssystem f\u00fcr die Sattelstange schon integriert war. Nach einem ersten Packtest mit den n\u00f6tigen Kleidungsst\u00fccken, erwies sie sich in der Planung als optimale L\u00f6sung. Dies sollte sich auch w\u00e4hrend der Tour best\u00e4tigen, etwas besseres und komfortableres h\u00e4tte ich nicht finden k\u00f6nnen. So war das Thema \u201cTransportm\u00f6glichkeit\u201c schnell abgeschlossen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Sponsoren<\/h4>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Winters-Hotel<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">BikeMax Frankfurt<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2077 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Focus \u2013 Bikes<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2076 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<strong>Ich sage vielen, vielen Dank zu meinen drei Sponsoren!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schirmherr und Hauptsponsor war und blieb nat\u00fcrlich der Namensgeber dieser Tour, die Winters Hotelkette. Gerhard Winter, der Besitzer der Hotelkette, hat seine Zentrale im Herzen Offenbachs, im Hotel Offenbacher Hof!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2082 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/320181_282209418463800_826689980_n-300x285.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/320181_282209418463800_826689980_n-300x285.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/320181_282209418463800_826689980_n.jpg 354w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vier weitere Hotels befinden sich zentral in Berlin. Hierzu z\u00e4hlen die Winters-Hotels:<br \/>\n&#8211; Am Gendarmenmarkt, &#8211; Am Checkpoint Charlie, &#8211; The Wall at Checkpoint Charlie, sowie das Winters-Hotel (Berlin &#8211; Im Spiegelturm (Berlin-Spandau).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Hotel in M\u00fcnchen befindet sich ebenfalls zentral, das Winters-Hotel \u2013 Am Hauptbahnhof.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiteres Hotel befindet sich in Offenbach, das Eurotel Boardinghouse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Tour wurden alle Hotels angefahren!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2077 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\nAls weiterer Sponsor konnte ich BIKEMAX Frankfurt in der Hanauer Landstrasse gewinnen. Birgit Henke, Verkaufsberaterin der Textilabteilung konnte ich schnell f\u00fcr mein Vorhaben begeistern. Sie setzte sich voller Tatendrang f\u00fcr meine Tour ein und konnte die Kleidungsst\u00fccke sowie Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde, dir w\u00e4hrend der Tour ben\u00f6tigt wurden, zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem stand Sie mir jederzeit mit voller Freude und mit sehr guten Tipps zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier danke ich auch f\u00fcr die ausf\u00fchrlichen Beratungen!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2076 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als dritter und weiterer Sponsor konnte ich Focus-Bike gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber Bernd Hisserich, dem Besitzer des Fahrrad-Gesch\u00e4fts Fahrrad-Desch in Laubach, bekam ich den Kontakt zu Arno Lang, dem Vertreter von Focus-Bikes. \u00dcberzeugt von meinen vorangegangenen Touren, mit den dazugeh\u00f6rigen Berichten, vermittelte mich Arno weiter an die Zentrale von Focus-Bike.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Andreas Krajewski, Jr. Brandmanager Focus<\/strong> der Derby Cycle Werke GmbH zeigte viel Geduld mit mir. Trotz der stressigen Zeit mit den aktuellen Messen f\u00fcr die neuen 2014er Modelle, nahm er sich zwischendurch immer wieder Zeit, um mich umfangreich zu beraten. Er konnte mir ein Focus Mares XC 2.0 der Cyclo-Cross-Gruppe mit der st\u00e4rksten Ausstattung zur Verf\u00fcgung stellen. Hierf\u00fcr bedanke ich mich auf\u00b4s Herzlichste, mit seiner M\u00fche konnte er meiner Planung das n\u00f6tige i-T\u00fcpfelchen aufsetzen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzu werde ich nat\u00fcrlich \u00fcber die Technik und die Erfahrungen mit dem Bike berichten.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Start der Winters-Tour<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 30.08.2013 war es endlich so weit, fr\u00fchzeitig kam ich mit Nadine im Winters-Hotel Offenbacher Hof an. Ich wollte mir noch etwas Zeit zum Fr\u00fchst\u00fccken nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Gep\u00e4ck war gut verpackt. Obwohl ich nur die wichtigsten Kleidungsst\u00fccke mit zum \u201cProbepacken\u201c hatte, bekam ich alles in die Tasche. Ich h\u00e4tte sogar noch etwas Platz gehabt. Das Gewicht lag jetzt bei 3,8 kg incl. Tasche. Das Bike hatte ich wieder mit den Reifen Marathon Plus von Schwalbe ausgestattet. Die Reifen wogen zwar fast soviel wie das ganze Fahrrad, jedoch hatte ich bei meinen letzten Touren immer gute Erfahrungen mit diesen Reifen gemacht. Ein letzter kleiner Check vom Fahrrad, eine letzte Tasse Kaffee, und es konnte losgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Winters-Hotel-Tour ging an den Start!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2078\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSCN6459.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2083 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN6459-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN6459-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN6459.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2084 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1131-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1131-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1131.jpg 334w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0Gestartet wurde wie geplant gegen 7:30Uhr. P\u00fcnktlich trafen sich zahlreiche Mitarbeiter ein um mich auf die \u201cgro\u00dfe Tour\u201c zu schicken. Es wurde an alles gedacht, sogar ein Band, welches zur \u201cFreigabe\u201c der Tour mittels Schere durchtrennt wurde, wurde quer \u00fcber de Ludwigstrasse gespannt werden. N. V\u00f6lker, die Direktorin des Offenbacher Hof\u00b4s, durchtrennte in Vertretung von G. Winter das Band und schickte mich auf die Reise. Laut jubelten mir die Mitarbeiter und Nadine hinterher, bis ich au\u00dfer Sichtweite war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst rollte ich die Ludwigstrasse hoch, bog links ab Richtung Bahnhof, um nach kurzer Zeit ins Eurotel Boardinghaus, welches ebenfalls zur Winters-Kette geh\u00f6rt, zu gelangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wurde ein schnelles Foto geschossen und ein Stempel in mein kleines B\u00fcchlein, welches ich als Tagebuch benutze, noch als Beweis sichern. Ein Teelicht mit Gl\u00fccksschwein wurde mir mitgegeben und ich wurde auch hier mit den besten W\u00fcnschen auf die Reise geschickt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2086 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01244-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01244-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01244.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Es sollte nicht lange dauern und ich konnte Offenbach mit Richtung Rumpenheimer F\u00e4hre hinter mir lassen. Am Main war an diesem Morgen noch nicht viel los und ich konnte z\u00fcgig meine Fahrt aufnehmen. Bei der F\u00e4hre angekommen, legte diese gerade auf meiner Seite an. Ich fragte nach dem weiteren Weg in Richtung Bruchk\u00f6bel \/ Altenstadt. Nachdem ich von meiner Tour erz\u00e4hlte, schenkte mir der freundliche Schiffer kurzerhand die Fahrt auf die andere Mainseite.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte mich weiter in die mir gezeigte Richtung. Aber irgendwie wollte ich noch nicht ganz in den Touren-Modus kommen. Ich musste mich irgendwo verfahren haben. Oder hatte ich einfach das Gef\u00fchl in die falsche Richtung zu kommen? Ich fragte nochmals nach dem Weg Richtung Altenstadt, aber irgendwie war die Person auch mit der Beschreibung \u00fcberfordert und schickte mich in die falsche Richtung. Ich verfranzte mich nochmals und musste einen ersten Umweg von fast sieben Kilometer in Kauf nehmen. Dann ging es \u00fcber Sch\u00f6neck, B\u00fcdesheim und Heldenbergen in Richtung Altenstadt. Irgendwann stie\u00df ich fast zuf\u00e4llig auf den Bahnradweg. Jetzt war zumindest die Richtung sicher und ich konnte mich langsam vom Kopf her in die Tour reinfinden. Irgendwie tat ich mir schwer an diesem Morgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis Glauburg \/ Glauberg ging es sanft h\u00fcgelig mal aufw\u00e4rts, mal abw\u00e4rts. Dies sollte sich aber auch bald \u00e4ndern. Ab Selters ging es bis Hartmannshain nur noch bergauf. Knapp 50km zog der Bahnradweg mit Steigungen zwischen einem und drei Prozent stetig an. Keine Erleichterung war in den Beinen sp\u00fcrbar, der stetige Druck auf dem Pedal kostete Kraft. Dabei hatte die Tour erst angefangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2087 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01255-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01255-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01255.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach Hartmannshain ging es erst mal rasant und steil abw\u00e4rts. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 56,5 km\/h wurden nur durch\u00b4s Rollen erreicht. Eine gr\u00f6\u00dfere Pause wollte ich mir noch nicht g\u00f6nnen und nutzte jetzt die Zeit, um etwas zu verschnaufen. Ich trank ein Dextro um dem K\u00f6rper ein paar Mineralien zur\u00fcckzugeben und a\u00df w\u00e4hrend dem Rollen einen M\u00fcsliriegel. Das sollte vorerst reichen. Bis Lauterbach war die Strecke ein Wechselspiel zwischen flacheren Abschnitten und schnelleren Fahrten abw\u00e4rts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2088 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01257-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01257-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01257.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Lauterbach angekommen, zeigte mein Tacho knapp 120km an. Jetzt wurde es Zeit f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Pause. Der Bahnradweg war wesentlich l\u00e4nger als im Internet beschrieben. Ich hasse langsam ausgewiesene Radwege!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2089 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01259-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01259-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01259.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer erholsamen Pause in einem netten Cafe in der N\u00e4he vom Marktplatz, machte ich mich weiter auf die Reise. Zum Gl\u00fcck hatte ich in Lauterbach nicht meinen Strumpf verloren und ich konnte mich z\u00fcgig weiter in Richtung meines Tagesziels machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2090 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01261-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01261-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01261.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>\u00dcberwiegend mit sanftem Gef\u00e4lle ging es weiter Richtung Schlitz. Von dort aus musste ich mich zun\u00e4chst an Bad Hersfeld halten, um dann weiter in Richtung Eisenach zu kommen. Jetzt fuhr ich weg vom Bahnradweg und hielt mich an kleine Landstrassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2091 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01266-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01266-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01266.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Zwischendurch kam ich auf eine gesperrte Landstrasse und fast wie von selbst rollte das Bike \u00fcber den nagelneuen Asphalt. Mitten auf der Strasse und im Zickzackkurs h\u00e4tte ich auf der autofreien Strasse fahren k\u00f6nnen. Warum konnte es nicht die komplette Tour so sein. Das wichtigste war jedoch das Wetter. Das spielte an diesem Tag mit! Leicht bew\u00f6lkt wurden Tagestemperaturen um die 24\u00b0C erreicht. Optimal f\u00fcr meinen Einstieg in die Winters-Tour!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2092 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01268-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01268-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01268.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Es ging weiter \u00fcber Unterhaun nach Bad Hersfeld. Nun kam die erste knackige Steigung. In Bad Hersfeld musste ich einen Fu\u00df- und Fahrradweg hoch bei dem ich kapitulierte. Ich stieg ab und schob mein Bike diesen Weg mit bis zu 14% Steigung hoch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer weiteren rasanten Abfahrt kam ich an den Bachlauf Solz. Jetzt ging es wieder sanft h\u00fcgelig an dem Bachlauf entlang. Ich fand zuf\u00e4llig einen Radweg der \u00fcber Friedewald in das sch\u00f6ne Werratal f\u00fchrte. Als h\u00e4tte ich es in meiner Planung bedacht, kam zum Abschluss des Tages kaum noch eine Steigung. Ohne gro\u00dfe M\u00fche konnte ich gem\u00fctlich durch das Werratal \u00fcber Berka und Gerstungen mein Tagesziel erreichen. Tagesziel konnte ich in dem Sinn ja nicht sagen, da ich ja keine festen Ziele hatte. Jedoch war ich in Herleshausen der Meinung, dass es f\u00fcr diesen Tag reichen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2093 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01276-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01276-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01276.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Am Ortsausgang fand ich ein nettes, kleines Hotel, wo ich freundlich aufgenommen wurde. Mein Bike konnte ich mit auf\u00b4s Zimmer nehmen. Daf\u00fcr bekam ich auch ein extra gro\u00dfes Zimmer, damit ich ausreichend Platz hatte. Nur mit einer Waschmaschine war es schlecht. Also wusch ich meine Trikots im Waschbecken durch, rollte es in Handt\u00fccher ein damit das Wasser raus gesaugt und so der Trockenvorgang beschleunigt wurde. Mit einem gro\u00dfem Schnitzel und einem Weizenbier lies ich den ersten Tag der Winterstour ausklingen. Jetzt glaubte ich wieder daran, dass ich nach drei Tagen in Berlin ankommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2094 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01278-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01278-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01278.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der erste Tag war irgendwie nicht der optimale Start, zumindest wollte ich bis in den Nachmittag den Kopf nicht frei bekommen. Aber jetzt war ich wieder optimistisch. Der Tag lief im Gro\u00dfen und Ganzen sehr gut. Die Tasche mit meinem Gep\u00e4ck war optimal. Die vier Kilogramm merkte man von der Fahrdynamik kaum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zumindest bin ich mir jetzt schon mal sicher, dass ich mit dem Transportmittel, sowie mit der Transportm\u00f6glichkeit von meinem Gep\u00e4ck, alles richtig gemacht habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2077 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der Vorteil bei dem Cyclocross ist wirklich das k\u00fcrzere Oberrohr. Man sitzt nicht ganz so gestreckt wie vergleichbar auf einem Rennrad. Seit den ersten Probefahrten f\u00fchlte ich mich auf dem Cyclo-Cross wohl. Es gab bisher nicht eine Minute, wo ich mich unsicher f\u00fchlte. Im Gegenteil! Man kann mit den H\u00e4nden variieren, sich immer wieder ver\u00e4ndern und situationsbedingt die beste Sitzhaltung heraussuchen. Dazu kommt das geringe Gewicht des Bikes. Die Zweifel an der elektronischen Schaltung waren schnell verflogen und die Schaltung funktionierte wider meinen Bef\u00fcrchtungen tadellos. Die G\u00e4nge schalten pr\u00e4zise und sauber.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2076 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2095 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1167-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1167-200x300.jpg 200w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1167.jpg 299w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ich erreichte nach 220,1km Herleshausen.<\/strong><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Tagesziel Elbe<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nacht war zwar kurz, aber ich konnte einen tiefen und erholsamen Schlaf finden. Nach einem herzhaften Fr\u00fchst\u00fcck trug ich gegen halb acht mein Fahrrad die Treppe herunter. Die Besitzerin des Hotels w\u00fcnschte mir noch alles Gute f\u00fcr die Weiterfahrt und winkte mir nach, bis ich den Hof verlassen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wetter sah an diesem Morgen nicht vielversprechend aus. Leichter Nebel lag in den Auen und die Luft war feucht. Der Himmel war bedeckt und die Temperatur lag gerade Mal bei 14\u00b0C. Im Laufe des Tages zeigte sich ab und zu die Sonne und das Thermometer kletterte bis auf 24\u00b0C. Da es nicht regnete, wurden es dann doch noch optimale Tourenbedingungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2096 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01281-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01281-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01281.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach den ersten Kilometern sollte es zun\u00e4chst steil aufw\u00e4rts gehen. Raus aus dem Werratal schl\u00e4ngelte sich die ruhige Landstrasse immer weiter aufw\u00e4rts. Aber so schlimm wie bef\u00fcrchtet sollte es bei dem ersten Anstieg noch nicht werden. Im Gegenteil, nach den ersten dreizehn Kilometern landete ich nach einer Abfahrt in Creuzberg und damit wieder auf der H\u00f6he der Werra.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2097 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01287-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01287-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01287.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die n\u00e4chsten zehn Kilometer f\u00fchrte die Landstrasse bis Mihla an der Werra entlang. Also zun\u00e4chst eine Erleichterung an diesem Morgen. Nach Mihla bog die kleine Landstrasse ab und somit von der Werra weg. Der vor mir liegende H\u00f6henzug lies schon erahnen, was jetzt auf mich zukommen sollte. F\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Kilometer schl\u00e4ngelte sich die Landstrasse steil aufw\u00e4rts. In Serpentinen kletterte ich mit meinem Bike H\u00f6henmeter f\u00fcr H\u00f6henmeter. Die Linkskurven sollten noch gehen, da konnte ich an den nicht ganz so steilen Au\u00dfenradien der Kurven bleiben. Die Rechtskurven jedoch, hatten es mit den steileren und engeren Knicken in sich. Hierbei brannten die Oberschenkel. Im ersten Gang kurbelte ich mich durch den kleinen Ort Nazza bis auf die Kuppe des Berges die auf \u00fcber 450 \u00fc.NN lag. Die ersten drei\u00dfig Kilometer waren geschafft. Der erste H\u00f6henzug des Th\u00fcringer Waldes wurde hinter mir gelassen und ich wurde wieder mit einer flotten Abfahrt \u00fcber nahezu zehn Kilometer belohnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2098 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01294-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01294-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01294.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Jetzt kam jedoch eine \u00dcberraschung. Ich war bei weitem nicht so weit hinunter gebraust, wie ich zuvor hoch geklettert war. Bei etwa 300 \u00fc.NN wurde die Landstrasse wieder flacher und ich verlies den dichten Wald. Ich konnte weit bis hinter dem Horizont \u00fcber eine sanft h\u00fcgelige Landschaft blicken. Der bef\u00fcrchtete Th\u00fcringer Wald wurde dann doch weit rechts liegengelassen und ich musste mich nicht mit den bef\u00fcrchteten H\u00f6henmetern qu\u00e4len.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So kam ich zun\u00e4chst ganz gut voran und ich konnte schnell weitere Kilometer hinter mir lassen. Entweder die Landstrasse zog \u00fcber mehrere Kilometer an, und man hatte mit ein bis zwei Prozent Steigungen, oder es ging relativ sanft bergab, so dass man mit leichtem Druck auf dem Pedal rollen lassen konnte. Wider Erwarten bekam ich jedoch nicht die gew\u00fcnschte Durchschnittsge-schwindigkeit hin. Ich war vom Mainradweg eine Durchschnittsgeschwindigkeit von um die 24 km\/h gewohnt. Hier zeigte mir mein Programm keine 22 km\/h an. Scheinbar bremsten die langen Steigungen doch ganz sch\u00f6n.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Teilweise konnte ich auch hier meinen Weg auf einem Bahnradweg fortsetzen. Verlor ich die Beschilderung in einem Ort, setzte ich meine Fahrt auf der Landstrasse fort. Stie\u00df ich wieder auf den Bahnradweg, begab ich mich wieder auf die Spuren der alten Bahntrassen. Vor Gundersleben war jedoch der Bahnrad abrupt zu Ende. Mitten im Feld endete der ausgebaute Radweg. Ein \u00e4lterer Herr, der mit seinem Fahrrad und dicken Backen seine Pause unter einem Pflaumenbaum verbrachte, teilte mir mit, dass man den geschobenen Weg ganz gut fahren k\u00f6nnte und ich nicht umdrehen brauchte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2099 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01296-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01296-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01296.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die wellige Piste erinnerte mich an die langen unendlichen, Schotterpisten von Namibia. Aber der \u00e4ltere Herr hatte Recht, man konnte das St\u00fcck ganz gut befahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine erste gr\u00f6\u00dfere Pause war bei Kilometer 100 angedacht. So radelte ich durch unz\u00e4hlige kleine D\u00f6rfer wie Sondershausen, Schersen und Badra.. Immer weiter in Richtung Nordosten, Richtung Berlin. Mein Tagesziel sollte heute Aken an der Elbe werden. Am fr\u00fchen Morgen schien das Ziel wieder unerreichbar. Mittlerweile glaubte ich aber, auch heute wieder mein Etappenziel erreichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2100 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01304-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01304-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01304.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nachdem ich die Anh\u00f6he des Kyffh\u00e4user Bergs wieder mit einigen H\u00f6henmetern erklommen hatte, kam ich an der Talsperre Kelbra vorbei. Die ersten hundert Kilometer des Tages hatte ich fast voll. Langsam schaute ich mich nach einer M\u00f6glichkeit um, wo ich meine Pause verbringen und mich mit Kalorien versorgen konnte. Da ich aber im Kelbra, dem n\u00e4chsten Ort nach der Talsperre, nichts Passendes gefunden hatte, wollte ich im n\u00e4chsten Ort mein Gl\u00fcck versuchen. Jedoch blieb ich auch hier erfolglos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umso weiter ich in den Osten kam, umso mehr fiel mir auf, dass unz\u00e4hlige Fabrikgeb\u00e4ude leer standen. Die Fensterscheiben wurden eingeschlagen und die Geb\u00e4ude sich selbst \u00fcberlassen. Die meisten waren schon so stark verfallen, dass ohnehin nichts mehr zu retten gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu kam, dass in den unz\u00e4hligen Ortschaften die ich bis jetzt durchfahren hatte, keine Menschenseelen zu sehen waren. Nur die Bepflanzungen in den Vorg\u00e4rten und die Gardinen in den Fenstern lie\u00dfen darauf schlie\u00dfen, dass einzelne H\u00e4user in den verwaisten D\u00f6rfern noch bewohnt waren. Manchmal kam es vor, als w\u00e4ren die geparkten PKW\u00b4s nur noch ein \u00dcberbleibsel der Menschheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2101 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01306-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01306-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01306.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>So radelte ich von Ortschaft zu Ortschaft auf der Suche nach einem kleinen Dorfladen, einer B\u00e4ckerei oder einer sonstigen M\u00f6glichkeit, mich zu versorgen. Meine Trinkflaschen waren auch seit einer geraumen Zeit leer und meine Kehle sehnte sich nach einem gro\u00dfem Schluck Wasser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedoch waren die alten B\u00e4ckereien verfallen oder die leerstehenden Einkaufsl\u00e4den mit Brettern zugenagelt. Den Geb\u00e4uden sah man an, dass hier schon lange nichts mehr verkauft wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Dextro und einem Riegel peppte ich mich immer wieder auf, um die wieder steiler werdenden Steigungen zu erklimmen. Ich merkte, dass mein K\u00f6rper langsam an den Reserven nagte. Lange hatte ich meine Pausenzeit \u00fcberschritten und mein K\u00f6rper schrie f\u00f6rmlich nach Kalorien. Langsam verlor ich die Hoffnung \u00fcberhaupt noch was Essbares zu bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem kleinen Ort namens P\u00f6lsfeld kam dann doch die Rettung. Ich kam nach mehr als hundertdrei\u00dfig Kilometern an einem kleinen unscheinbaren Cafe vorbei. Fast hatte ich es \u00fcbersehen! Schnell drehte ich mich um und bestellte mir mehrere Kalorienbomben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2102 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1144-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1144-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1144.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>F\u00f6rmlich aufgeputscht von dem S\u00fc\u00dfkram konnte ich wieder Geschwindigkeit aufnehmen. Jetzt wurden zu den verfallen Bauten auch die Stra\u00dfen schlechter. Teils Kopfsteinpflaster, teils Asphalt und dazu tiefe Schlagl\u00f6cher forderten nochmals volle Konzentration. Nicht, dass man ein Schlagloch \u00fcbersah und sich das Rad bzw. die Felge demolierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis jetzt vertrat ich immer die Meinung, dass man in Deutschland nicht viele Dinge mit auf Radreisen nehmen m\u00fcsse. Man k\u00f6nnte sich ja sp\u00e4testens alle zehn Kilometer mit den Dingen wie Duschgel oder einem Ersatzschlauch, versorgen k\u00f6nne. An diesem Tag \u00e4nderte ich meine Meinung. Hier im tiefsten \u00f6stlichen Teil Deutschlands k\u00f6nnte das in die Hose gehen und eine zerbeulte Felge w\u00fcrde wohl das Aus einer solchen Tour bedeuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2103 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01307-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01307-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01307.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ohne gr\u00f6\u00dfere Anstiege und mit einer kleinen Brise R\u00fcckenwind liefen die weiteren sechzig Kilometer fast wie ge\u00f6lt. Durch kilometerlanges Kopfsteinpflaster r\u00fcttelte sich mein Vorbau los. So musste ich noch eine kleine Zwangspause einlegen, um die Schrauben etwas nachzuziehen. Hier fehlten nun die Erfahrungswerte, wie fest ich diese Schrauben bei einem Vollcarbon-Rahmen ziehen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2104 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01309-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01309-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01309.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach etwa sechzig Kilometer gelangte ich in den Ort K\u00f6then \/ Anhalt. Zuf\u00e4llig kam ich an einem W\u00fcrstchenstand vorbei, wo die R\u00f6ster auf einer Hinweistafel lecker angepriesen wurden. Da eine junge Dame gleich eine ganze Kiste voll bestellte, dachte ich mir, m\u00fcssten die Rostbratw\u00fcrste ja wirklich nicht schlecht sein. Also legte ich noch eine letzte Pause f\u00fcr diesen Tag ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2105 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1145-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1145-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1145.jpg 335w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/>Gest\u00e4rkt mit einer wirklich guten \u201cR\u00f6ster\u201c machte ich mich an die letzten Tageskilometer. Trotz der Bew\u00f6lkung hatte das Wetter gehalten und ich konnte bisher trocken meinen Tag verbringen. Bis zu meinem angestrebten Tagesziel Aken waren es nur noch rund zwanzig Kilometer. Auch heute sollte ich wieder mein Ziel problemlos erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aken war nun auch schnell erreicht. Fasziniert von der Elbe entschloss ich mich, noch weitere zwanzig Kilometer bis Dessau zu fahren. Teils ging es ja nun an der Elbe entlang und mit gr\u00f6\u00dferen oder steileren Anstiegen war schlie\u00dflich auch nicht mehr zu rechnen. Also machte ich mich auf den Weg. In Dessau fragte ich einen Herrn mittleren Alters nach einer guten und g\u00fcnstigen Unterkunft. Wir kamen ins Gespr\u00e4ch und es verstrich schnell eine viertel Stunde. Er empfahl mir eine kleine Pension, daf\u00fcr musste ich jedoch noch mal vier weitere Kilometer in entgegensetzter Richtung in Kauf nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich mich verabschiedete und die letzten Kilometer des Tages hinter mich bringen wollte, fing es an zu regnen. Da die Pension nicht auf Anhieb zu finden war, kam ich durchn\u00e4sst an. Zum Gl\u00fcck hatten sie noch ein letztes Einzelzimmer f\u00fcr mich frei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mir wurde zugesichert, dass mein Bike sicher in einer Garage untergebracht werden w\u00fcrde. Skeptisch ging ich auf mein Zimmer, konnte aber von meinem Fenster aus beobachten, dass der Besitzer der Pension behutsam mein Fahrrad in der Garage verstaute. Auch heute bot sich keine Waschgelegenheit mit einer Waschmaschine an. Also kam die abendliche Prozedur mit der Handw\u00e4sche meiner Fahrradkleidung, in ein Handtuch einrollen und zum Trocknen h\u00e4ngen\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2106 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01312-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01312-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01312.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Gegen\u00fcber der Pension befand sich ein nettes Restaurant, das Haus K\u00fchnau. Hier konnte ich wieder meine \u201cReserven\u201c auff\u00fcllen. Zufrieden mit dem Resultat und der Tatsache, dass ich wieder rund siebenundzwanzig Kilometer mehr als geplant hinter mich gebracht hatte, lie\u00df ich den Abend mit ein paar Weizenbierchen ausklingen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2107 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1147-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1147-200x300.jpg 200w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1147.jpg 299w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2076 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2077 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Etappenziel Berlin<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute wusste ich, dass nur etwa hundertf\u00fcnfzig Kilometer vor mir lagen w\u00fcrden. Und so tr\u00f6delte ich noch etwas in meinem Bett. Au\u00dferdem musste ich feststellen, dass meine Socken und das Sitzpolster noch nicht ganz getrocknet waren. Also musste ich den restlichen Trockenvorgang mit einem F\u00f6n beschleunigen. Das funktionierte auch besser als gedacht. Etwas versp\u00e4tet ging es zum Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch hier nahm ich mich mir ein wenig mehr Zeit als geplant und unterhielt mich mit zwei Tourenbiker, die sich die Elbe vorgenommen hatten. Sie waren wenige Tage zuvor in Cuxhaven gestartet und erz\u00e4hlten mir von ihren Erfahrungen an der Elbe. Die Elbe. Mein eigentliches Vorhaben\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Prinzip hatten sie an diesem Morgen die gleiche Route wie ich, nur, dass ich in Coswig mit der F\u00e4hre das Flussufer und die Richtung wechseln wollte. Was mich auf den ersten Kilometern erwarten sollte, konnten sich die Zwei auch nicht ausmalen. Da ich aber noch fr\u00fcher startete als sie, sollten sie die Erfahrung etwas sp\u00e4ter machen, als ich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die Besitzer der Pension mein Bike bewundert hatten und \u00fcber mein geringes Gep\u00e4ck staunten, machte ich mich auf den Weg, meine dritte Tagesetappe. Es dauerte nicht lange und ich stie\u00df auf den Elbe-Radweg. Zun\u00e4chst war dieser sch\u00f6n gepflastert und lie\u00df sich wunderbar befahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2108 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01315-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01315-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01315.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>Auf H\u00f6he des \u201cBiosph\u00e4renreservats Mittlere Elbe\u201c, wechselte der Untergrund in feinem Kies. Auch hier lie\u00df sich der Weg noch gut befahren. Kurze Zeit sp\u00e4ter sollte sich dies jedoch aufgrund des Hochwassers im Fr\u00fchjahr \u00e4ndern. Hier waren sie mit den Reparaturarbeiten noch nicht so weit. Dicker Schotter und tiefe vom Wasser ausgesp\u00fclte Rinnen und L\u00f6cher, machten eine sichere Weiterfahrt unm\u00f6glich. So musste ich absteigen und mein Bike einige hundert Meter schieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So nahm ich einen kleinen Umweg in Kauf. Ich hielt mich an eine kleine Landstrasse, die zwar ein paar Kilometer mehr bedeutete, aber mir eine sichere Weiterfahrt bat. Hinzu kam noch, dass ich noch eine Ausfahrt verpasste. Jetzt musste ich nochmals einige Kilometer mehr in Kauf nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Himmel sah heute auch nicht vielversprechend aus. Es zogen immer wieder dicke und dunkle Wolken auf. Die Temperatur stieg trotz allem schnell an die 20\u00b0C. So war es immer noch eine angenehme Temperatur f\u00fcr die Tour.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach knapp f\u00fcnfunddrei\u00dfig Kilometern erreichte ich die F\u00e4hre in Coswig. Da sie gerade mit einem Auto am Bord zu mir \u00fcbersetzte, musste ich nicht lange warten bis ich auf die andere Flussseite gebracht wurde. Die F\u00e4hre funktionierte voll und ganz ohne motorisierten Antrieb. Ein kleines Beiboot wurde mit Winden so in die Str\u00f6mung gelegt, dass die Kraft der Str\u00f6mung die F\u00e4hre auf die andere Flussseite zog.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2109 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01320-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01320-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01320.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2110 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01318-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01318-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01318.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Mehr oder weniger blieb es auch heute bei dem sanft h\u00fcgeligem Gel\u00e4nde. Knackige Anstiege waren heute nur selten. Vorerst hielt ich mich unter anderem \u00fcber Cobbelsdorf und Kerzendorf an einer kleinen Landstrasse. Teils waren sie so klein, das sie gar nicht mehr ausgeschildert waren. Mehrmals musste ich nach der richtigen Richtung suchen und immer wieder nach dem weiteren Weg fragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwann bekam ich den Tipp, ich sollte mich doch \u00fcber Lobbese und Pfl\u00fcgkuff an die B2 halten. An der B2 w\u00fcrde parallel ein Fahrradweg verlaufen und ich musste mich nicht mehr von Ort zu Ort durchfragen, da die Beschilderungen in den kleinen D\u00f6rfern allgemein bescheiden w\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dankbar f\u00fcr den Tipp, folgte ich der Fahrtanweisung und stie\u00df in Dietersdorf auf die B2. Mit einer guten Geschwindigkeit kam ich \u00fcber Treuenbrietzen und der Spargelstadt Beelitz immer weiter an mein Ziel. Potsdamm war in greifbarer N\u00e4he. Von dort, war es nur noch ein Katzensprung bis Berlin, zumindest von den Kilometern her.<br \/>\nIn Michendorf \u00fcberkam mich noch mal der Hunger. Ich kam gerade an einem kleinen argentinischen Steakhaus vorbei. Kurz entschlossen hielt ich an um mich hier zu st\u00e4rken. Das Tagesangebot mit argentinischem Rumpsteak sah ja schon mal vielversprechend aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2111 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01321-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01321-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01321.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>W\u00e4hrend dem Essen fiel mir auf, dass das Fleisch teils angelaufen und gr\u00fcn gl\u00e4nzend schimmerte. Da es jedoch schmeckte, nahm ich mir vor, im Nachhinein einen Schnaps zu trinken. Nicht, dass ich mir hier doch noch den Magen verdorben h\u00e4tte! Der Wirt kam mir jedoch zuvor und gab mir einen starken Schnaps \u201czur Verdauung\u201c aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also machte ich mich wieder weiter auf den Weg. Schnell kam ich in Potsdam an. Jetzt ging es an den Endspurt von der ersten Etappe Offenbach \uf0e0 Berlin<br \/>\nEs war jetzt bald soweit und ich w\u00fcrde im ersten Winters-Hotel in Berlin ankommen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2112 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01323-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01323-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01323.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Mit dem Wissen, dass ich rund f\u00fcnfzig Kilometer weniger leisten musste, lies ich mir an diesem Tag ohnehin schon mehr Zeit. Aber dass der Stadtverkehr von Potsdam bis Spandau soviel Zeit kosten w\u00fcrde, hatte ich dann doch nicht gedacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entlang des Wannsees fuhr ich hoch bis Spandau, bog ab auf die Heerstra\u00dfe und hielt mich weiter an den Tiergarten, bis ich die Siegess\u00e4ule erreichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2113 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01325-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01325-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01325.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>Hier f\u00fchlte es sich das erste Mal an, wie ein kleiner Sieg. Meinen ersten Zeitplan konnte ich einhalten. Ich brauchte wirklich nur die drei geplanten Tage vom Winters-Hotel Offenbacher Hof bis zum ersten Winters-Hotel in Berlin; dem Winters-Hotel Mitte \u201cThe Wall\u201c!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr oder weniger blieb es bei dem sanft h\u00fcgeligem Gel\u00e4nde. Steile, knackige Anstiege waren nur selten. Trotz alledem kam ich auch heute wieder auf ein Gesamtergebnis mit 157km!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2076 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2077\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kam an der Siegess\u00e4ule an, jetzt war es nicht mehr allzuweit, nur noch durch das Brandenburger Tor, rechts ab und ich sollte am Ziel sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ziel war es gegen 15:00Uhr in Berlin anzukommen. Durch die Verz\u00f6gerung am Morgen, kam ich gegen 16:30Uhr im Winters-Hotel \u201cThe Wall\u201c an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Somit war das erste Ziel meiner Winters-Tour erreicht! Das erste Winters-Hotel in Berlin! Das Winters-Hotel Mitte \u201cThe Wall\u201c ist das neueste Hotel in G. Winters Kette. Alleine der Eingangsbereich mit der gro\u00dfen Empfangshalle wirkte sehr modern und einladend. Kunst in Modern-Art setzt dem ganzen Flair das i-T\u00fcpfelchen auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da mein Empfang bereits angek\u00fcndigt war, wurde ich auf liebenswerte Art \u201cWillkommen\u201c gehei\u00dfen. Ich wei\u00df nicht ob es Zufall war, jedoch bekam ich ein gro\u00dfes Zimmer mit einer noch gr\u00f6\u00dferen Dachterrasse um mein Fahrrad sicher verstauen zu k\u00f6nnen. Auch die Zimmer waren stilvoll und hochmodern eingerichtet. Modern, einladend und zum wohl f\u00fchlen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An meinem Fahrrad korrigierte ich nochmals die Sitzposition. Ansonsten f\u00fchlte ich mich auch heute wieder k\u00f6rperlich durchgehend wohl. Mental war ich bestens drauf. Bis jetzt hatte ich noch kein mentales Tief, welches mich an meinem Verstand zweifeln lie\u00df, warum ich \u00fcberhaupt diese Tour auf mich nahm. Aber daf\u00fcr waren die Kilometer und die Vorfreude auf mein erstes Etappenziel vielleicht einfach zu gro\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2114 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1159-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1159-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1159.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nachdem ich meine allabendliche Besch\u00e4ftigung wie Trikot waschen und K\u00f6rperpflege abgeschlossen hatte, erkundete ich die Stra\u00dfe und den Chackpointcharlie, der f\u00fcr den Tourismus aufrechterhalten wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach begab ich mich in das hoteleigene Restaurant. Auch hier wurde ein modernes und gem\u00fctliches Flair vermittelt. Nachdem ich meine Reserven wieder aufgef\u00fcllt hatte, lies ich den Abend mit langen Gespr\u00e4chen mit dem Bardienst ausklingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2115\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1160-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1160-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1160.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2116 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1163-200x300.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1163-200x300.png 200w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1163.png 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2082\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/320181_282209418463800_826689980_n-300x285.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/320181_282209418463800_826689980_n-300x285.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/320181_282209418463800_826689980_n.jpg 354w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Regen und Wind<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 7:30 Uhr war ich mit dem Teilhaber P. Kirchenheiter verabredet. Als ich nach einer erholsamen Nacht meine sieben Sachen wieder in die Fahrradtasche verstaut hatte, ging ich p\u00fcnktlich in den Fr\u00fchst\u00fcckssaal. Ein gro\u00dfes umfangreiches B\u00fcfett erwartete mich. Es gab mehr als gen\u00fcgend Auswahl, um mich f\u00fcr einen weiteren Tag auf dem Fahrrad zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2126 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBM2-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBM2-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBM2.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/> \u00a0<a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/WBW.bmp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2122 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBW-266x300.jpg\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBW-266x300.jpg 266w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBW.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><\/a>Nachdem wir die gew\u00fcnschten Fotos vor und in dem Hotel geschossen hatten, wollten wir nat\u00fcrlich auch die anderen Hotels besuchen. P. Kirchenheiter erkl\u00e4rte mir kurz den Weg zum n\u00e4chsten Hotel, dem Winters Hotel am Checkpoint Charlie, welches gerade mal zwei Strassen weit entfernt lag. Wir waren gespannt, wer denn als erster am Hotel ankommen w\u00fcrde, wer die besseren Chancen im Stadtverkehr haben w\u00fcrde. Der Fahrradfahrer oder doch eher mit dem Auto\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2124 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBW2-1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBW2-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBW2-1.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/> \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2125 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBM-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBM-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBM.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach ging es wieder mit einem Kopf an Kopf-Rennen vier Stra\u00dfenkreuzungen zur\u00fcck zum Winters Hotel \u201cBerlin Mitte &#8211; Am Gendarmenmarkt\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2127 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBG3-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBG3-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBG3.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt blieb in Berlin nur noch ein Hotel \u00fcbrig. Das Winters Hotel \u201cIm Spiegelturm\u201c. Dieses lag jedoch in Berlin Spandau, also ca. f\u00fcnfzehn Kilometer entfernt. Hier w\u00fcrde ein Stadtrennen interessant erscheinen, jedoch gab es auf dieser Entfernung keine Chance mit einem Auto mitzuhalten. Nicht einmal die Ampelintervalle konnten ein Auto so weit ausbremsen um mit dem Fahrrad an der Sto\u00dfstange kleben zu bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2129 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBS3-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBS3-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBS3.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2130 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBS-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBS-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/WBS.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>Im Spiegelturm gab es bei einer atemberaubenten Aussicht noch einen Kaffee. Nun war aber auch schon bald die Zeit gekommen, um zu starten. Schlie\u00dflich war mein Ziel nach drei weiteren Tagen in M\u00fcnchner Winters Hotel \u201cAm Hauptbahnhof\u201c anzukommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2131 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/winters_berlin_spiegelturm_03_72dpi__slide-300x163.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/winters_berlin_spiegelturm_03_72dpi__slide-300x163.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/winters_berlin_spiegelturm_03_72dpi__slide.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Auch im Spiegelturm wurde ich wieder mit den besten W\u00fcnschen verabschiedet und die n\u00e4chste Etappe wurde frei gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt erwarteten mich die meisten H\u00f6henmeter, denn hinter Leipzig wartete das Fichtelgebirge. Dennoch war ich optimistisch, dass ich M\u00fcnchen in meinem errechneten Zeitplan erreichen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Start setzte Nieselregen ein. Dieser sollte, mal mit dickeren, mal mit kleineren Regentropfen fast \u00fcber den ganzen Tag anhalten. Mit dem Regen setzte starker Wind ein und auch gegen diesen musste ich fast den ganzen Tag ank\u00e4mpfen. Dieser sollte mich von meinem Zeitplan aber nicht abhalten. Ich hielt mich an den Wannsee, dem Jungfernsee sowie, dem Lehnitzsee. Ich fuhr auf einer kleinen, aber schlechten Landsstrasse, die mich immer wieder in Ufern\u00e4he f\u00fchrte. \u00dcber die zehn Kilometer von Gatow bis nach Kramnitz begegnete mir gerade ein einziges Auto. So konnte ich \u00fcberwiegend mittig auf der Strasse fahren, um teils tiefe Schlagl\u00f6cher auszuweichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab Kramnitz hielt ich mich wieder an den Radweg entlang der B2. Leichtes Gef\u00e4lle sollten meine Ankunft im verregneten Potsdam beschleunigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2132 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01338-300x222.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01338-300x222.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01338.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Da meine elektronischen Ger\u00e4te incl. meinem Smartphone sicher und trocken in meiner Fahrradtasche verstaut waren, nahm ich zwar die gefahrene Strecke auf, verzichtete aber auf der dieser Tagesetappe auf einige Fotos. Gl\u00fcck hatte ich, dass der Regen mit einer noch angenehmen Temperatur vom Himmel viel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Michendorf bog ich von der B2 ab und wollte mich wie in meiner Vorplanung an die kleineren und ruhigeren Landstrassen halten. Ich merkte aber schnell, dass es hier schwieriger war sich zurechtzufinden und entschied mich wieder weiter an die B2 zu halten. H\u00e4tte ich das doch von vornherein getan! So nahm ich wieder einen Umweg von mindesten 10 Kilometer in Kauf. \u00dcber die Spargelstadt Beelitz und Treuenbrietzen hielt ich mich fast an die gleiche Strecke wie ich einen Tag zuvor nach Berlin gelangte. Nur, dass ich mich um die Elbe zu \u00fcberqueren, diesmal nicht an Coswig, sondern an die Lutherstadt Wittenberg orientierte. Diese konnte ich nach hundertzehn Kilometern erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Treuenbrietzen kam ich an einem gr\u00f6\u00dferen Imbiss, der in Containern untergebracht an der B2 stand, vorbei. Dieser Imbiss fiel mir an dem Tag zuvor schon auf, war da jedoch geschlossen. Jetzt entschloss ich mich, dort eine kleine Rast einzulegen. Mit einem gro\u00dfem Schnitzel mit Bratkartoffeln und dazu einen gro\u00dfen Pott Kaffee, konnte ich mir eine gute Grundlage f\u00fcr den weiteren Tagesverlauf schaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2133 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1171-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1171-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1171.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Armlinge und die Windweste gaben mir genug Schutz, um mich am Oberk\u00f6rper warm zu halten. Lediglich meine F\u00fc\u00dfe waren von dem Wasser, welches vom vorderen Reifen aufgeschleudert wurde, bis auf die Knochen durchn\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis nach Wittenberg an der Elbe wurde ich von saftigen Steigungen verschont. Aber ich war ja auch noch lange nicht im Fichtelgebirge angelangt. Bis zu meinem geplanten Etappenziel Leipzig sollten mich auch noch nicht so steile Anstiege erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich in Wittenberg die Elbe \u00fcberquerte, fragte ich eine junge Radlerin, die ich an einer roten Ampel traf, nach dem bestem Weg in Richtung Leipzig. Da hier die B2 f\u00fcr Radfahrer gesperrt war, musste ich nach einer Ausweichm\u00f6glichkeit suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie empfahl mir den Berlin-Leipzig Radweg, der teils durch Feld und Wiese, und teils entlang der B2 bis nach Leipzig f\u00fchren sollte. Aber auch dieser Radweg entpuppte sich mit zun\u00e4chst schlechter, und dann mitten im Feld gar nicht mehr vorhandenen Beschilderung, als Flopp.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einer Bahnbr\u00fccke kreuzte sich der Radweg. Es blieb die M\u00f6glichkeit geradeaus in ein Waldst\u00fcck, oder eben \u00fcber die besagte Bahnbr\u00fccke weiterzuradeln. Da der Weg \u00fcber die Bahnbr\u00fccke weiter in Richtung S\u00fcden und somit weiter in das s\u00fcdlich gelegene Leipzig f\u00fchrte, entschied ich mich f\u00fcr diesen. Und schon war der Radweg total verloren. Zumindest fand ich an diesem Tag keine weitere Beschilderung, die auf diesen Radweg hindeutete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So hielt ich mich nach einem weiteren Umweg weiter an die B2 und entschloss mich, diese Bundesstrasse auch nicht mehr unn\u00f6tig zu verlassen. Da die Autobahn A9 von Berlin nach M\u00fcnchen fast parallel verl\u00e4uft, war ohnehin nicht so viel Verkehr auf der Bundestrasse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer weiteren kurzen Pause mit Curry-Wurst und Kaffee in Eutzsch, sollte es doch nochmal bergig werden. Der Ausl\u00e4ufer des Naturparks D\u00fcbener Heide forderte mit einer kilometerlangen Steigung in Richtung Tornau Kraft und Ausdauer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oben angekommen, kam ich am Lutherstein vorbei. Danach ging es wieder abw\u00e4rts und meine Beine konnten sich wieder etwas erholen. Wobei ich selbst beim Rollen ohne gr\u00f6\u00dferen Druck in die Pedale trat, damit die durchn\u00e4ssten Beine nicht ausk\u00fchlten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2078\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2076\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2077\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2134 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1172-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1172-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1172.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach Tornau kam ich \u00fcber die Hammerm\u00fchle nach Bad D\u00fcben. Hier wurde das Fl\u00fcsschen Mulde \u00fcberquert und es ging wieder s\u00fcdlich \u00fcber Lindenhayn und Kremsitz in Richtung Leipzig. Kilometer f\u00fcr Kilometer k\u00e4mpfte ich gegen den Wind und der immer noch anhaltenden Regen auf mich rieselte auf mich. Der Regen war vielleicht nicht mal das schlimmste \u00dcbel. Wasser, was von den Reifen hochgeschleudert wurde, stand in den Schuhen, und bot somit keinerlei Chancen wenigstens ein wenig abzutrocknen\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Rest der Tagestour verlief bis auf das Wetter recht unspektakul\u00e4r. Klar war, dass ich nach dem kr\u00e4ftezehrenden Gegenwind nicht die zweihundert Kilometer erreichen w\u00fcrde. Dazu kam auch, dass ich an diesem Tag wesentlich sp\u00e4ter gestartet war. Umso erstaunlicher war es eigentlich, dass ich dann trotz den Strapazen so gut voran gekommen war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sachsenpark und das Messegel\u00e4nde k\u00fcndigten die Nahe Ankunft in Leipzig an. Das Tagesziel war nach rund hundertf\u00fcnfundsiebzig Kilometer so gut wie erreicht! Jetzt konnte ich mir so langsam Gedanken \u00fcber eine \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit machen. Als ich die Leipziger Innenstadt erreichte, h\u00f6rte der Regen endlich auf. Aber es trat bereits die Dunkelheit herein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2135 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1173-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1173-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1173.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Dennoch wollte ich in einem Vorort von Leipzig nach einer \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit Ausschau halten. Ich schaltete meine kleine Lampen am Fahrrad ein und beschloss in Markkleeberg mein Gl\u00fcck zu versuchen.<br \/>\nIn Markkleeberg angekommen, fragte ich zun\u00e4chst ein \u00e4lteres P\u00e4rchen, die ebenfalls mit ihren Fahrr\u00e4dern unterwegs waren. Leider konnten sie mir keine weitere Auskunft geben und hielten mich mit ihren Geschichten aber zun\u00e4chst von meiner Suche ab. Ich wollte nicht unfreundlich wirken und lies sie ihre Geschichte zu Ende erz\u00e4hlen, ehe ich mich verabschiedete und wieder meine Fahrt aufnahm. Mittlerweile war es stockfinster. Dennoch war ich optimistisch, dass ich ein warmes, erholsames Bett f\u00fcr die kommende Nacht finden w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem Tipp einer Passantin, kam ich zu einer netten Pension mit Restaurant, der \u201cWeisser Stern\u201c Da gerade jemand am Seiteneingang stand, um eine zu rauchen, fragte ich freundlich nach, ob er zum Personal geh\u00f6re. Er stellte sich mit Markus vor und sicherte mir ein Zimmer zu. Ich hatte wieder einmal Gl\u00fcck und hatte ein Bett gefunden. Da das Restaurant an eine geschlossene Gesellschaft vermietet war, konnte Markus mir nur eine begrenzte Speisekarte anbieten. Aber auch da war ich zuversichtlich, dass ich nicht hungrig in Bett musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bekam mein Zimmer gezeigt und es war wie das Restaurant, auch stilvoll eingerichtet. Auch hier konnte ich wieder mein Bike mit auf\u00b4s Zimmer nehmen. Das P\u00e4rchen, die den \u201cWeisser Stern\u201c betrieben waren ein m\u00e4nnliches P\u00e4rchen. Sie hatten das Restaurant geschmackvoll eingerichtet. Die W\u00e4nde wie die Decke waren verspielt mit Stuck dekoriert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2136 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01342-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01342-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01342.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nachdem ich die gewohnte Prozedur mit Trikot waschen und duschen hinter mich brachte, begab ich mich in das nette Restaurant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bekam einen Platz, bei dem ich der geschlossenen Gesellschaft nicht sofort ins Auge fiel. Die aufgez\u00e4hlten Speisen die es an diesem Abend gab, waren mehr als erwartet. Nachdem ich mein Essen bestellte, bekam ich einen \u201cGru\u00df aus der K\u00fcche\u201c serviert. Der Kellner, offensichtlich der Partner von Markus, z\u00e4hlte einige Dinge auf, die sehr liebevoll in dem \u201cGru\u00df\u201c verarbeitet w\u00e4ren\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedenfalls dauerte das Aufz\u00e4hlen mindestens doppelt so lang, als das Essen selber. Die Vor- und Hauptspeise waren jedoch sehr lecker und so lies ich den Abend mit einem sch\u00f6nen Weizenbier ausklingen. Heute war ich geschafft und so wurde ich nicht alt an diesem Abend und legte mich fr\u00fch zur Ruhe.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2076\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2137 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1175-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1175-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1175.jpg 335w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/>Trotz nahezu durchgehendem Regen und dem starken Gegenwind konnte ich an diesem Tag kraftraubende 192,6 Kilometer hinter mir lassen. Ich hatte zwar nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,8 km\/h erreicht, dennoch war ich bis hinter meinem Tagesziel Leipzig gekommen. So hoffte, ich dass der n\u00e4chste Tag sch\u00f6neres Wetter bringen w\u00fcrde und schloss die Augen und\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2138 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1174-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1174-200x300.jpg 200w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1174.jpg 299w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Das Fichtelgebirge<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der f\u00fcnfte Tag brach an, bisher verlief alles im Zeitplan. An diesem Tag erwartete mich aber auch laut der Planung, der h\u00e4rteste Tag. Das Fichtelgebirge nahe der Tschechischen Grenze wollte heute bezwungen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb ging ich bereits gegen 6:30Uhr zum Fr\u00fchst\u00fcck. Mit verschiedenen Wurst- und K\u00e4sesorten, Marmelade und kakaohaltigem Brotaufstrich konnte ich mich f\u00fcr die ersten Stunden des Tages ausreichend st\u00e4rken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits kurz nach sieben in der Fr\u00fche machte ich mich auf den Weg zu meinem n\u00e4chsten Tagesziel. Ob ich mein berechnetes Ziel erreichen konnte, wusste ich nat\u00fcrlich wie jeden Morgen nicht. Durch das viele Wasser am vergangenen Tag, war meine Kette fast \u00f6lfrei. Laut ratternd machte die Kette auf sich aufmerksam und schrie f\u00f6rmlich nach der notwendigen Schmierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also nahm ich mir vor am n\u00e4chsten Fahrradladen zu halten, um das n\u00f6tige \u00d6l zu besorgen. Schlie\u00dflich hatte ich bei dieser Tour aus Gewichts- und Platzgr\u00fcnden darauf verzichtet. Bis an diesem Tag war ich ja auch der Meinung, dass man in Deutschland sich jederzeit alles irgendwo kaufen konnte. Diese Meinung sollte ich jedenfalls im Verlauf diesen Tages \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den ersten Fahrradl\u00e4den hatte ich nat\u00fcrlich noch kein Gl\u00fcck. Meist \u00f6ffneten sie zwischen neun und zehn Uhr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2139 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01343-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01343-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01343.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Im vom Startpunkt zweiundzwanzig Kilometer entfernten Groitzsch sollte ich Gl\u00fcck haben. Jens Kunath hatte sein Fahrradgesch\u00e4ft zeitig ge\u00f6ffnet. Nach kurzer Beschreibung, was ich in dieser Ecke Deutschlands mit meinem Draht- oder besser Carbon-Esel zu tun hatte, fachsimpelten wir noch einen Augenblick \u00fcber Technik und Modelle f\u00fcr Fahrradtouren und mein Bike bekam die n\u00f6tige \u00d6lung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich beschrieb Jens meinen weiteren Tourenverlauf. Er versprach mir jetzt schon mal unz\u00e4hlige Steigungen und H\u00f6henmeter. Er verlangte ein Danksch\u00f6n f\u00fcr seinen Service und dem kleinem Radcheck und w\u00fcnschte mir noch viel Erfolg bei meiner weiteren Tour. So machte ich mich auch z\u00fcgig weiter, denn ich hatte ja noch einiges vor mir.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf den n\u00e4chsten 30km blieben die gro\u00dfen Steigungen noch aus. Erst ab G\u00f6rnitz ging es bis P\u00f6lzig steil bergauf. Hier schaffte ich gerade mal eine Geschwindigkeit von um die 7 km\/h. Richtung Hohenroda konnte ich wieder Fahrt aufnehmen und es ging rasant abw\u00e4rts. So verlief die Weiterfahrt bis nach Schwarzenbach an der Saale. Wenige Kilometer ging es aufw\u00e4rts, dann wieder rasant abw\u00e4rts, um an die n\u00e4chste Steigung zu gelangen. Im gesamten jedoch stieg ich H\u00f6henmeter f\u00fcr H\u00f6henmeter aufw\u00e4rts bis auf rund 600m.\u00fc.NN. Aber das war ja noch nicht alles, es standen ja immer noch einige H\u00f6henmeter bevor. Und jetzt war der Tag schon kr\u00e4ftezehrend. Das ich \u00fcber 200km kommen w\u00fcrde, war nicht mehr auszumalen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz vor T\u00f6pen verlie\u00df ich das ehemalige Ostdeutschland, die ehemalige DDR. Wieder wurde die ehemalige Grenze mit einem gro\u00dfen Schild markiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2140 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01344-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01344-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01344.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Diese Landflucht au\u00dferhalb der Ballungsgebiete gab schon zu denken. Wurde wirklich alles richtig gemacht nach der Grenz\u00f6ffnung? Wieso werden Millionen und Milliarden ins Ausland geschafft, obwohl es Landstriche im eigenen Land gibt, die dringend sanierungsbed\u00fcrftig sind und eine dicke Finanzspritze in die Infrastruktur gebrauchen k\u00f6nnten. Aber um richtig dr\u00fcber nachzudenken blieb mir keine Zeit. Hier ging es noch \u00fcber mehrere Kilometer abw\u00e4rts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittlerweile hasste ich es wieder lange Abfahrten hinunter zu rollen. Normal sollte man sich ja \u00fcber jede Erleichterung freuen, jedoch nicht, wenn man wei\u00df, dass das Fichtelgebirge noch vor einem lag. Das H\u00f6henprofil hatte ich schlie\u00dflich auch noch vor Augen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischendurch zog es sich wieder einmal zu und ich rechnete schon mit Regen. Aber auch heute blieb ich verschont. Die Temperatur lag wieder bei rund 20\u00b0C und die Wolken \u00f6ffneten sich nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2141 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01345-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01345-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01345.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Durch die unz\u00e4hligen Steigungen wollte ich mir heute auch keine Zeit nehmen, um viele Fotos zu schie\u00dfen. Wenn ich an den Steigungen mit den H\u00f6henmetern k\u00e4mpfte, wollte ich einfach nicht anhalten, um am Berg wieder anzufahren. Rollte es den Berg aber wieder runter, hatte ich genauso wenig Lust, die Geschwindigkeit wieder auszubremsen. Dazu kam, dass ich ja ein Ziel hatte und am n\u00e4chsten Tag in M\u00fcnchen ankommen wollte!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab Schwarzenbach an der Saale zog es dann fast nur noch an. Es gab kaum eine Erleichterung, die den Druck von den Pedalen nehmen wollte. Jetzt war ich mitten im bewaldeten Naturpark Fichtelgebirge. Bis auf \u00fcber 660m.\u00fc.NN musste ich klettern. Kleine Ortschaften, wie Kirchenlamnitz, Marktleuthen und Helanz wurden durchfahren. Kilometer f\u00fcr Kilometer radelte ich meinem Ziel n\u00e4her. Die Zeit r\u00fcckte immer weiter und die Dunkelheit sollte bald einbrechen. Ich animierte mich, indem ich die 200km-Marke brechen wollte. Noch 20km, das w\u00e4re noch zu schaffen, nur noch 15km, nur noch 10km\u2026.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die 200km waren geknackt. Es wurde immer dunkler und ich erreichte den n\u00e4chsten Ort Thiersheim mit einer vielversprechenden Pension. Ersch\u00f6pft wollte ich kein Risiko eingehen und entschloss mich, nicht mehr mein Gl\u00fcck im n\u00e4chsten Ort zu versuchen. Mit 201km wollte ich mich zufrieden geben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2142 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01347-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01347-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01347.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gasthaus \u201cWei\u00dfes Ross\u201c mit der dazugeh\u00f6rigen Pension \u201cCarola\u201c, die eine Kreuzung weiter lag, entpuppte sich mit dem urtypisch bayrischen Flair als guter Griff und ich war froh, dass ich nicht mehr weiter gefahren war. Zum Essen musste ich nat\u00fcrlich in das Gasthaus. Auf dem Weg dorthin sp\u00fcrte ich nochmal jeden einzelnen H\u00f6henmeter in meinen Oberschenkel. An diesem Abend war ich platt. Wollte nur noch schnell was essen und schleunigst ins Bettchen. Die 3 Stockwerke, die ich in der Pension wieder \u00fcber die Treppe hoch musste, gaben mir das Gef\u00fchl, am n\u00e4chsten Tag keinen Kilometer weit zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2076\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2143 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01349-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01349-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01349.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2144 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01348-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01348-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01348.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2078\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2145\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1443-200x300.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1443-200x300.png 200w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1443.png 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">M\u00fcnchen<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen war ich mir nicht sicher, ob ich einfach im Bett liegen bleiben, oder voller Motivation mit dem Ziel M\u00fcnchen vor Augen, auf\u00b4s Rad springen wollte. In der Nacht konnte ich mich gut erholen und von der Ersch\u00f6pfung war nicht mehr viel zu sp\u00fcren. Ich packte meine Sachen wieder zusammen und um 7 Uhr war ich beim Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ich in den letzten 2 Tagen nicht viel weiter als 200km kam, lag jetzt bis M\u00fcnchen nat\u00fcrlich eine weitere Wegstrecke vor mir. Grob Kalkuliert k\u00f6nnten es 250km sein. Wie der Tag verlaufen w\u00fcrde konnte ich an diesem Morgen nat\u00fcrlich noch nicht wissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">P\u00fcnktlich um 7:30Uhr sa\u00df ich auf meinem Rad und machte mich auf meinen weiteren Weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2146 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/photo-5-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/photo-5-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/photo-5.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Als ich den Ort Thiersheim verlassen hatte, fiel mir erst mal der dichte Nebel auf. Ich hoffte die Sonne k\u00f6nne sich schnell durchsetzen und die feuchte Luft vertreiben. Da ich mitten im Fichtelgebirge war, konnte ich mir noch keine gro\u00dfen Hoffnungen auf ein flacheres Terrain machen. So ging es weiter, wie der letzte Tag aufgeh\u00f6rt hatte. Der Unterschied lag aber darin, dass er heute flacher enden w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So k\u00e4mpfte ich \u00fcber 30km mit H\u00f6hen im st\u00e4ndigen Wechsel von \u00fcber 600m.\u00fc.NN und um die 500m.\u00fc.NN auf- und abw\u00e4rts.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2147 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01350-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01350-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01350.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die ersten 30km waren zwar wieder kraftraubend, aber es zeigte sich, dass sich mein K\u00f6rper gut erholt hatte. Gut erholt, ein St\u00fcck weit an die Tour gew\u00f6hnt und vielleicht Muskeln aufgebaut hatte. Die Sonne entwickelte auch genug Kraft und pr\u00e4sentierte sich am strahlend blauen Himmel. An diesem Tag wurde es mit rund 28\u00b0C schon hei\u00dfer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf den n\u00e4chsten 30km fiel das Gel\u00e4nde immer weiter ab und ich konnte das Fichtelgebirge hinter mir lassen. Geschwindigkeiten von \u00fcber 50km\/h wurden ohne gro\u00dfe Anstrengungen erreicht. Der Ausblick war an diesem Tag atemberaubend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2148 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01352-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01352-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01352.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>So konnte ich aber auch sehen, was noch an Strecke vor mir lag. H\u00fcgelig, jedoch ohne gr\u00f6\u00dfere Steigungen. M\u00fcnchen aber noch weit hinter dem Horizont. Nun kam nach weiteren 20km die erste sch\u00f6ne \u00dcberraschung. Ich kam ins Vilstal. Ab Schweighof konnte ich mal n\u00e4her, und mal ein St\u00fcckchen weiter weg vom Fluss und ohne nennenswerte H\u00f6henmeter Kilometer f\u00fcr Kilometer hinter mir lassen. Dazu kamen der strahlend blaue Himmel und die abwechslungsreiche Natur. Links und rechts vom Fl\u00fcsschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Kallm\u00fctz kam ich an einer sch\u00f6nen Burg vorbei, dessen Ruine imposant hoch oben auf einem Felsen stand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2149 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01353-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01353-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01353.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Bis zur Vils- m\u00fcndung, wo das kleine Fl\u00fcsschen in die Zaar flie\u00dft, lief der Tag richtig gut. Wenn nicht noch eine \u00dcberraschung, im wahrsten Sinne des Wortes, angeflogen gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2150 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1187-300x164.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1187-300x164.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1187.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>In Gedanken versunken radelte ich gerade auf einer kleinen und ruhigen Landstrasse. Rechts war ein kleines Waldst\u00fcck. Steil zog sich das Gel\u00e4nde nach oben. Links von mir floss die Vils in ihrem Flusslauf. Ich lauschte der Natur und genoss den herrlichen Tag mit dem flachen Gel\u00e4nde. Pl\u00f6tzlich knallte mir ein Tier gegen mein rechtes Brillenglas. Scheinbar zog ich gerade Luft durch die Nase, denn das Tier prallte ab und landete unter meinem rechten Nasenloch, wo ich es zun\u00e4chst ansaugte. Bevor ich \u00fcberhaupt eine Idee haben, was f\u00fcr ein Tier das gewesen sein konnte, sp\u00fcrte ich die ersten 2-3 Stiche in der Nase. Ich versuchte die Wespe aus der Nase zu pusten, sp\u00fcrte jedoch noch einen weiteren Stich unter der Nase.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sofort begann mein rechtes Auge zu tr\u00e4nen. Meine Lippe und meine linke Gesichtsh\u00e4lfte begannen dick zu werden. Meine Nase lief und lief. Zum Gl\u00fcck sah ich ein St\u00fcck weiter ein Haus stehen. \u201eIch muss k\u00fchlen\u201c schoss mir durch den Kopf und fuhr auf den Parkplatz vor dem Haus. Jedoch nutzte jedes Klingeln nichts Niemand machte die T\u00fcr auf. Ich schaute nach einem Au\u00dfenhahn, der vielleicht k\u00fchlendes Wasser geben konnte\u2026 auch ohne Erfolg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2178 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01360-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01360-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01360.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ziemlich ratlos stand ich nun da. Ich sch\u00fcttete mir etwas Wasser aus meiner Trinkflasche ins Gesicht. Aber das warme fade Wasser sollte auch keine Linderung bringen. Mir blieb keine andere Wahl. Ich machte mich weiter auf den Weg. Mit jedem Tritt konnte ich zwar den Rotz aus der Nase pressen aber mein Auge tr\u00e4nte so, dass ich kaum aus ihm schauen konnte. Die einzige Linderung brachte der k\u00fchle Fahrtwind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2151 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1188-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1188-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1188.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach insgesamt 150km kam ich in Regensburg an. Hier m\u00fcndet die Zaar in die Donau. Viel Zeit f\u00fcr Sightseeing wollte ich mir nicht nehmen, denn ich hatte schlie\u00dflich mein Ziel M\u00fcnchen. Auch wenn ich selber nicht mehr daran glaubte, es zu erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Auge h\u00f6rte auf zu tr\u00e4nen und die Schmerzen lie\u00dfen etwas nach. Immer weiter trat ich auch heute in die Pedalen. Mein Ziel war es, drei Tage von Berlin nach M\u00fcnchen zu brauchen. Im Moment zweifelte ich immer mehr daran, dass ich es tats\u00e4chlich schaffen k\u00f6nnte. Ich rief im Winters Hotel Offenbacher Hof an, und teilte mit, dass ich eine weitere \u00dcbernachtung in Erding einlegen m\u00fcsse. Ok, acht bis zehn Tage hatte ich ohnehin geplant. \u201eWenn es neun Tage werden w\u00fcrden, w\u00e4re ich mitten in meiner Planung\u2026\u201c Ich versuchte meine Entt\u00e4uschung zu \u00fcberspielen und sch\u00f6n zu reden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also radelte ich erst mal weiter bis Bad Abbach. Hier legte ich nochmals eine kleine Pause ein und kalkulierte die restliche Strecke. An der Donau hatte ich nur ein kurzes Gastspiel \u00fcber 20km. Danach ging es weiter \u00fcber Teugn und Hausen in Richtung S\u00fcden. Jetzt, wo ich weg von den Fl\u00fcssen war, begannen wieder die H\u00f6henmeter. \u00dcber Rohr in Niederbayern gelangte ich an meine 200km-Marke. Hinter Gammelsdorf kam ich auch nochmal \u00fcber 400m.\u00fc.NN. Das Gel\u00e4nde fiel in Richtung Isar jedoch wieder schnell ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Moosburg kam ich in die Isar-Aue, weiter nach Niederlern, Mitterlern und wieder ein St\u00fcck aufw\u00e4rts nach Berglern. 245km hatte ich jetzt auf meinem Tacho. Noch 5 km bis nach Erding\u2026, mein Tagesziel?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit meinem Entschluss in Erding zu \u00fcbernachten, \u00e4rgerte ich mich, dass ich mein pers\u00f6nliches Ziel nicht erreichen sollte. Ich trat immer weiter in die Pedale um voranzukommen. Sollte es aber nicht reichen? In Erding pr\u00fcfte ich den Stand der Sonne, die Uhrzeit und checkte die weitere Entfernung bis M\u00fcnchen\u2026 Verdammte Schei\u00dfe, ich schaffe auch noch die letzten drei\u00dfig Kilometer!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich rief wieder im Winters Hotel Offenbacher Hof an, und gab durch, dass ich nun doch ein Zimmer im Winters Hotel M\u00fcnchen \u201cAm Hauptbahnhof\u201c ben\u00f6tigen w\u00fcrde, da ich durchfahren w\u00fcrde. Da mich die Mitarbeiter in Offenbach \u00fcber meine \u201cRuntastic-App\u201c verfolgten, erkl\u00e4rten diese mich schon f\u00fcr verr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Getrieben vom Wahn, Teufel oder Ehrgeiz? Ich wollte an diesem Tag in M\u00fcnchen ankommen! Da ich nun auf einige Kilometer kommen sollte, wollte ich danach einen Tag Pause in M\u00fcnchen einlegen. Ich hatte zwar schon viel von der Welt gesehen, aber M\u00fcnchen ging immer an mir vor\u00fcber. Bis auf kleine Jobs, hatte ich noch nicht viel von M\u00fcnchen kennengelernt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\nDie Dunkelheit brach herein. Ich schaltete meine Beleuchtung ein, damit mich keiner \u00fcbersah und sp\u00e4te in die Dunkelheit. So lange Stra\u00dfenlaternen am Stra\u00dfenrand standen, war es kein Problem. Nur au\u00dferhalb der Ortschaften wurde es immer schwieriger den \u00dcberblick zu behalten. Schlie\u00dflich hatte ich gar keine Beleuchtung f\u00fcr Nachtfahrten im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So kam es auch, dass in Ismaning Schluss sein sollte. An einer Kreuzung, an der ich nochmals die Richtung pr\u00fcfen wollte, wurde ich von einer \u00e4lteren Dame angesprochen. Sie fragte, wo ich noch hin wolle. Nachdem ich ihr mein Tourenverlauf und meine weitere Planung schilderte, riet sie mir, die S-Bahn f\u00fcr die restlichen 8-10km zu nehmen. Und Sie hatte recht. Zu schwach war mein Licht, um gr\u00f6\u00dfere Hindernisse rechtzeitig zu sehen. Ab und an standen ja auch mitten auf den Fahrradwegen Pfosten, damit keine Autos oder gr\u00f6\u00dfere Fahrzeuge diese befahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die nette Dame, die selbst sehr radsportbegeistert war, zeigte mir noch welche Fahrkarte ich f\u00fcr die S-Bahn ziehen musste, um nach M\u00fcnchen zu kommen. Sie verabschiedete sich und w\u00fcnschte mir einen erfolgreichen weiteren Tourenverlauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die S-Bahn brauchte nicht lange bis sie in den Bahnhof von Ismaning einfuhr. Jetzt checkte ich meine App nach dem Tourenresultat. 278,7km hatte ich an diesen Tag runtergespult! Bis auf die paar Kilometer, die ich nun mit der S-Bahn \u00fcberbr\u00fcckte, verzieh ich mir selbst und war zufrieden, meinen Plan eingehalten zu haben. 278,7 Kilometer Tagesetappe!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In M\u00fcnchen am Hauptbahnhof angekommen war es nicht mehr schwer, das Hotel zu finden. Durch die vorger\u00fcckte Stunde war nat\u00fcrlich nicht mehr das komplette Personal im Haus, welches mich empfangen sollte. Daf\u00fcr hatten sie aber mit Klebeband eine Zielstrasse im Foyeur mit einem gro\u00dfem \u201cFinish\u201c aufgebracht. Mit einer riesigen Sch\u00fcssel Obazda, Brezeln und einem gro\u00dfem Glas Weizenbier wurde ich typisch bayrisch und voller Freude empfangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2152 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1194-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1194-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1194.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2153 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1195-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1195-200x300.jpg 200w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1195.jpg 299w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2076\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2077\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Pause<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2154 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01369-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01369-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01369.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2155\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01365-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01365-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01365.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2156 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1206-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1206-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1206.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2158 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1210-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1210-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1210.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2157 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1204-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1204-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1204.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2166 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1235-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1235-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1235.jpg 335w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2160 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1216-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1216-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1216.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2159 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1223-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1223-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1223.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2161 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1226-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1226-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1226.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2162\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1227-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1227-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1227.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2164 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01372-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01372-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01372.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2163 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1233-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1233-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1233.jpg 335w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2165 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1234-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1234-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1234.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Jugendherberge<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach meinem erlebnisreichen Tag \u201cPause\u201c hie\u00df es jetzt, Abschied von M\u00fcnchen zu nehmen. Gerne w\u00e4re ich noch einen Tag geblieben, aber ich hatte ein Ziel, und das hie\u00df Winters Hotel \u201cOffenbacher Hof\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also begab ich mich wie immer rechtzeitig zum Fr\u00fchst\u00fcck, damit ich fr\u00fch starten konnte und den Tag voll ausnutzen konnte. Schlie\u00dflich war Anfang September und die Tage wurden schon wesentlich k\u00fcrzer. Jetzt standen die letzten zwei Tage an. F\u00fcr die weitere Route d\u00fcrfte ich zumindest nicht l\u00e4nger als zwei Tage brauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch das Team des Winters Hotel M\u00fcnchen \u201cAm Hauptbahnhof\u201c versammelte sich, um mich auf die weitere Reise zu schicken. Nach einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck gab der Direktor die letzte Etappe frei und schickte mich gegen 8:30Uhr auf die Reise.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2167 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01363-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01363-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01363.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u00a0\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2168 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01373-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01373-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01373.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hielt mich an den Olympiapark, um die Stadt in Richtung Dachau zu verlassen. Vorerst sollten nicht so viele Steigungen auf mich warten, dennoch bremste mich der Stadtverkehr mit unz\u00e4hligen Ampeln immer wieder aus. Aber bald sollte ich auch das hinter mir lassen k\u00f6nnen und hoffte auf ruhige Landstrassen. Bisher muss ich an dieser Stelle sagen, kam mir auf der gesamten Tour kein Fahrzeug bedrohlich nahe. Obwohl die etwas st\u00e4rker befahrene B2 von Berlin nach M\u00fcnchen befahren wurde, nahm jeder Verkehrsteilnehmer R\u00fccksicht und hielt ausreichende Sicherheitsabst\u00e4nde ein. Mit Verkehrsteilnehmer machte ich ja bereits schon gen\u00fcgend andere Erfahrungen, auch wenn ich bisher von Unf\u00e4llen verschont geblieben war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klar ging es auch an diesem Tag wieder h\u00fcgelig her. Immerhin befand ich mich noch auf H\u00f6hen zwischen 400 und 550m.\u00fc.NN. Aber die steilen und langen Auffahrten blieben aus. Nach etwa 80km, ab Gaulzhofen, fiel das Gel\u00e4nde sogar wieder auf unter 400m.\u00fc.NN und ich gelangte an den Fluss Lech. Dessen Flusslauf konnte ich bis fast zur M\u00fcndung in die Donau folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber Donauw\u00f6rth, wo ich meine erste Pause nach 122km einlegte, folgte ich weiter dem Lauf der W\u00f6rnitz und dann der Eger. Auch heute zeigte sich das Wetter wieder von der besten Seite. Strahlendes blau, ohne kleinste W\u00f6lkchen am Himmel und die Sonne lachte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2077\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2169 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1236-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1236-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1236.jpg 335w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/> \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2170 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1235-1-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1235-1-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1235-1.jpg 335w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/>Mit meinem Ziel vor Augen ging es immer weiter voran. Es war herrlich. Wie so oft bei meinen Touren, machte sich ein Gef\u00fchl von Freiheit in mir breit. All das Rundherum und selbst die k\u00f6rperlichen Strapazen, die solche Touren mit sich bringen, r\u00fcckten ganz weit weg. Selbst die Autos, die parallel an einem vorbei rauschten, sollten die innere Ruhe nicht st\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach 155 km und wieder einigen H\u00f6henmetern kam ich nach N\u00f6rtlingen. Die h\u00f6her gelegene Burgruine lie\u00df eine lange Geschichte des Ortes erahnen. Umso n\u00e4her ich an den scheinbar kleinem Ort kam, desto gr\u00f6\u00dfer wurde er. Erst kurz vor dem Ort konnte man erkennen, dass es sich um ein kleines altes St\u00e4dtchen handelte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2171 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1237-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1237-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1237.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Bereits am Torbogen des alten Wachturms waren kleine Zeltlager aufgebaut und zeigten auf das altert\u00fcmliche Treiben hin. Im gesamten St\u00e4dtchen waren unz\u00e4hlige Lager und St\u00e4nde aufgebaut, die das mittelalterliche Treiben pr\u00e4sentieren sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2172 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1240-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1240-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1240.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ich nahm mir etwas Zeit, um mir das rege Treiben zu betrachten und schaute zu, wie die Handwerker ihre Kunst zur Schau stellten. Ich schob mein Fahrrad langsam \u00fcber das Kopfsteinpflaster, bis ich auf der anderen Seite des Marktplatzes war. Da der ganze Ortskern mit dem holprigen alten Pflaster versehen war, setzte ich langsam meine Tour fort. Erst nachdem ich N\u00f6rdlingen wieder durch den gegen\u00fcberliegenden Wachturm verlassen hatte, kam ich wieder auf eine asphaltierte Stra\u00dfe. Jetzt konnte ich wieder kr\u00e4ftig in die Pedale treten und Fahrt aufnehmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2173 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01339-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01339-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01339.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2174 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1241-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1241-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1241.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Jetzt ging es erst mal h\u00fcgelig weiter. Erst nach weiteren 50km, ab Dinkelsb\u00fchl, sollten mich lange Steigungen wieder qu\u00e4len. Auf etwa zehn Kilometer zog sich die Steigung wieder auf \u00fcber 400m.\u00fc.NN. Aber heute f\u00fchlte ich mich wieder richtig gut. So fit, dass mir klar war, dass ich die 200km-Marke wieder knacken konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2175 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1243-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1243-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1243.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach einer kurzen rasanten Abfahrt kam ich in das wesentlich tiefer gelegene Crailsheim. Hier prangten gro\u00dfe Hinweisschilder am Stra\u00dfenrand: \u201cGro\u00dfveranstaltung. Am Wochenende Stra\u00dfensperrungen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwa 210 km hatte ich jetzt auf dem Tacho. Obwohl es langsam zu d\u00e4mmern anfing, wollte ich noch nicht aufgeben und noch ein paar Kilometer hinter mir lassen. Ich rechnete mit weiteren \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten in den umliegenden Ortschaften. Ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass einige Kilometer, nach auf mich zu kommen w\u00fcrden. Ich fuhr, mit einigen Steigungen weiter nach Tiefenbach. Jetzt brach die Dunkelheit \u00fcber mich ein und ich entschloss mich, nach einer Unterkunft umzuschauen. Jedoch kam die \u00dcberraschung! Nachdem ich mich erkundigte, bekam ich von ein paar \u00e4lteren Damen, die auf einer Bank auf dem B\u00fcrgersteig verweilten, die Antwort: \u201eNoa, da muast da nach Crailshoam foarn.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie machten mir keine gro\u00dfen Hoffnungen in meiner eigentlichen Richtung etwas zu finden. Dennoch wollte ich mein Gl\u00fcck versuchen. Ich wollte weiter Richtung Heimat und nicht wieder in die entgegengesetzte Richtung radeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So behielt ich meine Richtung bei und kam in den n\u00e4chsten Ort, namens Erkenbrechtshausen. Dort traf ich wieder ein paar Leute auf der Stra\u00dfe und fragte nochmals nach einer \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit. Hier bekam ich den Tipp, ich m\u00fcsse nach Kirschberg. Dort w\u00fcrde es auf jeden Fall etwas geben. Also weiter ins n\u00e4chste Dorf Lobenhausen. Hier war jedoch kein Ort namens Kirschberg an der Jagst ausgeschildert und ich musste mich erneut durchfragen. Drei Kilometer lagen laut Ortsschild noch vor mir, aber drei Kilometer, die es noch mal in sich hatten. Steil zog sich eine Serpentine den Berg hoch und nochmals rund 100 H\u00f6henmeter wollten bew\u00e4ltigt werden. Als ich in Kirchberg ankam, war es mittlerweile stockdunkel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ich nicht mehr viel Lust zu suchen hatte, au\u00dferdem lag der Ort an der Jagst und die Strassen f\u00fchrten auf beiden Seiten des Flusses steil hinauf, fragte ich erneut. Eine \u00e4ltere Dame mit einem plattdeutschen Akzent gab mir Auskunft \u00fcber ein Gasthaus und einer Jugendherberge. Sie riet mir aber dringend in die Jugendherberge zu gehen, da das Gasthaus nicht\u2026 Naja nicht\u2026 So wirklich r\u00fcckte sie nicht mit der Sprache raus, aber ich sollte doch lieber in die Jugendherberge gehen. Mir war es relativ egal, Hauptsache ich w\u00fcrde in einem halbwegs gem\u00fctlichen Bett \u00fcbernachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Akzent kamen wir auf unsere Geschichten. Sie schweifte bis in ihre Jugend aus und erz\u00e4hlte mir nahezu ihre komplette Lebensgeschichte. Ich wollte sie nicht abw\u00fcrgen und ihre Freude am Erz\u00e4hlen nehmen. Aber die Zeit dr\u00e4ngte, um mir ein Bett zu sichern. Dazu kam, dass es ja auch noch nicht sicher war, ob in der Herberge \u00fcberhaupt noch ein Bett frei w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits auf dem Weg nach Kirchberg sah ich mich schon in einer verlassenen Scheune im losen Heu liegen, eingepackt in meinen wenigen Klamotten, die ich mit auf dieser Tour hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie beschrieben \u00fcberquerte ich die Jagst \u00fcber die Dorfbr\u00fccke und kletterte den steilen Berg auf der gegen\u00fcberliegenden Seite hinauf. F\u00fcnfzig Meter sollten es sein, aber es war noch kein Licht von einer Herberge zu sehen. Die Stra\u00dfenlaternen hatten mit den letzten H\u00e4usern aufgeh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst als die B\u00fcsche auf der rechten Seite des Weges etwas lichter wurden, konnte ich die schwache Beleuchtung erkennen. Aus den f\u00fcnfzig Metern wurden vielleicht zweihundert, aber ich war angekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor der Herberge stand ein Auto mit einem Fahrradtr\u00e4ger. Ein Rennrad war noch auf dem Tr\u00e4ger befestigt, drei weitere lagen rundherum. Drei M\u00e4nner standen um das Auto und beratschlagten sich. Ein vierter sa\u00df ruhig im Auto und machte auch keine Andeutungen aussteigen zu wollen. Nachdem ich kurz gegr\u00fc\u00dft hatte, wollte ich die Herberge betreten. Jedoch war die Eingangst\u00fcr versperrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer der jungen M\u00e4nner fragte mich, ob ich ein Zimmer h\u00e4tte. Als ich dies verneinte, meinte er, ich m\u00fcsse die Herbergsmutti, also die Verantwortliche anrufen. Sie w\u00e4re vor zwei Minuten weg. Sie w\u00e4re zu Hause und w\u00fcrde, wenn jemand eine Unterkunft br\u00e4uchte, extra hochkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also w\u00e4hlte ich eine der beiden Nummern, jedoch ohne Erfolg. Ok, die andere\u2026 wieder kein Erfolg. Ich versuchte \u00fcber eine halbe Stunde, in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden diese, Dame zu erreichen, aber leider immer wieder ohne Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ich mit der Gruppe ins Gespr\u00e4ch kam, boten sie mir an, mich mit in die Herberge zu nehmen. Ich k\u00f6nnte bei einem von Ihnen im Zimmer schlafen und das Bett am n\u00e4chsten Morgen bezahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt erfuhr ich auch den Grund, warum die vierte Person nicht aussteigen wollte. Er war bei einer ihrer Etappen gest\u00fcrzt und hatte sich das Becken gebrochen. Sie erz\u00e4hlten mir, sie w\u00e4ren immer zu dritt mit dem Rad unterwegs, die vierte Person w\u00fcrde mit dem Auto und dem Gep\u00e4ck an den n\u00e4chsten Treffpunkt fahren. Sie wechselten sich \u00fcber den Tag so ab, dass am Abend jeder in etwa die gleichen Kilometer mit dem Rad gefahren waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider h\u00e4tte der vierte Mann einen Pfosten, der mittig auf dem Radweg stand, \u00fcbersehen. Da dieser bei einer Abfahrt in einer un\u00fcbersichtlichen Kurve stand, dazu noch nasses Laub auf dem Weg lag, hatte er keine Chance gehabt zu bremsen. So flog er mit seinem Rennrad \u00fcber den Pfosten und brach sich das Becken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach unz\u00e4hligen Versuchen erreichte ich doch noch die Herbergsmutti. Kurze Zeit sp\u00e4ter hatte ich mein Zimmer sicher. Jetzt war ich beruhigter, denn ich hatte mein eigenes Zimmer und ein warmes Bett.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da es in der Herberge nichts Essbares gab, erkl\u00e4rte sich einer der Gruppe bereit, in einer naheliegenden Pizzeria Essen zu holen. Sie boten mir an, mir etwas mitzubringen. Das Angebot nahm ich nat\u00fcrlich dankend an. So sa\u00dfen wir mit einem Kasten Bier und Pizza aus der Pappschachtel auf der Terrasse. Wir unterhielten uns \u00fcber die verschiedenen Tourenerlebnisse. Das Ziel der Gruppe war ebenfalls M\u00fcnchen. Sie fuhren im Prinzip die gleiche Strecke wie ich, nur in entgegengesetzter Richtung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Zeit immer weiter r\u00fcckte, verabschiedete ich mich nach dem dritten Bier. Ich bedankte mich herzlichst und w\u00fcnschte dem Verungl\u00fcckten eine \u201cGute Besserung\u201c und dem Rest eine gute Weiterfahrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Herbergsmutti erst wieder gegen 8:30Uhr im Haus sein w\u00fcrde und wegen nur einer Person am Wochenende nicht fr\u00fcher aufstehen wollte, sollte ich am n\u00e4chsten Morgen ohne Fr\u00fchst\u00fcck auskommen. Da ich deutlich fr\u00fcher starten wollte, war es mir egal. Irgendein B\u00e4cker w\u00fcrde schon zu finden sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2076\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2176 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1245-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1245-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1245.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2177 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1446-200x300.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1446-200x300.png 200w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1446.png 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Endspurt<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um viertel vor acht morgens startete ich zu meiner hoffentlich letzten Etappe. Ohne eine Tasse Kaffee und wie erwartet ohne Fr\u00fchst\u00fcck. Lediglich zwei mit Apfelschorle gef\u00fcllte Trinkflaschen und einem letzten M\u00fcsliriegel aus meinen eigenen Vorr\u00e4ten blieben mir f\u00fcr den Start. Dazu kam, dass das extrem h\u00fcgelige Gel\u00e4nde eine gute Grundlage, durch ein reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck, verlangt h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_1246.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-809 alignleft\" src=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMG_1246-300x224.jpg\" alt=\"IMG_1246\" width=\"300\" height=\"224\" \/><\/a>Im stetigen Wechsel in Abst\u00e4nden von ein bis zwei Kilometer ging es entweder steil bergauf oder rasant bergab. Aber auch an diesem Tag ging es immer ein St\u00fcckchen h\u00f6her hinaus, als es nach den Berggipfeln wieder abw\u00e4rts ging. So stieg ich wieder auf H\u00f6hen zwischen vierhundertf\u00fcnfzig und vierhundertneunzig m.\u00fc.NN. Auch der voraussichtlich letzte Tag der Tour verlangte noch mal Einiges ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gab so gut wie keinen Tag der Tour, der nicht kr\u00e4ftezehrende Steigungen mit sich brachte. Aber das war ja von vornherein klar. Bei meiner Deutschlandtour von Flensburg nach Z\u00fcrich plante ich die Strecke bewusst in den Flusst\u00e4lern und Auen. Bei dieser Tour sollten die Steigungen zur besonderen Herausforderung geh\u00f6ren und das waren sie! Trotzdem konnte ich bis jetzt meinen Zeitplan einhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Tag sollte mein Finaltag werden. Jetzt zogen sich die Steigungen. Immer wieder checkte ich die H\u00f6he, auf der ich mich befand. Immer auf \u00fcber 450 m.\u00fc.NN! Ich schaute immer wieder auf die Karte und setzte mir, um mich weiter zu motivieren, einzelne Ziele. Obwohl mich das Tourenziel erwartete, konnte ich mich nicht motivieren. Mental war ich nahezu an der Grenze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie in meiner Planung setzte ich Tauberbischofsheim als Hauptziel zur Tagesmitte. Ab da wollte ich entscheiden, ob ich am flachen aber weiteren Mainufer weiter fuhr, oder ob ich nochmals zahlreiche Steigungen in Kauf nahm und durch den Odenwald fuhr. Der Main w\u00e4re nat\u00fcrlich ein wesentlicher Umweg gewesen. Ich versuchte mein mental ausgelutschtes Gehirn anzustrengen und mich an die Entfernungen von der Mainradweg-Tour zu erinnern. Ich hatte absolut keine Idee mehr. Das stimmte mein Gem\u00fct nat\u00fcrlich nicht freundlicher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich hat man dieses mentale Loch mitten in der Tour. Am letzten Tag sollte man doch eigentlich vor Vorfreude \u00fcbersprudeln\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2179 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1247-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1247-300x224.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1247.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Umso l\u00e4nger sich die Steigungen zogen, desto mehr fragte ich mich, wann denn das Gel\u00e4nde endlich auf dem Niveau des deutlich tiefer liegenden Main abfallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei\u00dfig Kilometer hatte ich jetzt hinter mir, Kilometer die sich ins Unendliche zogen. Irgendwie sah ich kein Vorankommen. Laut Planung hatte ich noch etwa hundert Kilometer vor mir. Aber auch da hatte ich mich ein wenig t\u00e4uschen lassen, wie ich es am Ende der Tour feststellen musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber dann kam der entscheidende Moment. Ein Moment, der das mentale Loch stopfen sollte. Man will es vielleicht nicht glauben, aber es war ein ganz einfaches, banales Verkehrsschild.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2180 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1248-300x186.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1248-300x186.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1248.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Jetzt ging es rasant schnell, mit zw\u00f6lf Prozent Gef\u00e4lle, nach Bad Mergentheim. Obwohl ich in der Gef\u00e4llstrecke mehrmals wegen Bauarbeiten ausgebremst wurde, genoss ich die schnelle Abfahrt. Ein Wehmutstropfen f\u00fcr das angeschlagene Gem\u00fct!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt befand ich mich im sch\u00f6nen Taubertal. Unter anderen ging es \u00fcber Edelwingen, K\u00f6nigshofen und Hausen nach Tauberbischofsheim. Jetzt musste ich mich entscheiden. Hielt ich mich weiter Richtung Wertheim an den Main, oder nahm ich den etwas k\u00fcrzeren Weg durch den Odenwald?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00e4tte ich mich an den Main gehalten, w\u00e4re ich sicherlich etwas trockener \u00fcber den Tag gekommen. Ich suchte jedoch noch einmal die Herausforderung und nahm den Weg durch den Odenwald. Zun\u00e4chst ging es auch eher flach in das bewaldete Gebiet. Etwa zehn Kilometer hinter Tauberbischofsheim zog es dann kr\u00e4ftig an und eine Steigung wollte \u00fcberwunden werden. Aber danach lie\u00df sich wieder eine ordentliche Geschwindigkeit herausholen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach hundert Tageskilometer kam nochmals ein \u00fcber zehn Kilometer, langgezogener Anstieg. Jetzt musste ich \u00fcber den h\u00f6chsten Punkt des Odenwaldes. Umso h\u00f6her ich mich k\u00e4mpfte, desto mehr zog sich aufeinmal der Himmel zu. Bis hier wurde ich wieder mit einem strahlenden Sonnentag belohnt. Aber umso h\u00f6her ich jetzt kam, desto schw\u00e4rzer wurde der Himmel. Da die entgegenkommenden Autos noch die dicken Regentropfen auf ihrem Blech hatten, verstaute ich schon mal meine elektronische Ausr\u00fcstung, wie Fotoapparat und Smartphone. Und ich hatte den richtigen Riecher. Kurz bevor ich auf dem Berg angekommen war, fing es an zu regnen. Zun\u00e4chst fielen kleine Tropfen vom Himmel, aber je h\u00f6her ich kam, umso dicker wurden die Tropfen. Da ich mitten im Wald befand, war eine Schutzh\u00fctte oder dergleichen nicht zu finden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2181 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1250-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1250-224x300.jpg 224w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1250.jpg 335w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/>Der Himmel \u00f6ffnete jetzt alle Pforten und es sch\u00fcttete, was die dicken Wolken nur so hergeben konnten. Nach meinen Schuhen wurden auch die einzelnen Kleidungsst\u00fccke durchn\u00e4sst. Da mir die Abfahrt bevorstand, war es mir jetzt egal. Nass wurde ich so oder so. Die B\u00e4ume gaben nicht gen\u00fcgend Schutz. Und ob man im Stehen oder w\u00e4hrend der Fahrt den Regen abbekommt\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber knapp zehn Kilometer ging es rasend abw\u00e4rts. Immer wieder musste ich \u00fcber meine Brille wischen, damit ich wenigstens halbwegs einen Durchblick hatte. Trotzdem verschmierten die Gl\u00e4ser immer mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Eichenb\u00fchl fand eine Ralley-Veranstaltung statt. Dicker Schlamm machte sich um die Autos, die auf den Wiesen parkten, breit. Hier nutzte ich eine kleine Rast, um die Brille zu reinigen. Je tiefer ich kam, umso weniger regnete es. Als ich in Miltenberg erreichte, lie\u00df sich sogar die Sonne wieder blicken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geschafft von der Prozedur entschloss ich in Miltenberg eine Pause einzulegen. So durchn\u00e4sst konnte ich mich nat\u00fcrlich nicht in eine Gastst\u00e4tte setzen und so hielt ich an einer gro\u00dfen Tankstelle. Dort g\u00f6nnte ich mir einen w\u00e4rmenden Kaffee und ein paar Kalorien. Ich fragte die Tankw\u00e4rterin, ob sie mir ein Handtuch oder Geschirrtuch zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nne. Obwohl ich ziemlich betr\u00f6pfelt vor ihr stand, fragte sie mich f\u00fcr was ich dieses brauchen w\u00fcrde. Ich sagte ihr, dass ich gerade durch den Regen kam und mich um das Trocknen der Trikots zu beschleunigen gerne etwas abtrocknen w\u00fcrde. Sie schaute mich mit einem riesigen Fragezeichen \u00fcber den Kopf an und sagte, dass sie nichts dergleichen habe. Ich sagte ihr, ich k\u00f6nne ja auch die Papiert\u00fccher neben den Tanks\u00e4ulen verwenden, aber das w\u00e4re ja schlie\u00dflich Verschwendung und f\u00fcr die Umwelt nicht das sinnvollste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hatte einfach keine Lust ihr mehr zu erkl\u00e4ren. Dass sie nicht viel verstanden hatte war ja leider schon von der ersten Minute an zu erkennen. Also stellte ich mich so nass wie ich war an einen der Stehtische und tropfte eine sch\u00f6ne kleine Pf\u00fctze unter mich, w\u00e4hrend ich mich st\u00e4rkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2182 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01378-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01378-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC01378.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Jetzt wollte ich mich an den Main halten. Den Main-Radweg kannte ich schlie\u00dflich und hoffte den Weg dieses Mal besser zu finden. Auf den ersten Kilometern sollte dies auch gl\u00fccken. Jedoch wurde baustellenbedingt eine kleine Umleitung eingebaut. Ab hier ging die Radwegf\u00fchrung wieder in die Hose. Nachdem die Flussseite wieder gewechselt werden musste (laut Beschilderung), kam man zun\u00e4chst auf den Planetenweg, wo das Desaster wieder begann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man ja nicht immer wieder Leidensgenossen treffen w\u00fcrde, w\u00e4re man ja schon an einem selber verzweifelt. Ich fluchte laut vor mich hin und wechselte \u00fcber die Schleusenbr\u00fccke bei Kleinwallstadt erneut die Flussseite. Ich wollte mich auf den Landstrassen an den direkteren Weg halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt merkte ich, dass ich mich auch mit den Tageskilometern geirrt hatte. Ich hatte jetzt schon um die hundertdrei\u00dfig Kilometer auf dem Tacho. Mit weiteren zehn oder zwanzig Kilometern w\u00fcrde ich noch lange nicht in Offenbach sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Stockstadt hielt ich mich wieder nach der Beschilderung in Richtung Offenbach. Die Landstrasse endete jedoch an einer Auffahrt zur Schnellstrasse, die man mit einem Fahrrad nicht befahren durfte. Wieder zwei bis drei Kilometer umsonst. Das Gem\u00fct zog sich zu, wie der Himmel \u00fcber dem Odenwald. Was war an dem letzten Tag nur los? War ich mental ausgepowert?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anstatt durch Seligenstadt zu fahren, umfuhr ich auch diesen Ort, was einen weiteren Umweg mit sich brachte. \u00dcber Weiskirchen richtete ich mich nach der Radwegbeschilderung in Richtung Offenbach. Bis Obertshausen lief wieder alles nach Plan. Doch in Obertshausen verlor ich wieder mal eine Radwegbeschilderung und verfranzte mich nochmals mal mit einem kleinen Umweg. Ich fuhr extra wieder \u00fcber die Kreuzung, wo ich mich verfahren hatte. Und tats\u00e4chlich, dass Schild war einfach nicht mehr da, welches dort den weiteren Weg h\u00e4tte anzeigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzten Kilometer standen an. Obertshausen, Offenbach Bieber und meine Tourenziel: das Winters Hotel- \u201cOffenbacher Hof\u201c. Ich trat nochmals kr\u00e4ftig in die Pedale, um \u00fcber den Bieberer Berg zu kommen. Mit jedem Tritt kam ich nun meinem Ziel n\u00e4her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Geleitstrasse fuhr ich in die die Ludwigstrasse. Jetzt war ich an meinem Ziel angekommen, doch wo war das Personal und Nadine, die mich empfangen wollten? Hatte sie meine Ankunft verpasst?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich radelte weiter durch das Tor und durch die Einfahrt auf den Parkplatz und wurde \u00fcberrascht\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerhard Winter, das Personal und Nadine warteten auf mich. Laut jubelnd mit Luftschlangen und lauten \u201cHurra\u201c wurde ich begr\u00fc\u00dft. Gerhard Winter lie\u00df es sich nicht nehmen, mir seine Anerkennung und ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n, f\u00fcr die erbrachte Leistung im Namen der Winters-Hotel-Kette auszusprechen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2183 alignleft\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1252-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1252-225x300.jpg 225w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/IMG_1252.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/> \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2184 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Ziel3-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Ziel3-300x225.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Ziel3.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die K\u00fcche wurde im Vorfeld beauftragt, mich mit einem herzhaften Menu zu versorgen. Kaffee und Kuchen rundeten das leibliche Wohl ab. Ersch\u00f6pft und dennoch gl\u00fccklich am Ziel angekommen zu sein, berichtete ich die Eine und Andere Anekdote von der Tour.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich konnte es selbst noch nicht ganz glauben, aber ich hatte es geschafft. Mein pers\u00f6nliches Ziel hatte ich eingehalten. Acht Tage hatte ich f\u00fcr insgesamt 1683km gebraucht!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">R\u00fcckblick<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun sind schon wieder einige Wochen seit der Ankunft im Offenbacher Hof vergangen. Schon lange hat sich der Alltag wieder eingeschlichen. Die Sehnsucht nach dem Gef\u00fchl von Freiheit macht sich wieder in einem breit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klar fordert jede Tour einiges von einem ab. Man kommt zwischendurch k\u00f6rperlich an seine Grenzen, gerade wenn man sich seine Ziele setzt und diese \u00fcber Biegen und Brechen erreichen mag. Wobei die k\u00f6rperliche Grenze kalkulierbar ist, da man sich sein Tempo an die Umst\u00e4nde anpassen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viel schlimmer sind die mentalen Tiefs. Ein mentales Hoch bringt dich in Fahrt, treibt dich an und f\u00f6rdert noch deine Energie. Aber wehe, es kommt das mentale Loch. Jeder Tritt in die Pedale scheint einem sinnlos, man stellt jeden Tag in Frage, egal wie sch\u00f6n er vorher war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In vielen Berichten kann man von den einzelnen Fahrern, von den mentalen L\u00f6chern lesen. Oft werden sie als Biker-Depression beschrieben, die gerade bei Einzelfahrern auftreten. Ich war es bisher gewohnt, dass ich diesen Tag meistens am dritten Tourentag bekam. An dem Tag, wo es mal im K\u00f6rper zwickt, oder die Muskeln sich noch nicht an die Tourenbedingungen gew\u00f6hnt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Mal war es anders. Mein mentales Tief bekam ich erst am letzten Tag. Der Tag, der eigentlich die gr\u00f6\u00dfte Euphorie mit sich bringen sollte, da man seinem Ziel immer greifbarer und n\u00e4her kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem hei\u00dft es gerade dann die Z\u00e4hne zusammenzubei\u00dfen und sich \u201ckleine\u201c Ziele setzen. Der n\u00e4chste Baum, die n\u00e4chste Kreuzung, der n\u00e4chste Ort, oder wie auch immer. Kleine Ziele, kleine Etappen, Schritt f\u00fcr Schritt\u2026 Und man kommt doch an sein Ziel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und mit der Ankunft am Ziel ist jeder Schmerz, jede Qual, jedes Tief \u00fcberwunden und vergessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So blicke ich auch dieses Mal auf eine sch\u00f6ne Tour zur\u00fcck. Das Wetter spielte im Gro\u00dfen und Ganzen mit und landschaftlich habe ich die sch\u00f6nsten H\u00f6hen und Tiefen des \u00f6stlichen Teils von Deutschland kennengelernt. Neu war diesmal nicht nur der Sponsorenring, sondern auch, dass ich bei der Routenplanung keine R\u00fccksicht auf H\u00f6henmeter nahm. H\u00f6henmeter, die ich zwischendurch laut verfluchte, die mich selbst an den Abfahrten fluchen lie\u00dfen, weil ich wusste, dass es kurz darauf wieder hoch gehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcberrascht war ich \u00fcber den \u00f6stlichen Teil Deutschlands. Ich habe in den letzten Jahren viele Teile Deutschlands gesehen, jedoch waren die \u00f6stlichen Teile nie dabei. Und wenn, dann sah ich diese nur von der Autobahn aus. Dass wir aber ganze Landstriche haben, die immer und immer mehr bedroht sind auszusterben, h\u00e4tte ich mir nicht ertr\u00e4umen lassen. So hab ich auf dieser Tour wieder meinen pers\u00f6nlichen Horizont erweitern und einen ganz anderen Blick f\u00fcr unser Land bekommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der Natur und der Landschaft kann man nur tr\u00e4umen. Auch hier konnte ich ganz neue Bilder von Deutschland gewinnen. Ob es die dichten W\u00e4lder, die atemberaubenden Ausblicke von den Anh\u00f6hen aus waren, oder die alten Bergbaugebiete der ehemaligen DDR. Die unz\u00e4hligen Ortschaften durch die ich fahren musste mit dem typisch ostdeutschen Baustil, gebaut mit den Materialien, die man gerade ergattern konnte, oder dem urbayrischen, mit gro\u00dfen Balkonen und viel verbautem Holz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit ausschlaggebend, dass ich diese Tour in meiner Zeit absolvieren konnte, war nat\u00fcrlich der wichtigste Faktor, das Fahrrad! Ohne diese \u201cRennmaschine\u201c h\u00e4tte ich es kaum in acht Tagen schaffen k\u00f6nnen. Nach dieser Tour war es gar keine Frage, ob ich das zun\u00e4chst zur Verf\u00fcgung gestellte Rad behalten w\u00fcrde. Nicht umsonst ist Focus mit seinen Rennr\u00e4dern und seinen Cyclocrossern f\u00fchrend im weltweiten Radrennsport. Ich war von dem Mountainbike schon im Vorfeld ein \u00fcberzeugter Focus-Fan. Der Crosser konnte mich aber auch von dieser Sparte \u00fcberzeugen. Seit der Tour habe ich auch noch unz\u00e4hlige Kilometer auf diesem Bike verbracht. Jetzt steht sogar das erste Rennen und auf l\u00e4ngerer Sicht eine weitere Tour an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sch\u00f6n war es auch, neben dem Offenbacher Hof einen Einblick in die weiteren Winters Hotels zu bekommen. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass man sich egal ob in Offenbach, Berlin oder M\u00fcnchen, sich in jedem Haus wohlf\u00fchlen wird und f\u00fcr jeden Trip in eine gr\u00f6\u00dfere Metropole Deutschlands, stets die richtige Adresse ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">BikeMax mag ich auch an dieser Stelle nicht au\u00dfer Acht lassen und mich nochmals f\u00fcr die Ausr\u00fcstung und den super Service bedanken. Noch heute kann ich mit jeder Frage und jedem Problemchen rund ums Rad in die Filiale in Frankfurt kommen. Hier wei\u00df ich, dass das Bike in guten H\u00e4nden ist, ob f\u00fcr eine Wartung oder eine gr\u00f6\u00dfere Reparatur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider blieb mir in den letzten Wochen immer wenig Zeit an diesem bericht zu schreiben. Der Eine oder Andere wartet ja schlie\u00dflich schon einen Moment auf das Ergebnis. Jedoch war es in den Momenten wo ich die Zeit finden konnte immer wieder sch\u00f6n, die Erinnerungen mit den einzelnen Details ins Leben zu rufen. So hoffe ich umso mehr, dass sich die m\u00fchevolle Arbeit gelohnt hat und der Leser gefallen an diesem Bericht findet. Vielleicht konnte man sich ein St\u00fcck in die Tour hineinversetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem erreichen des Ziels war nat\u00fcrlich klar, dass eine neue Tour an den Start gehen muss. Wann und wohin und mit welchem Ziel, mag ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Die Informationen, \u201cca. 600km mit 11.000(!) H\u00f6henmeter\u201c, sollen f\u00fcr heute gen\u00fcgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tag km Zeit Durchschn.-km\/h H\u00f6henmeter<br \/>\n1. 220,10 3:36:00 21,50 4.834,00<br \/>\n2. 227,20 4:36:00 21,70 4.317,00<br \/>\n3. 156,90 5:36:00 19,20 3.892,00<br \/>\n4. 192,60 6:36:00 19,80 4.264,00<br \/>\n5. 201,80 7:36:00 18,20 4.013,00<br \/>\n6. 278,70 8:36:00 20,80 4.339,00<br \/>\n7. 226,40 9:36:00 19,70 3.648,00<br \/>\n8. 180,10 10:36:00 23,20 3.202,00<br \/>\n1.683,80 8:48:00 32.509,00 Laut Runtastic<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2077\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen-300x83.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Aufzeichnen.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2076 alignright\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"65\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-300x65.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-768x167.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/FOCUS_Logo-PANTONE_positiv-2-1024x223.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Das Fahrrad<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Mares CX von Focus bietet die ideale Balance aus Gewicht, Steifigkeit und Fahrqualit\u00e4t f\u00fcr die anspruchsvolle Disziplin Cyclocross. Das Mares CX mit Carbonrahmen reagiert sofort auf seinen Fahrer. Wendigkeit, Leistungsst\u00e4rke und Bodenfreiheit werden durch intelligent konzipierte Geometrie erreicht. Das Mares CX ist ein Siegerbike auf internationalen Weltcup-Strecken. Sichert dir deinen Platz auf dem Treppchen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>MARES CX 2.0<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2185\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/fo13_mares_cx_2_di2_ee1e16fa0f-300x193.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/fo13_mares_cx_2_di2_ee1e16fa0f-300x193.png 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/fo13_mares_cx_2_di2_ee1e16fa0f-768x493.png 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/fo13_mares_cx_2_di2_ee1e16fa0f-1024x657.png 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/fo13_mares_cx_2_di2_ee1e16fa0f.png 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">SPEZIFIKATION<br \/>\nRahmen Mares Cyclocross Carbon<br \/>\nGabel FOCUS Mares Cyclocross Carbon<br \/>\nSchaltwerk Shimano Ultegra DI2<br \/>\nSchalt-\/Bremshebel Shimano Ultegra Di2<br \/>\nTretlager Shimano FC-CX70<br \/>\n\u00dcbersetzung front: 46\/36 rear: 12-27<br \/>\nLenker 3T Ergonova Pro<br \/>\nVorbau 3T ARX Pro<br \/>\nSattel Prologo Nago Evo<br \/>\nSattelst\u00fctze 3T Dorico Pro<br \/>\nLaufr\u00e4der Fulcrum WH-CEX 6.5 CX<br \/>\nBereifung Continental Cyclocross Race, 35-622 foldable<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Die Hotels im Detail<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>WINTERS HOTEL OFFENBACHER HOF<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Herzen von Offenbach, zwischen herrschaftlichen Stadtvillen, in unmittelbarer Laufn\u00e4he zum Offenbacher Schloss, der Messe Offenbach, dem Ledermuseum, dem B\u00fcsing Palais und allen gro\u00dfen Firmen gelegen, liegt das Winters Hotel Offenbacher Hof. Ohne gro\u00dfen Zeitverlust erreichen Sie die Messegel\u00e4nde von Offenbach und Frankfurt, den Flughafen Frankfurt (FRA) und die Autobahnen A3, A5 und A661. Am Abend l\u00e4dt Sie das Winters Hotel Offenbacher Hof aufgrund seiner modern-gem\u00fctlichen Zimmer, seines urigen Alt-Berliner-Biersalons und seines heimeligen Fitness- und Saunabereichs zum Entspannen und Wohlf\u00fchlen ein.<br \/>\n\u2022 76 G\u00e4stezimmer (Kategorie: 4 Sterne)<br \/>\n\u2022 38 Einzelzimmer<br \/>\n\u2022 20 Doppelzimmer (Twin)<br \/>\n\u2022 18 Juniorsuiten: davon 16 Dreibettzimmer und 2 Vierbettzimmer<br \/>\n\u2022 Flatscreen-TV, Safe<br \/>\n\u2022 schallisolierte Fenster<br \/>\n\u2022 Kleiderschrank<br \/>\n\u2022 Fr\u00fchst\u00fccksrestaurant mit kostenfreier Tageszeitung<br \/>\n\u2022 Innenhof und Dachterrasse<br \/>\n\u2022 Kostenloses W-LAN im gesamten Hotel und Business-Terminal in der Hotellobby<br \/>\n\u2022 Hotelparkpl\u00e4tze<br \/>\n\u2022 Busparkplatz am Hotel<br \/>\n\u2022 3 Tagungsr\u00e4ume f\u00fcr bis zu 80 Teilnehmer mit modernster Tagungstechnik und pers\u00f6nlichem Service; 36 m\u00b2 pro Raum<br \/>\n\u2022 Hotelbar mit Snackkarte<br \/>\n\u2022 S-Bahnstation \u201eLedermuseum\u201c ist 700 m vom Hotel entfernt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_offenbacherhof_07_72dpi__slide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-855\" src=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_offenbacherhof_07_72dpi__slide-300x163.jpg\" alt=\"winters_offenbacherhof_07_72dpi__slide\" width=\"300\" height=\"163\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>WINTERS HOTEL OFFENBACH \u2022 EUROTEL BOARDINGHOUSE<\/strong><br \/>\nDer neue Kaiserlei Kreisel ist das pulsierende Drehkreuz von Frankfurt und Offenbach; dieser verbindet in nur wenigen Minuten das Winters Hotel Offenbach \u2022 Eurotel Boardinghouse mit dem Rhein-Main-Flughafen, den ICE-Bahnh\u00f6fen Frankfurt und Offenbach sowie den Autobahnen A3, A5 und A661. Hier befinden Sie sich in einem f\u00fcr Langzeitaufenthalte konzipierten Hotel.<br \/>\nNicht nur, dass alle Zimmer und Appartements eine Gr\u00f6\u00dfe von 27qm bis 37 qm haben, verf\u00fcgen sie ebenso \u00fcber den Komfort einer kleinen Wohnung. Die absolut ruhige Lage in einer gr\u00fcnen Oase im Zentrum der Stadt erm\u00f6glicht Ihnen einen erholsamen Aufenthalt.<br \/>\n\u2022 69 G\u00e4stezimmer (Kategorie: 3 Sterne)<br \/>\n\u2022 44 Einzelappartements<br \/>\n\u2022 25 Doppelappartements (Twin)<br \/>\n\u2022 Zimmer mit Kabel-TV, Internetzugang (DSL) und Radiowecker<br \/>\n\u2022 schallisolierte Fenster<br \/>\n\u2022 Kleiderschrank<br \/>\n\u2022 B\u00fcgeleinrichtung (B\u00fcgelbrett &amp; B\u00fcgeleisen)<br \/>\n\u2022 Fr\u00fchst\u00fccksrestaurant mit kostenfreier Tageszeitung<br \/>\n\u2022 Begr\u00fcnter Hotelinnenhof<br \/>\n\u2022 Kostenloses W-LAN im gesamten Hotelgeb\u00e4ude verf\u00fcgbar<br \/>\n\u2022 Tiefgarage und Parkpl\u00e4tze am Hotel, Busparkpl\u00e4tze in der N\u00e4he<br \/>\n\u2022 Rezeptions-, W\u00e4sche- oder Einkaufsservice<br \/>\n\u2022 Spezielle Langzeitaufenthaltspreise<br \/>\n\u2022 S-Bahnstation \u201eOffenbach Ost\u201c ist 400 m vom Hotel entfernt<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/b4__slide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-856\" src=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/b4__slide-300x163.jpg\" alt=\"b4__slide\" width=\"300\" height=\"163\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2078 aligncenter\" src=\"http:\/\/cyclotourers.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"60\" srcset=\"https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-300x60.jpg 300w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-768x153.jpg 768w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company-1024x204.jpg 1024w, https:\/\/cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/00_company.jpg 1594w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<strong>WINTERS HOTEL BERLIN MITTE \u2022 THE WALL CHECKPOINT CHARLIE<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2013 er\u00f6ffnete nur wenige Meter vom Checkpoint Charlie in traditionsreicher Lage das neue Winters Hotel Berlin Mitte \u00b7 The Wall at Checkpoint Charlie.<br \/>\nIn dem zum Teil denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4ude erwarten den Gast 145 modern eingerichtete und gro\u00dfz\u00fcgige Zimmer in der 4-Sterne Kategorie. Weiter stehen 25 voll ausgestatte Apartments f\u00fcr den l\u00e4ngeren Berlinaufenthalt zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<ul>\n<li>145 Zimmer und 25 Apartements (Kategorie: 4 Sterne)<\/li>\n<li>145 Doppelzimmer (auch zur Einzelnutzung)<\/li>\n<li>Suiten und Juniorsuiten<\/li>\n<li>Familienzimmer<\/li>\n<li>Sector Bar &amp; Bistro <a href=\"http:\/\/www.sector-berlin.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt; Website<\/a><\/li>\n<li>Kostenloses W-LAN im ganzen Hotel<\/li>\n<li>1 Tagungsraum fu\u0308r bis zu 25 Teilnehmern mit modernster Tagungstechnik und pers\u00f6nlichem Service<\/li>\n<li>Business-Terminal in der Hotellobby<\/li>\n<li>Parkpl\u00e4tze im Innenhof<\/li>\n<li>Longstay Apartments mit Kitchenette<\/li>\n<li>Flatscreen TV<\/li>\n<li>Minibar<\/li>\n<li>schallisolierte Fenster<\/li>\n<li>Kleiderschrank<\/li>\n<li>individuell regulierbare Klimaanlage<\/li>\n<li>Perfekte Lage in der Mitte Berlins:<br \/>\nCheckpoint Charlie 0 m<br \/>\nU-Bahnhof Kochstra\u00dfe 0.1 km<br \/>\nPotsdamer Platz 1.0 km<br \/>\nBrandenburger Tor 1.5 km<br \/>\nReichstag 2.0 km<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_the_wall_12__slide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-857\" src=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_the_wall_12__slide-300x163.jpg\" alt=\"winters_the_wall_12__slide\" width=\"300\" height=\"163\" \/><\/a><br \/>\n<strong>WINTERS HOTEL BERLIN MITTE \u2022 AM GENDARMENMARKT<\/strong><br \/>\nNirgendwo sonst ist der Begriff der \u201eMitte\u201c vielseitiger als in Berlin. Rund um das Winters Hotel Berlin Mitte \u2022 Am Gendarmenmarkt bilden Historie und Zukunft einen internationalen Alltag. Hier treffen wilhelminische Prachtbauten und Boulevards auf Glaubens- und Nationaldenkm\u00e4ler, Machtpal\u00e4ste, Kulturtempel und vision\u00e4re architektonische Gro\u00dfprojekte.<br \/>\n\u2022 134 G\u00e4stezimmer (Kategorie: 4 Sterne)<br \/>\n\u2022 3 Einzelzimmer<br \/>\n\u2022 106 Doppelzimmer<br \/>\n\u2022 18 Superior Doppelzimmer<br \/>\n\u2022 4 Dreibettzimmer<br \/>\n\u2022 3 Junior-Suites<br \/>\n\u2022 Alle Zimmer verf\u00fcgen \u00fcber eine individuell regulierbare Klimaanlage<br \/>\n\u2022 Zimmer mit kostenlosem High-Speed Internetzugang (DSL)<br \/>\n\u2022 Flatscreen-TV, Safe<br \/>\n\u2022 schallisolierte Fenster<br \/>\n\u2022 Kleiderschrank<br \/>\n\u2022 individuell regulierbare Klimaanlage<br \/>\n\u2022 Fr\u00fchst\u00fccksrestaurant und Hotelbar<br \/>\n\u2022 Innenhofterrasse<br \/>\n\u2022 Kostenloses W-LAN und Business-Terminal in der Hotellobby<br \/>\n\u2022 Parkpl\u00e4tze rund um das Hotel; hoteleigene Tiefgarage<br \/>\n\u2022 Busparkpl\u00e4tze am Hotel<br \/>\n\u2022 1 Tagungsraum f\u00fcr bis zu 20 Teilnehmer<br \/>\n\u2022 U-Bahnhofsation \u201cStadtmitte\u201d 200 m vom Hotel entfernt<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_berlin_gendarmenmarkt_02_72dpi__slide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-858\" src=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_berlin_gendarmenmarkt_02_72dpi__slide-300x163.jpg\" alt=\"winters_berlin_gendarmenmarkt_02_72dpi__slide\" width=\"300\" height=\"163\" \/><\/a><br \/>\n<strong>WINTERS HOTEL BERLIN MITTE \u2022 AM CHECKPOINT CHARLIE<\/strong><br \/>\nBerlins neues und altes Zentrum mischt Historie und Zukunft: Am Checkpoint Charlie wurde jahrzehntelang Geschichte geschrieben. Der im direkten Umfeld des Hotels gelegene Potsdamer Platz mit seinen Politik-, Medien,- Kultur- und Lifestyle-\u201ePal\u00e4sten\u201c ist das Symbol f\u00fcr Berlins Zukunft und die Neue Mitte.<br \/>\n\u2022 112 G\u00e4stezimmer (Kategorie: 4 Sterne)<br \/>\n\u2022 Zimmer mit kostenlosem High-Speed<br \/>\n\u2022 Internetzugang (DSL)<br \/>\n\u2022 Flatscreen-TV, Safe<br \/>\n\u2022 schallisolierte Fenster<br \/>\n\u2022 Kleiderschrank<br \/>\n\u2022 Fr\u00fchst\u00fccksrestaurant und Hotelbar<br \/>\n\u2022 Innenhofterrasse<br \/>\n\u2022 Kostenloses W-LAN und Business-Terminal in der Hotellobby<br \/>\n\u2022 Parkpl\u00e4tze rund um das Hotel; Hotelparkpl\u00e4tze<br \/>\n\u2022 Busparkpl\u00e4tze am Hotel<br \/>\n\u2022 2 Tagungsr\u00e4ume f\u00fcr bis zu 25 Teilnehmer pro Raum mit modernster Tagungstechnik und pers\u00f6nlichem Service, Innenhofterrasse f\u00fcr Tagungspausen und Gruppenarbeit<br \/>\n\u2022 U-Bahnhof \u201eKochstra\u00dfe\u201c 200m vom Hotel entfernt<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_berlin_checkpoint_03_72dpi__slide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-859\" src=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_berlin_checkpoint_03_72dpi__slide-300x163.jpg\" alt=\"winters_berlin_checkpoint_03_72dpi__slide\" width=\"300\" height=\"163\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>WINTERS HOTEL BERLIN \u2022 IM SPIEGELTURM<\/strong><br \/>\nHinter einer futuristisch gestalteten Glassfassade \u00f6ffnen sich die T\u00fcren zu einem Ort der gelebten Gastfreundschaft. Alle Zimmer sind gro\u00dfz\u00fcgig und komfortabel eingerichtet und haben einen fantastischen Blick \u00fcber die D\u00e4cher Berlins. Unser Hotel befindet sich unweit des Messegel\u00e4ndes, des internationalen Congress Centers (ICC), des Olympiastadions, des Schloss Charlottenburg und des Kurf\u00fcrstendamms.<br \/>\nDank der exzellenten Verkehrsanbindung erreichen Sie in wenigen Minuten die Autobahnen in alle Richtungen und k\u00f6nnen mit dem \u00f6ffentlichen Nahverkehr alle touristischen Highlights der Stadt und des reizvollen Brandenburger Umlandes entdecken.<br \/>\n\u2022 115 G\u00e4stezimmer (Kategorie: 4 Sterne)<br \/>\n\u2022 115 Doppelzimmer (auch in Einzelnutzung)<br \/>\n\u2022 Vollklimatisiert<br \/>\n\u2022 SAT-TV<br \/>\n\u2022 Zimmer mit kostenfreiem High-Speed Internetzugang (W-LAN)<br \/>\n\u2022 Fr\u00fchst\u00fcck und \u00e0 la carte Abendessen im Panorama-Restaurant &#8222;Sky Tower&#8220; in der 16. Etage LINK<br \/>\n\u2022 Kostenloses W-LAN und Business &#8211; Terminal in der Hotellobby<br \/>\n\u2022 Hotelbar<br \/>\n\u2022 schallisolierte Fenster<br \/>\n\u2022 Kleiderschrank<br \/>\n\u2022 individuell regulierbare Klimaanlage<br \/>\n\u2022 Parkpl\u00e4tze rund um das Hotel, Tiefgarage<br \/>\n\u2022 Busparkpl\u00e4tze am Hotel<br \/>\n\u2022 4 moderne technisch bestausgestattete Konferenzr\u00e4ume f\u00fcr bis zu 250 Personen, R\u00e4ume f\u00fcr Feierlichkeiten bis zu 130 G\u00e4sten<br \/>\n\u2022 S-Bahnstation \u201eStresow\u201c direkt gegen\u00fcber dem Hotel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_berlin_spiegelturm_09_72dpi__slide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-860\" src=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_berlin_spiegelturm_09_72dpi__slide-300x163.jpg\" alt=\"winters_berlin_spiegelturm_09_72dpi__slide\" width=\"300\" height=\"163\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>WINTERS HOTEL M\u00dcNCHEN \u2022 AM HAUPTBAHNHOF<\/strong><br \/>\nDie bayerische Landeshauptstadt und Hightech-Metropole ist eine florierende europ\u00e4ische Stadt an der sch\u00f6nen Isar und bietet seinen Besuchern eine Vielzahl von interessanten Sehensw\u00fcrdigkeiten wie die Frauenkirche, die Pinakothek, das Hofbr\u00e4uhaus, die Allianz-Arena oder den ber\u00fchmten Viktualienmarkt.<br \/>\nDas Winters Hotel M\u00fcnchen \u2022 Am Hauptbahnhof liegt im Herzen der Stadt und genau am Hauptbahnhof. Nur wenige Meter von der Altstadt und dem Marienplatz entfernt und auch das weltbekannte Oktoberfest kann bequem zu Fu\u00df erreicht werden.<br \/>\n\u2022 138 G\u00e4stezimmer (Kategorie: 3 Sterne)<br \/>\n\u2022 84 Standardzimmer<br \/>\n\u2022 47 Komfortzimmer<br \/>\n\u2022 7 Familienzimmer<br \/>\n\u2022 TV Flatscreen<br \/>\n\u2022 Laptopsafe in allen Zimmern<br \/>\n\u2022 Kleiderschrank<br \/>\n\u2022 schallisolierte Fenster<br \/>\n\u2022 Fr\u00fchst\u00fccksrestaurant mit<br \/>\nkostenfreier Tageszeitung<br \/>\n\u2022 Winters Bistro ,,Geierwally\u2019\u2019<br \/>\n\u2022 W-LAN kostenfrei im gesamten Haus<br \/>\n\u2022 Internetterminal in der Hotellobby<br \/>\n\u2022 Hotelparkpl\u00e4tze (im Parkhaus Marsstra\u00dfe\/Hirtenstra\u00dfe)<br \/>\n\u2022 Direkt gegen\u00fcber vom M\u00fcnchner Hauptbahnhof<br \/>\n\u2022 Fu\u00dfl\u00e4ufig zum Oktoberfest<br \/>\n\u2022 U \/ S-Bahnstation \u201eHauptbahnhof\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_muenchen_01__slide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-861\" src=\"http:\/\/www.cyclotourer.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/winters_muenchen_01__slide-300x163.jpg\" alt=\"winters_muenchen_01__slide\" width=\"300\" height=\"163\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Winters &#8211; Hotel &#8211; Tour Offenbach a.M. &gt; Berlin &gt; M\u00fcnchen &gt; Offenbach a.M. \u00a0 \u00a0 \u00a0 1. Die Idee 2. Planungsphase 3. Routenplanung 4. [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1615,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[121],"tags":[103],"class_list":["post-1612","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-touren","tag-winters-tour"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1612","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1612"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1612\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2187,"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1612\/revisions\/2187"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1615"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1612"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1612"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cyclotourer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1612"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}